03.12.2014

von B° AG

(Quelle: Stadt Forchheim)

Forchheimer Weihnachtsmarkt

Glanzvoller, gemütlicher und romantischer. Wer Hektik und Gedränge vermeiden möchte, findet sein Glück oft auf kleineren Weihnachtsmärkten.

Die Mutter aller Weihnachtsmärkte – der Christkindlesmarkt in Nürnberg – ist weltweit bekannt, entsprechend gut besucht und in die Breite gegangen. Forchheim bietet mit seinen spätmittelalterlichen Fachwerkfassaden eine romantische Alternative zur Adventszeit.

Vor dem Forchheimer Rathaus verkündet ein echter Weihnachtsengel im cremefarbenen Engelsgewand täglich aus dem „schönsten Adventskalender der Welt“ eine vorweihnachtliche Nachricht. Das Forchheimer Rathaus aus dem Jahr 1402 mit seinen 23 verzierten Fenstern wird als riesiger Adventskalender festlich geschmückt. Das 24. Türchen, das Rathaustor, öffnet sich am Heiligabend bereits zur Mittagszeit.
Der holde Engel zieht auch allabendlich den Gewinner einer Adventskalenderauslosung. Der Hauptpreis ist ein funkelnagelneues Auto, welches am 24. Dezember dem Glücklichen überreicht wird.

Weihnachtsmarkt
Der Weihnachtsmarkt findet aber nicht nur auf dem Rathausplatz statt, sondern erstreckt sich entlang der Sattlertorstraße bis zur Kaiserpfalz. Zwischen 12.00 und 20.00 Uhr lädt er zum Flanieren und Genießen ein. Weihnachtsmusik und Unterhaltung lokaler und regionaler Gruppen sorgen ab 17:30 Uhr für weihnachtliche Stimmung. Jeden Abend beendet der Nachtwächter den Weihnachtsmarkt.
Für Kälteempfindliche bietet der „Weihnachtsmarkt im Warmen“ eine Möglichkeit zum Aufwärmen. Von 12.00 bis 20.00 Uhr ist täglich in den Rathaushallen Handwerkskunst zu sehen und zu erwerben: Mundgeblasene Weihnachtskugeln, erzgebirgische Volkskunst, Weihnachtsdekorationen, Filzhüte und –taschen, handgenähte Teddybären, Landhausmode, Perlenschmuck und Korbwaren bieten eine vielfältige Auswahl für die Advents- und Weihnachtszeit.

Ausstellung in der Kaiserpfalz
Die Kaiserpfalz stellt sich ebenfalls thematisch auf Weihnachten ein: Die Eisenbahnausstellung fasziniert Große und Kleine mit der fahrenden Lehmann Großbahn und verschiedenen HO-Modellbahnen. Szenerien aus dem Stadtleben haben die „Eisenbahner“ lebensecht gestaltet.
Die Sonderausstellung „1914 bis 1918 - Weihnachten sind wir wieder zu Hause" zeigt Weihnachtsschmuck der Kaiserzeit, Liebesgaben, die mit der Feldpost verschickt wurden, Briefe von der Front und patriotisches Spielzeug. Außerdem lockt eine „lebende Krippe“ im Pfalzgraben viele Besucher an, die die Tiere aus der Weihnachtsgeschichte – Esel und Schafe – in echt sehen wollen (1. Dezember bis 6. Januar zwischen 9:30 Uhr und 18:00 Uhr). Hausgemachten Kuchen gibt es zur Stärkung im Weihnachtscafé im historischen Gewölbekeller (geöffnet am Freitag, Samstag und Sonntag zu den Öffnungszeiten der Kaiserpfalz).

Forchheimer Krippenweg
Auf dem „Forchheimer Krippenweg“ werden insgesamt fünf verschiedenen Exemplare ausgestellt: Die orientalische Krippendarstellung der Stadtpfarrkirche St. Martin, die Fuchsenkrippe (Kapellenstr. 2), Krippe in der Kapelle St.-Katharinen-Spital (Bamberger Str. 1), eine der schönsten Krippen ist die der Klosterkirche St. Anton (Sebastiani-Altar), in der Marienkapelle (50 m hinter der Fuchsenkrippe) kann man eine fränkische
Krippendarstellung bestaunen.
    
+ Weihnachtsmarkt 29. Nov.-24. Dez. | 12:00-20:00 Uhr, 24.12. 9:00-12:00 Uhr
+ Adventskalender 01.-24. Dez. | Fensteröffnung tägl. 18:30 Uhr (24.12. 12:00 Uhr)

Passend zum Thema

Losverkauf beginnt am 17. November. Die Preise der Forchheimer Adventskalenderverlosung 2014 sind auch in diesem Jahr spektakulär.

Weihnachten sind wir wieder zu Hause. Vom 29.11.2014 bis 06.01.2015 gibt es wieder tolle Aktionen zum Thema

Advent und Weihnachten im Pfalzmuseum mit Eisenbahnausstellung.

Auch dieses Jahr, am 23.11.2014 ab 13 Uhr ist es eine Woche vor dem ersten Advent wieder soweit durch den kleinen aber vielseitigen Weihnachtsmarkt in Hundsboden (bei Egloffstein) zu flanieren.

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