Aussichtstürme

Aussichtsfelsen Wichsenstein
Mit einer Höhe von 585 m über NN ist der Aussichtsfelsen in Wichsenstein der zweithöchste Punkt in der Fränkischen Schweiz und bietet dementsprechend einen phantastischen Überblick über die gesamte Region. In einer Windrose sind die markanten Punkte in allen Richtung beschrieben.

Fischersruh
Die Fischersruh ist die 5. Station auf dem Balthasar Neumann-Rundwanderweg.
Die Fischersruh ist benannt nach einem Urlaubsgast, der diesen einmalig schönen und sonnigen Aussichtspunkt im Osten Gößweinsteins immer wieder aufsuchte. Weit kann hier das Auge über den Ort und die das Wiesenttal verbergende Höhen schweifen. Basilika und Burg bilden als Ensemble mit dem Ortskern ein Postkartenidylle, begrenzt im Süden vom Kreuzberg mit Hochkreuz und im Westen von der Wagnershöhe.

Gernerfels
Der Gernerfels ist die 2. Station des Balthasar Neumann-Rundwanderwegs.
Der Aufgang zum Gernerfels befindet sich zwischen der 3. und 4. Kreuzwegstation. Von der auf 480 Meter über NN liegenden Aussichtsplattform eröffnet sich dem Betrachter ein eindruckvolles Panorama mit Blick auf den Ort Gößweinstein, die Basilika und die Burg in nördlicher Richtung und über das zu erahnende Wiesenttal im Westen.
Bei Felsenkletterern ist die Gernerwand sehr beliebt.

Kreuzberg/Hochkreuz
Der Kreuzberg mit Hochkreuz ist die 1. Station des Balthasar Neumann-Rundwanderwegs.
Der Kreuzberg ist ein auf steilem Felsen 500 Meter über NN hoch gelegener Aussichtspunkt, mit einem wunderbaren Blick auf den Ort Gößweinstein, die Basilika und die Burg, sowie bei schönem Wetter weit in den Norden, bis zum Fichtelgebirge.
Hier befindet sich das sogenannte „Hochkreuz“, der Endpunkt des Kreuzwegs. Das Kreuz ist heute aus Eisen. In früherer Zeit stand dort ein hölzernes Kreuz, dem im gläubigen Volk nachgesagt wurde, dass ein Span dieses Kreuzes vor Zahnschmerzen bewahre. Durch die vielen Späne, die im Laufe der Zeit mitgenommen wurden, litt die Standfestigkeit des Kreuzes und wurde schließlich durch das heutige eherne Kreuz ersetzt.

Martinswand/Bellevue
Aussichtspunkte am westlichen Ende des Ortes Gößweinstein mit Blick ins Wiesenttal und der Stempfermühle. 468 Meter über NN gelegen.

Nürnberger Kapelle
Die „Nürnberger Kapelle“ in der jetzigen Form wurde 1872 errichtet. Dies bezeugt die Inschrift „Erneuert von der Katholischen Gemeinde Nürnberg 1872“. Die Errichtung geht
auf eine Stiftung der Wallfahrergemeinschaft „Todesangst Christi Bruderschaft Nürnberg-Gößweinstein“ zurück. Von hier aus erblickten die Wallfahrer, auf dem alten Weg von Etzdorf her kommend, erstmals die Basilika Gößweinstein und versammelten sich kniend zum Gebet.
Vormals stand an dieser Stelle eine hohe Säule, die „Heilige Dreifaltigkeitssäule“. Diese Säule, ebenfalls von der Wallfahrergemeinde Nürnberg gestiftet, wurde 1851 eingeweiht. Sie stand aber nur 20 Jahre. Vermutlich kippte sie dann um und zerbrach. Was genau geschehen ist, wurde nicht überliefert. Angenommen werden kann, dass die Reste der Säule im Aufschüttmaterial des Plateaus rund um die Kapelle enthalten sind.

Wagnershöhe
Die Wagnershöhe ist die 4. Station des Balthasar Neumann-Rundwanderwegs.
Die Aussichtskanzel liegt ca. 3 Gehminuten vom Haus des Gastes - Tourist Information entfernt auf einer Höhe von 450 m über NN. Dieser Aussichtspunkt bietet einen herrlichen Rundumblick. Im Norden liegt der Viertälerort Behringersmühle zu Füßen. Im Osten wendet sich der Blick über das Hallenbad zur Fischersruh, während im Süden hinter den mächtigen Türmen der Basilika der Kreuzberg mit dem Hochkreuz grüßt. Im Westen erscheint die Burg in greifbarer Nähe während der sich anschließende Hang des Naturschutzgebiets Eibenwald Wasserberg, eines der größten geschlossenen Eibenvorkommen in Deutschland, den Blick in das Wiesenttal lenkt.

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