02.10.2017

von B° RB

Instagram-Ausstellung

Stadt Forchheim: Countdown für Forchheims 1. Instagram-Ausstellung läuft

Die Qual der Wahl haben Fotografin Alexandra Richter alias "Frau Herz" (links) und Künstlerin Rosemary Keßler unter 3000 Fotos

Die Einsendefrist für die Ausstellung „Forchheimshots“ ist seit dem 31.8. beendet. Nun wählt die dreiköpfige Jury die 100 schönsten Bilder aus.

Über 3.000 Fotos gehen ins Rennen für Forchheims 1. Instagram-Ausstellung „Forchheimshots“. Die Fotos, die von den Usern in der Zeit zwischen Dezember und August auf dem Sozialen Netzwerk Instagram mit dem Hashtag #forchheimshots gepostet wurden, werden nun von der Jury gesichtet.

Forchheims Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, die Künstlerin Rosemary Keßler und die Fotografin Alexandra Richter („Frau Herz“) stehen nun vor der Herausforderung, die 100 besten Bilder auszuwählen. Diese werden vom 5. Oktober bis zum 5. Dezember 2017 in der Forchheimer Stadtbücherei in der Spitalstraße 3 ausgestellt.

Keine leichte Entscheidung

Die drei Jurymitglieder haben zurzeit also alle Hände voll zu tun. Die Forchheimer Künstlerin Rosemary Keßler freut sich: „Beim Aussuchen der Bilder für die Ausstellung ist mir aufgefallen, wie viele Instagramer in der Gegend eine künstlerische Ader haben! Es ist eine echte Herausforderung für mich, die schönsten Bilder auszusuchen.“ Fotografin Alexandra Richter alias „Frau Herz“ freut sich über ein immer wiederkehrendes Motiv besonders: „Toll, wie viele unterschiedliche Perspektiven und Motive es vom Walberla gibt. Da der Ort für mich persönlich auch eine besondere Bedeutung hat, war es sehr spannend zu sehen, wie andere Menschen ihn durch die Kamera festhalten.“

Oberbürgermeister Kirschstein findet es großartig, die Stadt durch die Augen der Instagramer neu zu entdecken und wie in einer Art Tagebuch zu blättern – von Weihnachtsmarktfotos bis hin zu vielen Impressionen vom Forchheimer Annafest. „Genauso lassen sich aber auch die Hobbies der Forchheimerinnen und Forchheimer ablesen. Neben der Lust zum Fotografieren stehen ganz offensichtlich Wanderungen, Spaziergänge und ausgedehnte Fahrradtouren ganz oben auf der Tagesordnung. Die Forchheimer sind aufmerksame Beobachter und sehen genau hin. Sie sind gerne draußen in der Natur – und nehmen auf ihre Touren gerne ihren Hund mit“, so Kirschstein.

Forchheimshots Organisator Matthias Hösch denkt schon einen Schritt weiter: „Die eingegangen Bilder zeigen so vielfältige Seiten aus Forchheim und Umgebung – da fällt es schwer, die schönsten zu finden, da jeder Fotograf bzw. Instagramer seine eigenen Blickwinkel hat. So zeigen sich viele schöne Bilder aus Ecken, die man so vielleicht kaum wahrnimmt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es nächstes Jahr eine Fortsetzung von Forchheimshots gibt.“ Bis Ende September dauert die Auswahl der besten Fotos noch an. Am 5. Oktober ist Ausstellungseröffnung in der Forchheimer Stadtbücherei.

Abstimmen für das Lieblingsbild und gewinnen

Die Jury wählt zwar die 100 schönsten Fotos für die Ausstellung aus, dennoch haben alle Besucher die Möglichkeit, vom 5. Oktober bis 5. Dezember vor Ort für ihr persönliches Lieblingsbild abzustimmen. Jedes ausgestellte Foto bekommt eine Nummer, die die Besucher auf einen in der Stadtbücherei ausliegenden Stimmzettel schreiben können. Die fünf Bilder mit den meisten Stimmen werden von den „Forchheimshots“ Sponsoren prämiert. Zusätzlich werden unter allen Besuchern, die für ihr Lieblingsbild stimmen, verschiedene Preise verlost. Weitere Informationen zur Ausstellung, den Sponsoren und Preisen gibt es unter www.forchheimshots.de.

Passend zum Thema

Zum fünfjährigen Bestehen der Weitwanderroute "Lechweg – von der Quelle bis zum Fall" präsentiert am 19. Juli 2017 in Füssen die renommierte Reisefotografin Bettina Kelm ihre 2014 entstandenen Lechweg-Fotos

Stiftung Warentest. test Spezial Kameras: 64 Kameras, 51 Objektive und 18 Action-Cams im Test

Fotografien von Jonathan Danko Kielkowski. Ausstellung im Künstlerhaus Nürnberg vom 15. Juni bis 16. Juli 2017

Mehr aus der Rubrik

"Ich wünsche mir ... dass Opa nicht gestorben wäre!" - Von praktisch bis rührend: Pfalzmuseum Forchheim durfte Kinderwünsche sammeln

Fränkische Schweiz-Museum: Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung

Ein seltenes Kleinod wurde dem Stadtarchivar Rainer Kestler für das Archiv der Stadt Forchheim übergeben

Teilen: