Sehenswürdigkeiten in Plech

Plecher Kirchengeschichte
Nach einigen Geburtswehen trat in den Jahren der Reformation 1543 in Plech der erste Pfarrer seinen Dienst an. In den Zeiten der Gegenreformation gab es dann um die Einwohner von Ottenhof, Bernheck und Höfen viele Zwistigkeiten, verursacht durch die evangelisch - katholische Konkurrenz. So durften z.B. Bewohner dieser Ortschaften nich an katholischen Feiertagen arbeiten oder die Plecher Kirche besuchen. Gegen religiösen Ungehorsam wurden scharfe Geld- und Gefängnisstrafen verhängt.

Ein Beispiel zeigt drastisch, wie die Bevölkerung unter den Streitigkeiten zu leiden hatte:
Als sich im Februar 1630 ein Ottenhofer in Neuhaus (katholisch) trauen lassen wollte, fingen ihn die Plecher samt Braut und allen Hochzeitsgästen vor dem Elternhaus ab und eskortierten sie nach Plech, wo sie evangelisch getraut wurden. Das Hochzeitsessen durfte die Gesellschaft in Neuhaus einnehmen. Nach dem Mahl nahm der Neuhauser Pfleger den Bräutigam in Haft. Seine Begleiter ließ man zuerst auf das Versprechen hin, sie würden katholisch werden, frei. Als sie ihre Zusage nicht hielten, verhaftete der Pfleger acht an der Zahl. Der neunte war inzwischen entkommen. Nach mehreren Änderung des Kirchensprengels kam durch die Gebietsreform der 70er Jahre schließlich eine Entsprechung der politischen und kirchlichen Gemeinde Plech zustande. Damit gehören derzeit rund 1.300 evangelisch-lutherische Bürger der Pfarrei Plech an.

Labyrinth

Zwei Jahre vor der Jahrtausendwende haben wir in der Fränkischen Schweiz am Gottvaterberg in Plech ein Labyrinth gebaut. Inmitten eines Naturschutzgebietes rundet sich auf einem verlassenen Kinderspielplatz das siebengängige kretische Labyrinth mit einem Durchmesser von ...

Kirche von Plech

Pfarrkirche Plech

Wie der Ort Plech hatte auch die Kirche unter der wechselvollen Geschichte zu leiden. Zweimal wurde sie von durchziehenden Kriegsvölkern zerstört: Im 15. Jh. rissen die Hussiten die Holzkapelle nieder und rund 200 Jahre später richteten die Schweden großen Schaden an.

Teufelshöhle Pottenstein

Die Teufelshöhle liegt ca. 2 km von Pottenstein entfernt im idyllischen Weihersbachtal direkt an der B 470 und ist von Pottenstein aus entweder zu Fuß über einen schönen Wanderweg oder auf dem ausgebauten Fahrradweg entlang des Schöngrundsees zu erreichen. Für PKW und Busse steht ein großer Parkplatz vor ...

Wildgehege im Veldensteiner Forst

Ein Besuch im Wildgehege lohnt sich das ganze Jahr über. Fünf Wildarten gibt es in natürlicher Umgebung zu sehen. Rot-, Damm-, Muffel-, Schwarz- und Rehwild. Eintrittskarten zum Preis von 1,- € für Erw. und 0,50 € für Schüler und Studenten (Kinder bis 6 Jahre frei) gibt es am Automaten.

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