
Burgen und Schlösser in der Fränkischen Schweiz

- Burg Rabenstein
Die Fränkische Schweiz ist das Land der Burgen. Auf einem Gebiet von etwa 40 mal 40 Kilometern finden Sie rund 170 davon, leider zum Teil als Ruinen. Seit der Zeit der Romantik üben Burgen und Ruinen einen besonderen Reiz auf den Besucher aus. Ihr altersgraues Gemäuer regt die Gemüter zur Erforschung der Vergangenheit an. Ein Hauch von prickelndem Geheimnis umweht diese steinernen Zeugen einer bewegten Geschichte. Sagen von wilden Gestalten und verborgenen Schätzen geistern seit Generationen durch die warmen Winterstuben. Sie verstärken den Schauer, der den Betrachter der alten Mauern umfängt. Lassen auch Sie sich verzaubern!
Genießen Sie bei einem Besuch der Burgenstraße die reizvolle, abwechslungsreiche Landschaft der Fränkischen Schweiz wie auch geschichtsträchtige Städte und tauchen Sie ein in die romantische Atmosphäre mittelalterlicher Burgen und Festungen oder barocker Schlösser.
Die Burg Rabenstein, malerisch mitten in herrlichen Wäldern und bizarren Felsformationen des Ailsbachtales gelegen, präsentiert sich mit sieben historischen Sälen auf drei Burgetagen mit 22 Hotelzimmern als ideales Tagungs- und Erlebnishotel.
Der Name Aufseß (früher Ufsaze) kommt von -auf dem Felsen sitzen- und beschreibt damit die Lage der Burg. Die 850-jährige Burg im Aufseßtal war vor 150 Jahren Stammsitz des Gründers des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg, Hans Freiherr von Aufseß.
Wilhelm Christian Friedrich von Seefried, der Elisabeth Sofie Friederike Stiebar von Buttenheim geheiratet hatte, erbaute im Jahr 1774 das jetzige neue Schloss Buttenheim. Der stattliche zweigeschossige Walmdachbau wurde rückwärtig an den noch vorhandenen Turm des im Schwedenkrieg zerstörten unteren Schlosses angelehnt.
Burg Feuerstein ist das Jugendhaus der Erzdiözese Bamberg und als Jugendbildungsstätte seit 1979 vom Bayerischen Jugendring anerkannt. Seit dem 1. Januar 2000 ist die Burg Feuerstein eine Stiftung der Erzdiözese Bamberg.
Schloss Fantaisie wurde 1758 - 1765 von der Markgrafentochter Herzogin Elisabeth Frederike Sophie erbaut. Nach mehreren Eigentümerwechsel fiel es während der Herrschaft des NS-Regimes an die Reichsverwaltung des NS-Lehrbundes.
Die Friedhofsburg, auch Kirchenfestung oder Kirchenburg genannt, erhebt sich inmitten des unteren Dorfes, das von ihrer Eindringlichkeit und Wucht vollkommen beherrscht wird.
Die Burg Egloffstein, Stammsitz der Grafen von und zu Egloffstein, liegt einmalig schön auf einer, das Trubachtal um 100 m überragenden Felsspitze, über dem terrassenförmig ansteigenden Ort.
In Ermreuth, das in seiner Geschichte mehrfach geteilt war, standen früher zwei Schlösser, ein unteres und ein obere. Wo das untere Schloss stand ist nicht bekannt. Es soll in den Hussitenkriegen (1419 - 1436) zerstört worden sein.
Die Stadt Forchheim verfügt über die weithin bekannte Kaiserpfalz. In der Nähe von Forchheim finden Sie das Schloß Hundshaupten.
Nach jüngsten Erkenntnissen wurde die Burg Gößweinstein wohl um das Jahr 1000 erbaut. Die Burg, und damit auch der Ort, erhielten ihren Namen von ihrem Erbauer: Graf Goswin. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1076.
Die Schenk von Stauffenberg sind ein altes schwäbisches Geschlecht, dessen 1. Beurkundung aus dem Jahre 1262 vorliegt und deren Namen gebende Burg Stauffenberg bei Hechingen in Württemberg liegt. Sie besaßen das ehrenvolle Schenkenamt bei den Grafen von Zollern in Schwaben, was noch heute ein Bestandteil des Namens ist.
Der Zugang zur Burganlage erfolgt vom Ort aus zunächst unter einem angebauten Gebäude hindurch, worauf man in den unteren Schloßhof gelangt. Anschließend geht es durch einen Torbogen einige Treppen hinauf ins Freie.
Hollfeld in der Nördlichen Fränkischen Schweiz bietet seinen Besuchern zwei Schlösser die gut sichtbar über Hollfeld liegen.
Schloss Seehof wurde 1686 nach Plänen von Antonio Petrini als Sommerresidenz der Bamberger Bischöfe errichtet. Die Vierflügelanlage mit ihren charakteristischen kuppelbekrönten Ecktürmen liegt innerhalb eines von Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn (reg. 1693-1729) angelegten Barockgartens.
Die kleine Gemeinde Mistelgau bietet den Besuchern sowohl das Schloß Frankenhaag als auch das Schloß Truppach. Hier erleben Sie Geschichte auf engstem Raum.
Düstere Gänge, prunkvolle Säle, zarte Prinzessinnen, tapfere Prinzen, mächtige Könige, üble Ränke, unbekannte Düfte, schattige Plätze unter uralten Bäumen, plätschernde Brunnen, knisternde Kies, Geisterbesuche - dies alles finden Sie in Schloß Drossendorf.
Auf felsigem Höhenzug erbaut liegt das Schloss Plankenfels mit herrlichem Blick über das romantische Wiesenttal. Die Burg besteht aus einem Nord- und einem Südflügel, die in verschiedenen Epochen erbaut – Zeitzeugen der Geschichte wurden. In Sagen von Rittern, verborgenen Schätzen, von Gespenstern und Heinzelmännchen bleibt die Vergangenheit des Schlosses auch heute noch lebendig.
Die Burg Pottenstein, vermutlich eine Gründung des 10. Jahrhunderts zur Sicherung des Gebiets des Markgrafen von Schweinfurt (als Teil des Frankenreiches) nach Südosten, ist heute ein von privater Hand geführtes und bewohntes Museum.
Die vor der Albkante auf einem Kalkplateau thronende Giechburg mit ihrem aus der Stauferzeit stammenden, der weiten Rundsicht dienenden, 23 m hohen Wehrturm, beherrscht trutzig den hügelumrahmten Talkessel.
Waischenfeld in der Fränkischen Schweiz bietet seinen Besuchern sowohl die Burg Rabeneck als auch die Burg Waischenfeld zum Besuchen an.




















