Höhlen in der Fränkischen Schweiz

Schöner Barbarossa in der Teufelshöhle Pottenstein
Schöner Barbarossa in der Teufelshöhle Pottenstein

Die Fränkische Schweiz ist ein typisches Karstgebiet mit säurelöslichen Gesteinen wie Kalk und Dolomit.
Durch Eindringen von aus Pflanzenresten entstandener Kohlensäure in Kalkgesteinklüften bildeten sich über 1000 kleine und große Höhlen.
Viele davon sind reich an Tropfsteinen, andere weisen einen großen Reichtum an fossilen Knochen auf.
Man sagt, dass etwa 200 davon es wert sind, gesehen zu werden.
Öffentlich zugänglich sind die drei großen Schauhöhlen Binghöhle, Teufelshöhle und Sophienhöhle.

Aber: Höhlen sind eine der letzten Rückzugsmöglichkeiten stark bedrohter Tierarten wie z.B. der Fledermaus. Campieren/Übernachten oder gar Feuermachen in den Höhlen sind strengstens verboten.
Und noch eine Bitte: Keine Souvenirs abschlagen!

Höhlen im Ahorntal

Das romantische Ahorntal verfügt über zwei Höhlen. Die bekannte Sophienhöhle bei Burg Rabenstein und die Kudwigshöhle.

Höhlen in Pottenstein

Als Besonderheiten der Teufelshöhle in Pottenstein gelten seit jeher das Skelett eines Höhlenbären und die beiden größten und schönsten Räume der Höhle, der Barbarossasaal und der Riesensaal. Der gesamte Besichtigungsweg wird von faszinierenden Tropfsteingebilden umrahmt.

Höhlen in Streitberg

Die Binghöhle in Streitberg in der Fränkischen Schweiz liegt im Gegensatz zu allen anderen Jura-Höhlen nicht im Schwammkalk oder Dolomit, sondern in geschichtetem Kalk. Die Binghöhle erstreckt sich über eine Länge von 400 m durch das Erdinnere und kann gefahrlos und ohne Bedenken für die Kleidung durchwandert werde.

Weitere Höhlen in der Fränkischen Schweiz:

Es wird empfohlen, nur in Begleitung eines erfahrenen Höhlenführers die Höhlen zu begehen.

  • Esperhöhle bei Leutzdorf. Diese Höhlenruine besitzt ein Labyrinth von Grotten, Einbrüchen und Nebenhöhlen. Berühmt ist das Klingloch: wirft man einen Stein in den 13 Meter tiefen Schacht, klingt er mehrmals, bevor er am Boden ankommt.

  • Oswaldhöhle bei Muggendorf. Sämtliche Tropfsteine wurden von Höhlenplünderen weggeschlagen.

  • Wunderhöhle bei Muggendorf, besitzt hohe Hallen.

  • Quackenschloß. Höhlenruine unterhalb des Adlersteins (Engelhardsberg). Hier können die Reste eines 17 Meter langen Höhlensystems begangen werden.

  • Riesenburg nahe Engelhardsberg. Diese Einsturzdoline mit 16 Meter Durchmesser, drei Felsentoren und Höhle ist nur nach einem steilen Anstieg zu erreichen. Auch König Ludwig I. und Ludwig Richter haben diese Höhle schon besucht.

  • Klauskirche/Wassersteintor bei Betzenstein. Beeindruckende Hohlräume sieht man bei der Felsenansammlung Klauskirche, sowie die Felskulisse Wassersteintor mit einem Durchbruch.

  • Das Kieselloch bei Leupoldstein. Ca. 20 m breiter, 10 m tiefer und 5 m hoher Hohlraum.

  • Maximiliansgrotte bei Krottensee (zwischen Neuhaus/Peg. und Königstein). Führungen.
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