Herzlich willkommen in Ermreuth an der Ostseite des Hetzleser Berges

Ermreuth an der Ostseite des Hetzleser Berges besitzt eine große jüdische Vergangenheit. Seit 1994 dient die Synagoge als Museum, etwas außerhalb des Ortes findet sich ein jüdischer Friedhof. Auch findet sich ein um 1600 erbautes Schloß, ganz in der Nähe die Barockkirche St.Peter und Paul. Ein Besuch lohnt sich.

Geschichte von Ermreuth

Die Entstehung des Ortes ist urkundlich nicht nachgewiesen. Nach der Chronik der vormaligen Reichsherren von Egloffstein wurde Ermreuth entweder vom Sohn Egilofls, Graf Erpholf († 856) oder von Erbo von Wizzenahe (Stifter des Klosters Weißenohe 1053 - 1059) gegründet.

Die Synagoge (Museen Fränkische Schweiz)

Die 1822 am Platz ihres Vorgängerbaus aus dem Jahre 1738 erbaute Synagoge war eine der bedeutendsten und größten Dorf- synagogen in Oberfranken. In der Pogrom- nacht des 9. November 1938 wurde sie ge- schändet, wegen ihrer Lage im eng bebau- ten Ortskern jedoch weder gebrandschatzt noch gesprengt.

Das Ermreuther Schloß

In Ermreuth, das in seiner Geschichte mehrfach geteilt war, standen früher zwei Schlösser, ein unteres und ein oberes. Wo das untere Schloss stand ist nicht bekannt. Es soll in den Hussiten­kriegen (1419 - 1436) zerstört worden sein.

Marktplatz mit Kirche St. Peter und Paul

Im Hintergrund das Schloss, im Vordergrund der Dorfbrunnen. Die Bezeichnung Marktplatz für den Platz um die Kirche entspricht alter Überlieferung. Obwohl Ermreuth nicht das Marktrecht hatte, dürften hier früher doch kleine Märkte abgehalten worden sein.

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