Kirchen - Basilika Gößweinstein

Die barocke Dreifaltigkeitsbasilika zu Gößweinstein ist die größte und bedeutendste Kirche der Fränkischen Schweiz. Weithin sichtbar sind ihre beiden mächtigen Türme. Der prächtige Sandsteinbau überragt alle anderen Gebäude des Ortes. Der berühmte Baumeister Balthasar Neumann erstellte die Pläne und überwachte selbst den Baufortgang. Ab 1715 wurde geplant, 1730 mit dem Bau begonnen, der 1739 konsekriert wurde. Die Gestaltung des Innenraums und der Altäre erfolgte nach Plänen von Johann Jakob Michael Küchel, der auch das Pfarrhaus und den Umgriff der Basilika plante. Die Altäre wurden allerdings erst nach der Weihe in den Jahren 1740 der Hochaltar, 1742 die Altäre im Querschiff, 1743 die östlichen Altäre, 1762 die Altäre in den Turmkapellen und erst 1765 die westlichen Altäre errichtet. Ursache dafür mag auch die Brandkatastrophe vom 5. August 1746 gewesen sein, ein Großteil der Gebäude von Gößweinstein zum Opfer fiel und auch die Türme und das Dach der neuerbauten Kirche nicht verschonte. Die Deckenmalerei wurde gar erst 1929 von Prof. Kolmsperger ausgeführt.
Den Ehrentitel Basilica minor verlieh Papst Pius XII. im Jahr 1948 dem Gotteshaus. Hierfür hat sich insbesondere der Gößweinsteiner Franziskanerpater Prof. Dr. Luchesius Spätling eingesetzt.

Gottesdienste
Sonntags (Oktober bis April)
7.30 Uhr
9.00 Uhr
10.30 Uhr
Vorabendmesse 19.00 Uhr

Sonntags (Mai bis September)
7.00 Uhr
8.00 Uhr
10.30 Uhr
19.30 Uhr
Vorabendmesse 19.00 Uhr

Werktags
19.00 Uhr

Kontakt:
Katholisches Pfarramt
Balthasar-Neumann-Str. 2
91327 Gößweinstein
Telefon: 09242/264

Die Orgel der Basilika Gößweinstein

Beim Neubau der Orgel in der Basilika Gößweinstein im Jahre 1988, durch die Firma Mathis aus Näfels (Schweiz), wurde selbstverständlich das prächtige Gehäuse aus dem Jahre 1754 wieder verwendet.

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