Willkommen in Igensdorf - Südliche Fränkische Schweiz

Rathaus in Igensdorf in der südlichen Fränkischen Schweiz
Rathaus Igensdorf Copyright: wikipedia.de - Daniel Arnold

Das Gemeindegebiet von Igensdorf liegt in der Fränkischen Alb am Südwestrand des Naturparks Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst und ist geprägt durch die Talauen der Schwabach, der Lillach und des Rüsselbachs.

Die höchsten Erhebungen sind der Hetzleser Berg (549 m ü. NN), der Eberhardsberg (533,5 m ü. NN) mit dem Naturdenkmal Teufelstisch und der Küheberg (521 m ü. NN) mit dem westlichen Bergsporn Mitteldorfer Berg (507 m ü. NN und dem Burgstall Hainburg). Tiefster Punkt ist der Bereich um die Kläranlage Obere Schwabach mit zirka 314 m ü. NN.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Gemeinde Igensdorf ist Träger einer Sing- und Musikschule. Alljährlich findet der Igensdorfer Kultursommer mit zahlreichen Konzertveranstaltungen mit überwiegend klassischer Musik statt.
In den Ortsteilen Oberrüsselbach und Pettensiedel haben sich einige Künstler niedergelassen. Sehenswert ist die 1687 erbaute und 2006 renovierte St.-Georgs-Kirche, vor allem ihre Innenausstattung.
Ein neuer kultureller Höhepunkt ist der Sonnen- und Planetenweg. In verkleinertem Maßstab werden die Entfernungen zwischen den einzelnen Planeten und der Sonne gezeigt. Die Elemente wurden von dem Künstler Dieter Erhard projektiert.

Die Gemeinde gliedert sich in 25 Ortsteile:
Affalterbach, Bodengrub, Bremenhof, Dachstadt, Eichenmühle, Etlaswind, Haselhof, Igensdorf, Kirchrüsselbach, Letten,  Lettenmühle, Lindenhof, Lindenmühle, Mitteldorf, Mittelrüsselbach, Neusleshof, Oberlindelbach, Unterlindelbach, Oberrüsselbach, Pettensiedel, Pommer, Stöckach, Unterrüsselbach, Weidenbühl, Weidenmühle.

Geschichte
Am 14. April 1109 wurde Igensdorf als „Diedungsdorf“, wohl nach einem Stammesführer namens Dieto benannt, in der Bestätigungsbulle, betr. die Stiftung des Klosters Weißenohe, erlassen von Papst Paschalis II., erstmals erwähnt. Es gehörte vom Beginn des 16. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zum nürnbergischen Pflegamt Hiltpoltstein. Am 30. Januar 1804 wurde Igensdorf preußisch, da es dem preußischen Stützpunkt Baiersdorf zugeschlagen wurde. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. 1809 wurde Igensdorf kurzzeitig österreichisch, danach bis 1811, als es zu Gräfenberg kam und somit wieder bayerisch wurde, französisch.
Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Dachstadt, Rüsselbach und Stöckach im Zuge der Gemeindegebietsreform in die neu gebildete Gemeinde Igensdorf eingegliedert. Lediglich Frohnhof wurde ab dem 1. Juni 1972 aufgrund einer Abstimmung dem Markt Eckental zugeordnet. Ursprünglich sollte die Gemeinde Igensdorf der VG Gräfenberg zugeteilt werden. Der hiesige Gemeinderat erkannte in diesem Vorhaben keine bürgernahe Lösung, zumal entscheidende Verwaltungsaufgaben in Gräfenberg wahrgenommen wurden und die Bürger sich zu einer Anfahrt dorthin genötigt sahen, um ihre Anliegen bearbeiten zu lassen. Mit dem Argument, dass eine Gemeinde von rund 3000 Einwohnern nicht zu klein sei, um funktionsgerecht arbeiten zu können, wurde von Seiten der Gemeindevertreter eine erneute Selbstständigkeit angestrebt und am 1. Januar 1980 auch erreicht. Dies wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst feierlich begangen.
Die Verleihung des Marktrechts am 23. August 1980 für die Gemeinde Igensdorf stellte den Abschluss dieser Entwicklung dar.
Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Rüsselbach im Zuge der Gemeindegebietsreform in die Gemeinde Igensdorf eingegliedert, am 1. Januar 1975 folgte die bis dahin selbständige Gemeinde Pommer.

Quelle: wikipedia.de

Pfarrkirche St. Georg in Igensdorf
Pfarrkirche St. Georg Igensdorf Copyright: wikipedia.de - Daniel Arnold
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