Geschichte

 

Pegnitz ist aus zwei verschiedenen Siedlungen hervorgegangen: dem 1119 erstmals urkundlich erwähnten Dorf an der Begenze, auch Altenstadt genannt, und einer 1347-1357 von den Landgrafen von Leuchtenberg aufgrund der verteidigungstechnisch günstigen Lage angelegten Planstadt, dem eigentlichen Ort Pegnitz. Erst vor ca. 100 Jahren wurden beide Ortsteile miteinander vereinigt. Seit 1357 gehörte das zwei Jahre zuvor zur Stadt erhobene Pegnitz zum Königreich Böhmen, woran heute noch der Name der 1553 durch die Reichsstadt Nürnberg zerstörten Burg Böheimstein erinnert. Sie befand sich auf dem 544m hohen Schlossberg.

Im Jahre 1402 verpfändete Wenzel, der Sohn Kaiser Karl IV., Pegnitz an Johann III., den hohenzollernschen Burggrafen von Nürnberg. Da die böhmische Krone das Pfand nicht einlösen konnte, blieb die Stadt über die Jahrhunderte hinweg in hohenzollernschem Besitz. 1792 wurde Pegnitz dann preußisch und 18 Jahre später bayerisch.
Pegnitz zählte zu diesem Zeitpunkt nicht einmal 1000 Einwohner, die auf den kargen Juraböden rund um die Stadt ein bescheidenes Auskommen fanden.

Erst von der Eröffnung der Bahnlinie Nürnberg-Bayreuth (1877) ging eine spürbare Belebung der Wirtschaft aus.
Bis heute hat Pegnitz seine regionale Bedeutung als Industriestandort nicht nur bewahren, sondern auch ausbauen können.

Teilen: