12.09.2014

von B° / AG

(Quelle: Josephine Gallée)

Landurlaub

Dies ist im Blockhäuserl bei Pottenstein nicht als Floskel zu verstehen, denn Herzlichkeit wird bei Familie Heumann in Trägweis groß geschrieben.


Mit viel Liebe, Anstrengung und dem Blick fürs Detail wurde hier eine geschmackvolle Ferienanlage inmitten der idyllischen Fränkischen Schweiz geschaffen, die es Besuchern nicht schwer macht sich wohlzufühlen.
Das kleine Feriendorf formiert sich aus dem Blockhäuserl mit vier separaten Ferienwohnungen und den beiden neugebauten, geräumigen Naturstammhäusern „Abendrot“ und „Morgensonne“, die den Feriengästen Raum für Ruhe und Entspannung lassen. Die Naturstammhäuser sind mit ihrem imposanten doch gleichermaßen ruhigen Äußeren Blickfang des Hofes und verheißen ein Versprechen von Naturverbundenheit. Dieses Versprechen wird auch bei näherer Betrachtung nicht gebrochen: Bei den Naturstämmen handelt es sich ausschließlich um einheimisches Fichtenholz, das Klemens Heumann aus dem eigenen Wald organisiert, bearbeitet und in den Ferienhäusern verarbeitet hat. Die Grundlagen der Naturstammbearbeitung erlernte der Familienvater in einem speziellen Kurs, den Feinschliff als Autodidakt. Beide Häuser entsprechen ökologischen Standards und bieten durch die dicken Stämme ein hervorragendes Raumklima. Während die Räume im Sommer angenehm kühl bleiben, hält sich eine Grundwärme auch bei Minusgraden im Winter.
Die Blockhäuser sind in eine liebevoll angelegte Gartenanlage eingebettet, die ein luftiges mediterranes Flair verbreitet. Zierbüsche und Blumen erstrecken sich entlang einer Natursteinmauer aus dem fränkischen Juragestein und auch an einen kleinen Kräutergarten für die Gäste wurde gedacht. Die Aussicht auf angrenzende Wiesen, Wälder und grasende Kühe lädt dazu ein, den Tag auf der sonnigen Terrasse des Ferienhauses zu zubringen. Wer sich trotzdem auf einen ereignisreichen Tag in der Fränkischen Schweiz begibt, hat am Abend dank Spielplatz, mehreren Grillplätzen und einer Feuerstelle verschiedene Möglichkeiten, den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Ein besonderer Hingucker sind die selbstgeschnitzten, etwa hüfthohen Holzfiguren, die die Ferienanlage zieren und auf Nachfrage auch erstanden werden können. Während sich Klemens Heumann mit der Bearbeitung von Naturstämmen auseinandersetzte, entdeckte er auch seine Begeisterung für die Schnitzkunst. Es handelt sich allerdings nicht um Schnitzerei im klassischen Sinn. Vielmehr geht es um die Bearbeitung von Holzstämmen mit einer Kettensäge. Aufgrund ihrer Witterungsbeständigkeit verwendet er Eichenholz. Obwohl er 2013 mit der ersten Eule begann, tummeln sich mittlerweile etliche Eulen und auch ein paar Bären auf dem Gelände des Ferienhofs. Vor kurzem versuchte sich Heumann an seinem ersten Schlumpf. „Wegen der vielen Wölbungen ist das gar nicht so einfach und dauert recht lange“, gibt der Familienvater zu bedenken. Den Kindern gefällt es. Deshalb bekommt der Schlumpf jetzt auch ein Schlumpfhaus auf dem Spielplatz des Feriengrundstücks, das gleichzeitig als Spielhütte dienen soll.
„Es sind Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“, steht auf einer der Schiefertafeln, die die Mutter Irmgard Heumann mit sorgfältig ausgewählten Sprüchen versehen und im Garten verteilt hat. Als eine Art Begegnungsstätte, in der der Gedanke von Familie und Leben in Einklang mit der Natur verbunden sind, erscheint einem auch das Blockhäuser-Feriendorf. Da verwundert es nicht, dass die Ferienwohnungen die Namen der Töchter Stefanie und Anika und die der Großeltern Kuni und Willi tragen.

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