30.09.2007
Drei neue Glocken für St.Johannes Kirchenbirkig
Im Juni diesen Jahres drohte der Kirchturm der Pfarrkirche St.Johannes in Kirchenbirkig noch einzustürzen. Auch die drei Glocken in diesem Turm aus der Nachkriegszeit waren ebenso marode wie das Bauwerk selbst.
Drei neue Glocken für St.Johannes den Täufer - Großer Freudentag in Kirchenbirkig bei Pottenstein in der Fränkischen Schweiz
Drei neue Glocken für St.Johannes den Täufer - Großer Freudentag in Kirchenbirkig bei Pottenstein in der Fränkischen Schweiz


Im Juni diesen Jahres drohte der Kirchturm der Pfarrkirche St.Johannes in Kirchenbirkig noch einzustürzen. Auch die drei Glocken in diesem Turm aus der Nachkriegszeit waren ebenso marode wie das Bauwerk selbst. Nun war ein Freudentag für die Gläubigen als Prälat und Domkapitular Josef Richter am vergangenen Sonntag das neue Geläute weihen konnte.
Mit einem prachtvollen Pferdegespann wurden die neuen Glocken zuvor durch den Ort bis vor die Kirche gezogen. Nach der feierlichen Zeremonie nahm der aus dem Waischenfelder Ortsteil Hannberg stammende Geistliche einen kleinen Hammer um den Klang der drei neuen Kirchenglocken auszuprobieren. Der eindrucksvolle Festzug wurde von der Blaskapelle Kirchenbirkig und allen zur Pfarrgemeinde zählenden Vereine mit ihren Fahnenabordnungen begleitet. An der anschließenden Andacht in der Ortsmitte nahmen der neue Kirchenbirkiger Pfarrer Pater Janusz Gadek, der ehemalige Ortspfarrer Johann Schirner und der Buttenheimer Pfarrer Christoph Körber, der aus Kühlenfels stammt, teil. Domkapitular Richter hob die Bedeutung der Glocken für die Christenheit hervor: „Lasst die Kirche im Dorf, die in Kirchenbirkig so schön in der Ortsmitte steht. Der Ruf der Glocken geht in die Häuser und in die Herzen der Menschen“, sagte er. Eine der neuen Glocken ist dem Kirchenpatron Johannes dem Täufer gewidmet, die Zweite, die „Marienglocke“, der heiligen Gottesmutter Maria. Zur dritte Glocke führte Richter aus, dass sie zu bestimmten Festen des Lebens rufe. Zu froh machenden Ereignissen wie zur Taufe, zur Kommunion, zur Firmung oder zur Hochzeit. Allerdings erklinge sie auch in der Sterbestunde, sowie auf dem Weg zum Friedhof, verkünde den Tod aber auch die Auferstehung. Richter zeigte sich überzeugt, dass die Glocken vielfältige Rufe ausstrahlen würden. Zur feierlichen Ausgestaltung der Andacht trug auch ein Gedichtvortrag von Maria Brütting aus Weidenloh und Helena Neuner aus Kirchenbirkig bei. Pfarrer Johann Schirner selbst spendierte die kleinste Glocke. Die Marienglocke wurde von den Familien Bauernschmitt aus Kirchenbirkig und Hofmann aus Regenthal bezahlt. Für die Finanzierung der großen Glocke klafft dagegen noch eine sehr große Finanzierungslücke in der Kasse der Kirchengemeinde. Spenden sind daher auch sehr willkommen.




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