
Herzlich willkommen in Ermreuth an der Ostseite des Hetzleser Berges

Ermreuth an der Ostseite des Hetzleser Berges besitzt eine große jüdische Vergangenheit. Seit 1994 dient die Synagoge als Museum, etwas außerhalb des Ortes findet sich ein jüdischer Friedhof. Auch findet sich ein um 1600 erbautes Schloß, ganz in der Nähe die Barockkirche St.Peter und Paul. Ein Besuch lohnt sich.
Zur Lage
Ermreuth liegt in einem Talkessel, der im Westen vom Hetzles und im Süden vom Lindelberg begrenzt wird und sich nach Osten in das Schwabachtal ausweitet. Die Hänge des Hetzlas und des Lindelberges sind mit unzähligen Obstbäumen bepflanzt. Über den Fußweg nach Pommer am Judenfriedhof vorbei, wurde Pommer auch bis 1973 postalisch von Ermreuth aus versorgt.
Heute bestehen noch eine Bäckerei und eine Metzgerei. Den Gastwirtschaften Nordhardt und Barthelmeß waren bis Ende des 19. Jahrhunderts auch Brauereien angegliedert. Sie lagerten das Bier in den heute noch bestehenden, in Sandsteinfelsen gehauenen Kellern oberhalb des Friedhofs und der Bodengrub. Bei den Kellern wurde früher im Sommer auch Bier ausgeschenkt.
Kontakt
Marktgemeinde Neunkirchen a. Brand
Gemeindeverwaltung Ermreuth
Klosterhof 2 - 4
D-91077 Neunkirchen a. Brand
Telefon: 09134-7050
Fax: 09134-70580
email: Information-Ermreuth(at)fraenkische-schweiz.de
In Ermreuth, das in seiner Geschichte mehrfach geteilt war, standen früher zwei Schlösser, ein unteres und ein oberes. Wo das untere Schloss stand ist nicht bekannt. Es soll in den Hussitenkriegen (1419 - 1436) zerstört worden sein.
Im Hintergrund das Schloss, im Vordergrund der Dorfbrunnen. Die Bezeichnung Marktplatz für den Platz um die Kirche entspricht alter Überlieferung. Obwohl Ermreuth nicht das Marktrecht hatte, dürften hier früher doch kleine Märkte abgehalten worden sein

