22.07.2014

von B° AG

(Quelle: Stadt Forchheim)

Annafest 2014

11 Tage, 23 Bierkeller, 6 Musikbühnen - vom 25. Juli bis zum 4. August geht es wieder rund in Forchheim. In diesem Jahr sogar mit einem zusätzlichen Festtag.


In drei Wochen ist es wieder so weit: Dann startet zum 174. Mal das schönste Volksfest in Frankendas Annafest. In der einmaligen Atmosphäre des Kellerwaldes mit seinen vielen Bierkellern wird erstmalig in diesem Jahr sogar insgesamt elf Tage lang anstatt der üblichen zehn gefeiert. Moderne und volkstümliche Musik, hippe Fahrgeschäfte und jahrhundertealtes Brauchtum – hier vereinen sich Tradition und Moderne auf schönste Weise.

Von Wallfahrern und königlichen Schießübungen – Die Ursprünge des Annafests
Nachweislich wird das Forchheimer Annafest seit 1840 gefeiert. Seine Entstehung verdankt es zwei wichtigen Faktoren: den Wallfahrern und der royalen Schützengesellschaft. Um den 26. Juli, den Namenstag der Heiligen Anna, unternahmen die frommen Bürger eine Wallfahrt zur Annakapelle nach Unterweilersbach. Auf dem Rückweg machten die durstigen und hungrigen Wanderer Station im schattigen Kellerwald. Die Angehörigen kamen den Wallfahrern mit Essen und Trinken im Gepäck entgegen. Da die Forchheimer Bierbrauer früher in den weit verzweigten Gewölben des Kellerwalds ihr Bier lagerten und heranreifen ließen, war dies natürlich auch der ideale Ort, um sich ein kühles Blondes zu gönnen. Als dann auch noch der königliche Schützenverein seine Schießstätte in den Bereich des Kellerwalds verlagerte und das Hauptschießen alljährlich am 26. Juli abhielt, entwickelte sich aus dem alten Brauch schließlich das Volksfest.

Von Wallfahrern und königlichen Schießübungen – Die Ursprünge des Annafests
Nachweislich wird das Forchheimer Annafest seit 1840 gefeiert. Seine Entstehung verdankt es zwei wichtigen Faktoren: den Wallfahrern und der royalen Schützengesellschaft. Um den 26. Juli, den Namenstag der Heiligen Anna, unternahmen die frommen Bürger eine Wallfahrt zur Annakapelle nach Unterweilersbach. Auf dem Rückweg machten die durstigen und hungrigen Wanderer Station im schattigen Kellerwald. Die Angehörigen kamen den Wallfahrern mit Essen und Trinken im Gepäck entgegen. Da die Forchheimer Bierbrauer früher in den weit verzweigten Gewölben des Kellerwalds ihr Bier lagerten und heranreifen ließen, war dies natürlich auch der ideale Ort, um sich ein kühles Blondes zu gönnen. Als dann auch noch der königliche Schützenverein seine Schießstätte in den Bereich des Kellerwalds verlagerte und das Hauptschießen alljährlich am 26. Juli abhielt, entwickelte sich aus dem alten Brauch schließlich das Volksfest.

Der jährliche Höhepunkt fränkischer Geselligkeit - Das Annafest heute
Mittlerweile drängen sich jedes Jahr tausende Besucher in den engen Gassen des Kellerwalds, um das Annafest mitzuerleben. Aber keine Sorge: Bei rund 30.000 vorhandenen Sitzplätzen findet jeder Gast ein nettes Plätzchen. „Das größte Fest im Wald Europas“ wird 2014 zum ersten Mal schon an einem Freitag (25. Juli) um 17.00 Uhr mit dem traditionellen Bieranstich auf dem Schindlerkeller durch den Forchheimer Oberbürgermeister Franz Stumpf offiziell eröffnet. Am Tag darauf startet der Auftakt um 14.30 Uhr in der Innenstadt auf dem Rathausplatz mit Aufführungen von Schützen-, Musik-, Heimat- und Trachtenvereinen, bevor sich der Festzug im Anschluss in Richtung Kellerwald bewegt. Auf einer Bierbank unter Eichen- und Buchenbäumen können Besucher dann neben dem besonderen Annafestbier auch etwa 33 verschiedene Biersorten von zehn fränkischen Brauereien probieren und es sich bei einem regionalen Schmankerl und einem abwechslungsreichen Musikprogramm gut gehen lassen. Selbstverständlich kommt auch die ganz junge Generation nicht zu kurz. Dafür sorgen Riesenrad, Kinderkarussell sowie viele weitere Fahrgeschäfte und Buden. Am 29. und 31. Juli dürfen Kinder sogar zu ermäßigten Preisen fahren.

„Annafest alla Dooch“ – Tipps zur Anreise
Das Annafest hat täglich von 13.00 bis 23.00 Uhr geöffnet. Am Sonntag beginnt der Betrieb bereits ab 11.00 Uhr. Für alle Besucher, die aus Forchheim und den umliegenden Stadtteilen zum Annafest fahren möchten, hat das Landratsamt Forchheim einen Sonderbusfahrplan ausgearbeitet. Die Busse bringen die Bewohner des Landkreises sicher zum Fest und nach Hause zurück. Gäste, die von weiter weg anreisen, können ihr Auto auf dem Park&Ride-Parkplatz auf dem Ausstellungsgelände in Forchheim-Süd abstellen. Von dort verkehrt ein Shuttle-Bus, der die Besucher im 15- bzw. 30-Minuten-Takt direkt zum Annafest und wieder zurückbringt. Wer mit dem Flugzeug oder dem Zug über Nürnberg anreist, gelangt ganz einfach und bequem mit der S-Bahn S1 nach Forchheim. Von dort sind es nur etwa 15 Minuten zu Fuß zum Kellerwald.
Da das bunte Treiben natürlich auch einmal laut und hektisch werden kann, bittet die Stadt Forchheim um Verständnis dafür, dass Hunde nicht mit auf das Festgelände dürfen. Auf den schönen und ruhigen Spazierwegen rund um und in Forchheim fühlen sich die Vierbeiner sicherlich wohler.

App-solut praktisch – Aktuelle Infos und mehr immer griffbereit
Mit der Annafest-App für iPhone und Android erhalten Nutzer ab sofort brandaktuelle Informationen rund um Attraktionen, Musikprogramm, Wetter, Lageplan und vieles mehr direkt auf ihr Mobiltelefon. Die App steht unter www.annafest-app.de zum Download bereit.

Weitere Informationen zum Annafest-Programm und zu den Sonderfahrten unter www.forchheim.de/content/annafest-forchheim.

Passend zum Thema

Die Geschichte des fränkischen Adelsgeschlechtes von Aufseß reicht bis ins Jahr 1007 zurück. Erstmals sicher erwähnt wurde die Burg Aufseß 1114.

Sie zeigen ihr neues Programm aus Balkanbeats, Gypsiepunk und Frankensoul auf einer Tour zwischen Konstanz und Aachen.

– eine Reise von Südamerika nach Frankreich. Faszinierende Instrumentenkombination auf Burg Rabenstein. Eine musikalische Reise von Südamerika nach Frankreich mit Marimba und Saxophon.

Mehr aus der Rubrik

Das inzwischen 27. Brühtrogrennen bei herrlichstem Sommerwetter in der Wiesent im Waischenfelder Ortsteil Nankendorf brach alle Rekorde.

Tausende von Besuchern begaben sich am Wochenende auf Burg Rabenstein auf eine spannende Zeitreise zurück ins Mittelalter.

Der Soccerpark Pottenstein, der aus einer 27.000 Quadratmeter großen Fußballgolfanlage & einen Indoor-Hochseilgarten öffnete seine Pforten.

Teilen: