Wandern in Hiltpoltstein

Rundwanderweg mit Informationsständen und Übersichtstafel
Ein lohnendes Ausflugsziel


Für Wanderer und für an der heimischen Fauna, Flora und Geologie Interessierte bietet sich der neue Naturlehrpfad als lohnendes Ausflugsziel an. Gerade auch Schulklassen können sich hier in kurzer Zeit einen lehrreichen Einblick in die heimische Natur verschaffen.

Der Naturlehrpfad ist als zirka sieben Kilometer langer Rundwanderweg angelegt und hat seinen Ausgangspunkt am Parkplatz an der B2 am östlichen Ortsausgang von Hiltpoltstein, wo auch die Übersichtstafel ihren Standort hat. Der Weg informiert an insgesamt 31 Standorten mit Plakaten über die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie über die Geologie.
Insgesamt sechs Stände informieren über die Imkerei und an einem geschickt gewählten, mit einer herrlichen Aussicht verbundenen Platz wird der geologische Aufbau der Fränkischen Schweiz fast schon von selbst deutlich. Es wurde auch eine Flachwasser- und eine Sumpfzone angelegt.
Eine drei Kilometer lange, als Gelbring-Markierung ausgeschilderte Erweiterung des Naturlehrpfades führt zu drei markanten Felsgruppen im Osten und Norden Hiltpoltsteins.
In Höhe des Wasserreservoirs zweigt diese Erweiterung ab und verlangt vom Wanderer einen relativ steilen Aufstieg zur Silberecke. Diese belohnt aber für die Mühen: Einmal ist der Dolomitfels mit 602 Meter über NN der höchste Punkt des Landkreises Forchheim, zum anderen bietet er eine überwältigende Aussicht über ausgedehnte Wälder im Osten bis hin zur Burg Hohenstein und in Norden an klaren Tagen bis in das Fichtelgebirge.
Die Gelbring-Erweiterung führt dann zum Naturdenkmal eingestuften Dolomitfelsen Stumpfelestein und schließlich zum 586 Meter über NN gelegenen Blitzenberg, der ebenfalls als markanter Aussichtspunkt bekannt ist. Der Rücken des Höhenzuges folgend mündet die Erweiterung schließlich bei den Kirschnversuchsanlagen wieder in den Naturlehrpfad.

Quelle: Nordbayerische Nachrichten vom 16.05.2001

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