Ludwigshöhle

Geschichte
1830 wurde zu Ehren Ludwig I., König von Bayern, ein Festbankett in der Ludwigshöhle gegeben. Die Höhle wurde ihm zu Ehren Ludwigshöhle genannt.

Die Ludwigshöhle ist eine der größten und zu gleich die am leichtesten zu behegende Höhle in der Fränkischen Schweiz. Die große Höhlenruine befindet sich im Ahorntal, gegenüber der Sophienhöhle. Wählt man für den Besuch der Sophienhöhle den Parkplatz im Ahorntal, so ist sie über den Bach, mit einem Fußweg von wenig mehr als 50 Meter zu erreichen.
Man steigt vom Talgrund leich an und steht im Höhlenportal, der große Höhlenraum verläuft quer, mit einer kurzen Fortsetzung geradeaus, einer Ausbuchtung rechts hinten und einem zweiten Portal nach links, durch das ein weiterer Wanderweg hinaus führt. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, daß durch diese Höhle ein Wanderweg hindurch führt.
Die Höhle wurde seit Jahrhunderten benutzt, und so wurden auch massive Veränderungen am Höhlenboden vorgenommen. Der heutige Höhlenboden, mit dem terassierten Hang im Portal, dem Fußweg, dem flachen Boden in der Höhle und natürlich auch den Holzgeländern, ist ausschließlich auf menschlichen Einfluß zurückzuführen. Die Höhle wurde für Feiern und Jagdgesellschaften genutzt und zu diesem Zweck verändert. Leider wurden dabei Knochen und archäologische Funde einfach achtlos beiseite geworfen. Und auch wenn viele Funde noch in den Sedimenten zu vermuten sind, so sind sie doch aus wissenschaftlicher Sicht wenig interessant, da sie vollständig aus dem Verband gelöst sind.

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