Wandertipps Mistelbach - Hummeltal - Gesees

 

Die Fränkische Schweiz ist zu Recht als eines der schönsten Wandergebiete Deutschlands bekannt.
Entspannung und Naturgenuß bieten schöne Wanderwege, durch den Hummelgau und ständig neue Überraschungen erlebt der Wanderer.
U.a. 135 Kilometer Rundwanderwege durch den Hummelgau, alle ausmarkiert durch die Wanderfreunde Mistelbach
nähere Übersicht an der Wandertafel in der Bahnhofstraße in Mistelbach:

Markierung roter Ring - "Abenteuerweg" (6 km)Mistelbach - Geigenholz - Esbachtal - Arzloch Mistelbach

Markierung blauer Ring - "Durch die Mistelauen mit Buchstein" (10 km)
Mistelbach - Gut Geigenreuth - Bayreuth/Altstadt - Forstmühle - Sonneleite - Mistelbach

Markierung grüner Ring - "Rund um Mistelbach" (6 km)

Markierung oranger Ring - "Romantikweg" (8 km)
Mistelbach - Höhenweg - Gesees - Mistelbach

Markierung roter Punkt - "Durch das Misteltal" (9 km)
Mistelbach - Finkenmühle - Poppenmühle - Steinmühle - Pettendorf - Pittersdorf - Mistelbach

Markierung blauer Punkt - "Vorbei am Schobertsberg" (10 km)
Mistelbach - Pittersdorf - Schobertsberg - Mistelbach

Markierung grüner Punkt - "Durch den Bauersgraben" (9 km)
Mistelbach - Pittersdorf - Bauersgraben - Mistelbach

Markierung oranger Punkt - "Auf den Spuren der Eisenbahn" (13 km)
Mistelbach - Pittersdorf - Mistelgau - Lohe - Mistelbach

Markierung rote Raute - "Markgräfin Wilhelmine Weg" (12 km)
Mistelbach - Hardt - Gut Geigenreuth - Eckersdorf - Lohe - Mistelbach

Markierung blaue Raute - "Postreiterweg" (17 km)
Mistelbach - Sophienberg - Spänfleck - Jurarandweg - Pettendorf - Pittersdorf - Mistelbach - erfahren Sie hier mehr

Markierung grüne Raute - "Auf den Spuren der Raubritter" (21 km)
Mistelbach - Pettendorf - Jurarandweg - Altenhimmel - Creez - Pittersdorf - Mistelbach

Markierung gelbe Raute - "Mistelquellenweg" (14 km)
Mistelbach - Pettendorf - Creez - Nees - Bärnreuth - Mistelquelle - Jurarandweg - Pettendorf - Gesees - Mistelbach - erfahren Sie hier mehr

Betreuender Verein für die vorgenannten Wanderungen: Wanderfreunde Mistelbach. - Kontakt: Rudi Leitz, Forkendorfer Straße 13, 95511 Mistelbach Tel.: 09201/472.)

Markierung gelber und brauner Bierkrug - "Bierquellen Wanderweg" (ca. 18 km)
Leups - Büchenbach - Trockau - Leups
Leups - Weiglathal - Lindenhardt - Leups - erfahren Sie hier mehr

Von Mistelbach–Heide nach Gesees und zurück
Kleine Wanderung oder längerer Spaziergang, ca. 1,5 Stunden
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Von Mistelbach zum Buchstein und zurück
Eine kleine Radlfahrt und Kletterpartie. ca. 1,5 Stunden
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Tipp: Bade- oder Saunaaufenthalt Obernsees!
Gesamtstrecke hin und zurück ca. 45 km
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Sehenswürdigkeiten an der Strecke:

Kapelle St. Rupert
" .... ein ansehnlicher Bau inmitten uralter Linden. (.....) Wenn man ( ....) um die Kapelle herumgeht, findet man auf der Südseite, am Rande der Straße nach Mistelgau, einen kleinen unscheinbaren Bau. Es ist eine Brunnenstube. Das mineralhaltige Wasser dieser Quelle ist seit alters bekannt. Man erhoffte sich hier Hilfe gegen Gicht und Augenleiden. Das geht in graue Vorzeiten zurück.

Die jetzige Kapelle wurde 1479 erbaut. Sicherlich war hier aber schon viel früher eine Kultstätte, und Hoffnungen haben sich mit diesem Ort immer verbunden. Interessant ist, die Inschrift zu lesen, die bei Errichtung der Brunnenstube um 1730 durch eine Stiftung des Hofkabinettvergolders Johann Nikolaus Gruner angebracht wurde. Hier wird nicht mehr von Heilkraft dieser Quelle gesprochen, sondern der Gläubige wird auf Christus als die Quelle des Glaubens verwiesen. Dies entspricht lutherischer Theologie und Frömmigkeit, die sich hier von der Praxis katholischer Wallfahrer unterscheidet. (.....) Genutzt wird die Kapelle bis heute von Katholiken und Protestanten und ist somit über die Jahrhunderte ein Zeichen praktizierter Ökumene, wenn auch die Spaltung der Kirche gerade an diesem Ort einmal sehr deutlich wurde.

Als nämlich wegen ihres lutherischen Glaubens aus Salzburg Vertriebene 1731 hier vorbeikamen, wurde für sie ein Gottesdienst zum Trost und zur Begrüßung gehalten. Rupert ist der für den Salzbergbau zuständige und deshalb in der Salzburger Gegend besonders verehrte Heilige. Zwei Statuetten von ihm sind in der Kirche zu sehen, eine aus dem Anfang des 18. Jh. im Chor und eine, die zum 500jährigen Bestehen der Kirche 1979 von Föttinger geschaffen wurde. (.....) Einst war um die Kapelle der Friedhof für die kleinen zu Obernsees gehörigen Weiler Streit und Sorg. In gewisser Weise ist dies dadurch wieder aufgenommen, dass man 1962 eine Gedächtnisstätte für Gefallenen hier anlegte." (aus: Peter Poscharsky "Die Kirchen der Fränkischen Schweiz", Palm & Enke Verlag Erlangen 1993)

Burgruine Plankenstein bei Plankenfels
Der Ort Plankenfels ist als Grenzburg zwischen dem Bischöflich-Bamberger und dem Kulmbach-Bayreuther Gebiet am Fuß des Burgberges Plankenstein (mit der gleichnamigen Burgruine ) entstanden. Drei Täler stoßen hier zusammen und bilden ein einmaliges landschaftliches Ensemble: das der Wiesent, der Lochau und der Truppach.

Hollfeld
Die für den westlichen Landkreis bedeutende Stadt liegt am Steilrand der Fränkischen Alb, am Zusammenfluss von Wiesent und Kainach. Der Ort, 1017 erstmals urkundlich erwähnt, ist an der Stelle entstanden, wo sich früher zwei alte Straßen kreuzten: Von West nach Ost (Bamberg - Bayreuth) und von Süd nach Nord (Nürnberg-Kulmbach). 1059 erhielten die Bamberger Bischöfe von den Walpoten (als den Verwaltern königlicher Besitztümer) viele Güter im Hollfelder Gebiet zur Ausstattung des neu gegründeten Stifts St. Gangolf. Neun von zehn der Hollfelder Anwesen wurden so dem Kloster lehenspflichtig. Interessant sind: Oberes Tor (um 1300); Oberstadt und Marienplatz mit Ziehbrunnen (1435; 38 m tief) und Rathaus; Stadtmauer mit Gangolfskirche (Ursprung vermutlich um 1100, heute Wahrzeichen der Stadt); Stadtpfarrkirche "Maria Himmelfahrt"; Unterer Markt (1495 "Alter Markt"); Fischmühle (1715); Bergschustertor ("altes Badtürlein"). (aus "Meine Heimat Oberfranken", Baumann-Verlag)

Bierquellen Wanderweg

Start: Leups Brauerei Gradl
Länge: 17,9 km,
Steigung/Gefälle: ca. 590 m

Rundweg Südschleife: Leups - Büchenbach - Trockau - Leups
Länge: 10,8 km,
Steigung/Gefälle: 350 m

Rundweg Nordschleife: Leups - Weiglathal - Lindenhardt - Leups
Länge: 12,3 km,
Steigung/Gefälle: 358 m

Markierung: Bierquellen-Wanderweg Querverbindungsweg (gelber Bierkrug)
Querverbindungsweg Leups - Trockau (brauner Bierkrug)

Der Bierquellen-Wanderweg verläuft im Naturpark Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst zwischen Pegnitz, Creußen und Hummeltal. Der markierte Rundwanderweg ist ca. 18 km lang und führt durch eine abwechslungsreiche Wald- und Wiesenlandschaft vorbei an vier Privatbrauereien, die das Herz jedes Bier- und Wanderfreundes höher schlagen lassen.

Brauerei Gradl in Leups
Brauerei Herold, Büchenbach
Brauerei Übelhack, Weiglathal
Brauerei Kürzdörfer, Lindenhardt

Folgen Sie einfach dem Zeichen des gelben Bierkrugs und erleben Sie fränkische Gastlichkeit, herzhafte Bier- und Gaumenfreuden und wunderbare Landschaftserlebnisse. Sie können übrigens an jedem Ort und in beide Richtungen in den Wanderweg einsteigen. Falls Ihnen der gesamte Weg zu lang ist, ist es auch möglich über einen abkürzenden Querverbindungsweg zwischen zwei kleineren Rundschleifen zu wählen.

Postreiterweg

Strecke: Mistelbach - Sophienberg - Spänfleck - Jurarandweg - Pettendorf - Pittersdorf - Mistelbach
Markierung: blaue Raute auf weiß
Länge: 17 km

Der Postreiterweg ist ein Rundweg von ca. 17 km Länge. Er führt uns von Mistelbach nach Gesees über den Sophienberg nach Spänfleck und von dort über den Jura-Randweg nach Hummeltal und zurück nach Mistelbach.

Mistelquellenweg

Strecke: Mistelbach - Pettendorf - Creez - Nees - Bärnreuth - Mistelquelle - Jurarandweg - Pettendorf - Gesees - Mistelbach
Markierung: gelbe Raute
Länge: 14 km

Vom Startpunkt Mistelbach verläuft der Weg (Streckenlänge ca. 14 km) vorbei an Finken-, Poppen- und Steinmühle nach Hummeltal, weiter über Schützenmühle, Nees und Bärnreuth zur Mistelquelle. Der weitere Verlauf über Hummeltal und Gesees zum Ausgangspunkt in Mistelbach.

Die Strecke verläuft größtenteils auf dem Postreiterweg der Wanderfreunde Mistelbach (markiert mit einer blauen Raute). Nur im Bereich Mistelbach (von A nach B) folgt der Weg ein Stück der (landschaftlichen schöneren) Strecke mit der Markierung "Blaues Kreuz". Ausgangspunkt und Richtung sind beliebig.

Von Mistelbach–Heide nach Gesees und zurück

Kleine Wanderung oder längerer Spaziergang, ca. 1,5 Stunden, kaum anstrengend.

Das Auto kann man bequem am Parkplatz bei der Mistelbachbrücke abstellen. Rund 150 m Richtung Forkendorf, dann scharf rechts in den Geseeser Weg einbiegen und leicht bergauf zu den Sportplatz- und Tennisanlagen wandern. Vorbei an den Sportanlagen geht es dann auf ebenem Feldweg – links die weiten Fluren, rechts Wald und das tiefe Tal des Funkenbachtal liegen lassend – nach Gesees.

Dort gehe man bis zum Abzweig in die Straße "Am Tal", nach kurzer Zeit links in ein schmales Gässchen zur Straße "Am Dunger" bis auf die Hauptstraße, dann Richtung Dorfmitte bis zum Abzweig "Heißer Stein", dieser Straße folgend an der Gemeindekanzlei (rechts) vorbei. Von dort geradeaus weiter, führt der Weg direkt in das Tal des Funkenbachs hinein. Am Bach und an Forellenteichen, an bizarren Felsen vorbei wandert man bis zur Finkenmühle bequem dahin. An der Mühle wird eine kleine Brücke überquert. Nun steigt der Wanderer in den Waldhang hinauf und läuft auf schmalem Steg parallel zum Talverlauf durch den Wald Richtung Mistelbach. Vor Mistelbach wird der Weg wieder breiter. Am Brunnenhaus vorbei, ist man bald wieder am Parkplatz.

Von Mistelbach zum Buchstein und zurück

Eine kleine Radlfahrt und Kletterpartie.

1,5 Stunden
sind einzuplanen. Anstrengend ist unter Umständen das Besteigen des Felsengeländes.

Am Festplatz im Tal der Mistel beginnen wir unsere Radlfahrt auf dem Radweg, dem ehemaligen Eisenbahndamm, in Richtung Bayreuth. Leicht abwärts fahrend und oft sogar noch den Wind im Rücken rollt das Rad bequem dahin. In Höhe des Gutes Geigenreuth biegt man rechts in eine befestigte Straße Richtung Mistel und Buchstein (Kompostieranlage), überquert den kleinen Fluss und fährt bis an den Waldrand. Dort lässt man am besten die Räder stehen, sichert sie gegen Diebstahl. Halb links geht es in den Wald hinein. Schon nach rund 200 Metern zeigen sich bizarre Felsen, ein wunderschönes naturbelassenes Fleckchen Erde, das zum Verweilen einlädt.

Tipp: Kinder im Abenteueralter fühlen sich hier sehr wohl.

Doch Vorsicht ist geboten:
Sturzgefahr ist nicht ausgeschlossen. Die Felsen sind vor allem bei Nässe gefährlich: Rutschgefahr!

Der Rückweg ist auf gleicher Strecke vorgesehen.

Tipp: Bade- oder Saunaaufenthalt in der Therme Obernsees einplanen!

An der gesamten Radwegstrecke gibt es Bänke zum Ausruhen und zur Brotzeitpause. Abfallkörbe nutzen!

Gesamtstrecke hin und zurück ca. 45 km
. Überwiegend ebene Strecke, außer von Truppach nach Plankenfels und umgekehrt. Alternativ kann man von Truppach aus direkt auf der Staatsstraße nach Plankenfels fahren. Doch Vorsicht: reger Autoverkehr! Die Autos fahren erfahrungsgemäß recht schnell! Bei dieser Alternative verzichtet man jedoch auf das Kennenlernen der romantischen Burgruine Plankenstein und den herrlichen Blick von der Ruine in die Frankenalb (in das Lochautal). Weiterer Hinweis: Nach langer Trockenheit kann der Radweg an machen Stellen sandig sein: Sturzgefahr!

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