Kirchen in Bubenreuth

Die drei Bubenreuther Kirchen dienen den Bürgern Bubenreuths zur Ausübung ihrer Gottesdienste ..

Die drei Bubenreuther Kirchen dienen den Bürgern Bubenreuths zur Ausübung ihrer Gottesdienste. Schon seit Jahrhunderten war Bubenreuth ungefähr zur Hälfte katholischen und zur Hälfte evangelischen Glaubens. Da aber die Einwohnerzahl kaum mehr als 120 Menschen betrug, war an den Bau eigener Gotteshäuser - oder gar an die Einrichtung eigener Pfarrstellen - nicht zu denken. So wurde die kleine Josephskirche erst in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, überwiegend aus Spendengeldern, erbaut. Durch die rasche Bevölkerungsentwicklung nach dem zweiten Weltkrieg wurde dann am 22.12.1957 die erste evangelische Kirche eingeweiht und schließlich konnte im Frühjahr 1967 die neue katholische Pfarrkirche Maria Heimsuchung ihrer Bestimmung übergeben werden.

Standorte: Lukaskirche in der Lukasstraße - Josefskirche in der Hauptstraße - Maria Heimsuchung in der Birkenallee

St. Lukas in Bubenreuth (Evang.)

1957 erbaut als Sprengelkirche für Bubenreuth in der Kirchengemeinde Erlangen-Altstadt
1984 Umbau der Kirche und Anbau des Gemeindezentrums
1999 Verselbständigung der Kirchengemeinde Bubenreuth

 

Josefskirche - Pfarrei Bubenreuth (Kath.)

An der Hauptstraße in Richtung Bräuningshof gelegen steht die St. Josefskirche. Die Kirche wurde nach längeren Planungen 1927 unter reger Mithilfe der Bevölkerung als Filialkirche der Erlanger Pfarrei Herz-Jesu errichtet. Mit der Ansiedlung der Schönbacher Geigenbauer 1949 wurde sie aber schon zu klein. Der 1953 als erster Seelsorger für Bubenreuth eingesetzte damalige Kaplan Wilhelm Pilz setzte sich dann auch für den Bau eines größeren Gotteshauses ein.
Der Blickfang ist zweifelsohne der kunstvoll geschnitzte und mit Gold und Farbe verzierte Altar. Der vom Bildhauer Baierlacher und dem Maler Jäger geschaffene Altar zeigt den hl. Joseph, von Engeln gekrönt, mit Lilie in der Hand und das ihm von Gott anvertraute Jesu-Kind auf dem Arm. Die Engel zu beiden Seiten bringen ihm (im Modell) das Kirchlein und das Evangelium, welches uns durch Jesu zuteil geworden ist, dar. Darunter ist ein großer steinerner Altar. Die Platte hierfür wurde aus einem Steinbruch in der näheren Umgebung geschlagen. Davor steht ein großer hölzerner Volksaltar.
Flankiert wird der Altar rechts durch eine Statue des „Guten Hirten“ und auf der linken Seite durch die hl. Gottesmutter Maria.
 Der Kirchenraum wird erhellt durch einen großen Kronleuchter aus Messing. Da dieser vor nicht all zu langer Zeit matt und stumpf von der Decke hing, nahmen sich einige Bubenreuther des Leuchters an, montierten ihn ab, zerlegten ihn und polierten das gute Stück. Erst beim zusammenbauen stellten sie fest, dass sich niemand gemerkt hatte, wie der Leuchter zusammengesetzt aussieht. Glücklicherweise war auf dem Hochzeitsbild von Hans und Agnes Eger der Leuchter in voller Pracht abgebildet, sodass er doch noch zusammengesetzt werden konnte.
Umringt wird das Volk durch die Stationen des Kreuzweges Jesu (Gesellschaft für christl. Kunst, München).
An der linken Wand des Kirchenraumes ist ein raumhohes Kreuz angebracht, welches ursprünglich die Krypta der Pfarrkirche schmückte. Die großen Eichenbalken stammen aus einer um 1700 errichteten Scheune. Den Korpus erhielt der damalige Stadtpfarrer von Herz-Jesu in Erlangen Dr. Dr. Freiherr von Pölnitz aus der Schweiz.

Pfarrkirche Maria Heimsuchung (Kath.)

Mittelpunkt der Pfarrgemeinde - architektonisch betrachtet auch des gesamten Ortes Bubenreuth - ist die Pfarrkirche „Maria Heimsuchung“ mit dem angeschlossenen Pfarrzentrum.
Die Pfarrkirche wurde 1964/65 bewusst an der Verbindungsstelle des damaligen „alten Ortes“ und der für die Egerländer errichteten „Geigenbauersiedlung“ gebaut. Sie erhielt in Anlehnung an die Spitalkirche in Schönbach (Eger) als Patrozinium den Titel „Maria Heimsuchung“.

Mehr zur Geschichte: Kirche und Pfarrei
Der Kirchenraum, welcher aufgrund der Elypsenform wirklich die Bezeichnung „Kirchenschiff“ verdient, bietet Sitzplätze für mehr als 500 Personen und ist der Größte im Erlanger Umland. Im Inneren richtet sich der Blick auf den durch einige Stufen erhöhten Altarraum mit einem großen steinernen Altar. Die Achsen des Gotteshauses sind 25 bis 35 m lang. Die Deckenhöhe über dem Altar beträgt 12 m.
Die Einrichtung wirkt schlicht, bei genauerem Hinsehen finden sich jedoch zahlreiche Kunstwerke, die Glaubensaussagen der Hl. Schrift illustrieren.
Aufgrund der zur Mitte hin gewölbten Decke ergibt sich eine sehr gute Akustik, sowohl vom Altarraum her als auch von der rückwärtigen großen Empore. Aus diesem Grund finden in der Pfarrkirche, gerade in der Advents- und Weihnachtszeit, häufig Konzerte statt.
Umrahmt wird die Pfarrkirche links und rechts vom Pfarrzentrum, welches auch Platz für Kindergarten, Jugend- und Begegnungsräume und einen 200 qm großen Saal bietet.  Das PfarrzentrumPfarrkirche Maria Heimsuchung Bubenreuth
Mittelpunkt der Pfarrgemeinde - architektonisch betrachtet auch des gesamten Ortes Bubenreuth - ist die Pfarrkirche „Maria Heimsuchung“ mit dem angeschlossenen Pfarrzentrum.
Die Pfarrkirche wurde 1964/65 bewusst an der Verbindungsstelle des damaligen „alten Ortes“ und der für die Egerländer errichteten „Geigenbauersiedlung“ gebaut. Sie erhielt in Anlehnung an die Spitalkirche in Schönbach (Eger) als Patrozinium den Titel „Maria Heimsuchung“.

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