09.08.2017

von B° RB

KUHles Mais-Labyrinth

Agraringenieur legt 1800 Meter langen Weg im Irrgarten an

Maislabyrinth

Es ist ein ungewohntes Bild, wenn sieben, acht Personen scheinbar ungeordnet bei strahlendem Wetter durch ein fast meterhohes Maisfeld stapfen. Auf den zweiten Blick sieht es ganz anders aus. Familie Galster aus Gosberg hat sich entschlossen, dieses Jahr wieder ein Maislabyrinth anzubieten. Das bedeutet einen hohen Aufwand und „Hightech-Unterstützung“. 
Bereits im Juni wurde das Schema fixiert. Der Mais soll noch nicht zu hoch sein, andererseits aber beim Anlegen klare Konturen erlauben.

In diesem Jahr wird durch einen Kuhkopf geirrt, deshalb steht das Labyrinth in diesem Jahr unter dem Motto KUHles Labyrinth.

Letztes Jahr hatten Galsters ausgesetzt, dem Acker mit der Fruchtfolge Erholung gegönnt.

Basis des Labyrinths ist ein sorgfältig ausgearbeiteter Plan, den die Tochter auf dem Computer entworfen hat. Bildeten die Gassen im Mais in früheren Jahren ein Dreieck oder Quadrat, so oder auch ein Spinnennetz oder ein Haus, so wurde dieses Jahr eine Kuh entworfen. Dieses komplizierte Gebilde auf dem 3,5 Hektar großen Feld aufzubringen wäre eine große Herausforderung, gäbe es nicht GPS und den Agraringenieur Georg Eiblmeier. Der jedes Jahr diesen Irrgarten auf das Feld bringt. Die Gassen werden dann mit dem Balkenmäher in das Feld geschnitten.  Zum ersten mal wurde in diesem Jahr der Weg von Max Hack aus Pinzberg gemulcht, er ist mit seinem Traktor alle Wege durchfahren und konnte so alle stolperfallen und übrigen Maisstängel sorgfältig entfernen.

Kreuz und quer gesät

Der Mais wurde bewusst und mit doppeltem Aufwand quer und längs zum Feld gesät, um keine leichte Orientierung durch Maisreihen zu ermöglichen. 

Auf dem Weg durch den Irrgarten werden die Kinder vier Stationen finden, wo sie Fragen beantworten und die Passage abstempeln lassen können. Natürlich wartet am ende auch die Schatztruhe mit einer Überraschung. Im Zentrum finden die Besucher eine Aussichtsplattform, die einen Blick über das Feld ermöglicht. Am Ein-/Ausgang wartet an den offenen Tagen noch ein buntes Unterhaltungsprogramm und lädt zum Verweilen ein. Am Eröffnungstag wird außerdem für das leibliche Wohl von Partyservice Hans gesorgt, der nach Höhns Art frische Bratwürstel anbietet. 

Erfahrungsgemäß finden Kindergruppen, Schulen und Wandergruppen zu verschiedenen Anlässen aus dem Raum bis Nürnberg den Weg hierher. Die Lage unmittelbar am Gosberger Bahnhof bietet zudem eine gute öffentliche Verkehrsanbindung.

Das Mais-Labyrinth öffnet am Sonntag, 30. Juli ab 12 Uhr, seine Pforten. Geöffnet ist ab dann samstags, 14 bis 18 Uhr, sonntags, 11 bis 18 Uhr, oder nach Vereinbarung unter Telefon (0 91 91) 9 48 58. 

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