Giechburg

Die vor der Albkante auf einem Kalkplateau thronende Giechburg mit ihrem aus der Stauferzeit stammenden, der weiten Rundsicht dienenden, 23 m hohen Wehrturm, beherrscht trutzig den hügelumrahmten Talkessel. Der Berg, auf dem sie steht, war schon in vorgeschichticher Zeit besiedelt und befestigt. Urkundlich wurde die Burg zum erstenmal im Jahre 1125 in einer Urkunde des Bamberger Bischofs Otto I. erwähnt. Im Jahre 1430 wurde sie von den Hussiten niedergebrannt und ging dann im 16.Jahrhundert noch zweimal, im Bauernkrieg und im Markgrafenkrieg in Flammen auf. Sie erfuhr um 1600 eine umfassende Wiederherstellung durch Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel und überstand den 30jährigen Krieg. Durch die Schuld des Bauinspektors von Hohenhausen, der nach der Säkularisation die Dächer teilweise abtragen ließ, wurde der größte Teil Ruine. In der Folgezeit war deren Verfall nicht durch die Grafen von Giech, aber auch nicht durch die privaten Besitzer aufzuhalten, bis der Landkreis Bamberg die Revitalisierung dieses geschichtlichen Wahrzeichens übernahm. 1974 konnte die Giechburg wieder eröffnet werden.

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