Die amtlichen Stadtteile von Ebermannstadt

Pfarrkirche St.Stephan Moggast

Die politische Gemeinde Ebermannstadt hat 17 amtlich benannte Stadtteile:

Breitenbach  - eingemeindet 1939
Kirchweih im Oktober

Buckenreuth
- eingemeindet am 1. Januar 1972
Buckenreuth ist ein Dorf in der Fränkischen Schweiz, das seit der Verwaltungsreform zur Stadt Ebermannstadt gehört. Bis dahin bildete es zusammen mit dem Nachbardorf Wohlmuthshüll eine eigene Gemeinde mit etwa 480 Einwohnern. Als 1942 der Bürgermeister, das einzige Parteimitglied der NSDAP in der Gemeinde, starb, war niemand bereit, der Partei beizutreten, um den Posten des Bürgermeisters zu übernehmen. Die Gemeinde Wohlmuthshüll wurde darauf hin provisorisch von Ebermannstadt aus verwaltet.
Die US-amerikanische Besatzungsmacht honorierte dieses Verhalten der Bevölkerung damit, dass sie in dieser Gemeinde bereits im Juli des Jahres 1945 die erste Freie Wahl in Deutschland zuließ.
Sehenswürdigkeiten:  - Katholische Kapelle St. Heinrich und Kunigunde, ein
Satteldachbau mit verschiefertem Glockendachreiter mit Zeltdach, Sakristeianbau mit Schleppdach, verputzter Kalksteinbau, bezeichnet 1936; mit alter Ausstattung (Quelle:Wikipedia)

Burggaillenreuth 
- eingemeindet am 1. Juli 1976.
Sehenswürdigkeiten: Zu sehen sind noch die Reste einer Burganlage - Mit Wohnturm, Teilen der ehemaligen Befestigung und Gräben sowie ehemalige Vorburg mit Jagdhaus und Stadel;
Wohnturm (sogenannte vordere Kemenate) mehrgeschossiger verputzter Massivbau mit einseitig halbrund abgewalmtem Satteldach, Renovierungen nach 1525, nach 1632, erste Hälfte 19. Jahrhundert;
Graben und Befestigungsmauern und Kelleranlage, Naturstein 13. bis 16. Jahrhundert; ehemaliges Jägerhaus, jetzt Gasthaus, zum Graben drei-, sonst zweigeschossiger Bau, Massiv mit zweitem Obergeschoss in Fachwerk um 1600, angefügter Südostflügel mit historistischem Fachwerkobergeschoss um 1900, über älterem massivem Erdgeschoss, gemeinsames Walmdach, wohl 1920er Jahre;
Kirchweih ist im Mai (4. Wochenende)

Ebermannstadt

Eschlipp - eingemeindet am 1. Mai 1978:
Sehenswürdigkeiten:
Marienkapelle, Verputzter Massivbau mit flach geneigtem Satteldach, neugotisch, bezeichnet 1885, Sakristeianbau nachträglich; mit Ausstattung

Gasseldorf
- eingemeindet am 1. April 1971  -
Juli: SoundFeel Festival, Backofenfest Gasseldorf
Sehenswürdigkeiten: Katholische Filialkirche Beatae Mariae, Gasseldorfer Straße 30, Saalkirche mit Walmdach und offener Vorhalle, schlanker Dachreiter mit abschließender Haube, Kalksteinbau, 1950–52 von Fritz Freitag, eingemauertes Marienkrönungsrelief, barock, 18. Jahrhundert

Kanndorf
- eingemeindet am 1. Mai 1978

Moggast - eingemeindet am 1. Juli 1976  -
Juni Kirchweih
Sehenswürdigkeiten: Marter, Bei der Großen Linde, Sandsteinsäule, am Kämpfer unterhalb der Bildhausecken Wappenschilde, 17. Jahrhundert; außerhalb des Ortes an der Wegkreuzung Leutzdorf-Morschreuth
- Katholische Pfarrkirche St. Stephan,Stephanusstraße 2; Chorturmkirche mit spätgotischem Ostturm, 1921/22 von Otto Schulz, nachträgliche Aussegnungshalle an der Turmnordseite; mit Ausstattung; Bildstock mit Kreuzigungsgruppe, Sandstein, an der Kirchhofmauer, 17. Jahrhundert

Neuses - eingemeindet am 1. Januar 1971
Kirchweih August (1. Wochenende)
Sehenswürdigkeiten: Muttergotteskapelle,Im Fichtig, Massiver verputzter Satteldachbau, 1956 wiederhergestellt, im Kern älter;
- Marter, Neuseser Berg, Schaft auf quadratischem Grundriss mit eingeritzten christlichen Symbolen und Datierung unterhalb des Bildhäuschens (1851); an der Kreuzung der Flurstraßen am einstigen Lange-Meile-Weg

Niedermirsberg
- eingemeindet am 1. April 1971
Sehenswürdigkeiten: Katholische Filialkirche St. Jacobus maior, Altbau, dreigeschossiger massiver gotischer Chorturm um 1439, mit Walmdach von 1801, Langhaus, massiver Saalbau mit Satteldach, Anfang 18. Jahrhundert; Neubau durch Vorbau an Chorturm angeschlossen, modern-romanisierende Anlage, Langhaus mit eingezogenem Rechteckchor unter gemeinsamem Walmdach, niedrige Chorseitentürme mit Zwiebelhauben, Kalkstein verputzt, 1936/37 von Architekt Franz Ruff junior;
- Dreifaltigkeitskapelle, Feldkapelle, Massivbau, verputzt, mit Satteldach, 19. Jahrhundert;
Circa 1,4 km nördlich des Ortes, östlich der Einmündung der Niedermirsberger Straße in die FO 41, zwischen Segelflugplatz und Burg Feuerstein
- Wassermühle,Wiesengrundstraße 1,Zweigeschossiger Satteldachbau, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss aus dem 18. Jahrhundert

Poxstall -
Kirchweih August (1. Wochenende)
Sehenswürdigkeiten: Fachwerkscheune auf Kalksteinsockel, in Poxstall, Satteldach, wohl 18. Jahrhundert, in markanter Lage an der Hauptstraße

Rothenbühl -
Sehenswürdigkeiten: Wegkapelle, Rothenbühl 2, Verputzter Massivbau mit flach geneigtem schiefergedecktem Satteldach, Mitte 18. Jahrhundert;

Rüssenbach - eingemeindet am 1. Januar 1971
Kirchweih Mai (2. Wochenende) - Ein besonderer Brauch ist dabei das sogenannte Betzenaustanzen. Dazu wird ein Wecker auf eine bestimmte Zeit eingestellt und verdeckt auf dem Tisch platziert. Paare tanzen nun um den Tisch herum und geben einen Blumenstrauß weiter. Wer beim Klingeln diesen Strauß besitzt, erhält den Betzen, ein fränkischer Ausdruck für Schaf. Heute werden allerdings keine Schafe mehr, dafür aber viele andere gespendete Preise augetanzt.
Der Ort hat ca. 300 Einwohner - Die erste urkundliche Erwähnung las Russenbuch befindet sich in einer Urkunde von 1312. Im Juli 2005 begannen Maßnahmen der Dorferneuerung zur Verbesserung der Lebens-, Wohn- und Arbeitsverhältnisse -
Bekannt ist Rüssenbach unter anderem durch seinen Osterbrunnen
Ende August findet das Backofenfest statt, das im Jahr 1984 eingeführt wurde.
Sehenswürdigkeiten: Martersäulen von 1717, 1773 und aus dem 18.Jahrhundert; - Mühle,Waldweg 1, Zweiflügelbau,mit gegenüber zugehöriges Stallgebäude mit Frackdach und rückwärtig zugehörige Fachwerkscheune mit Satteldach aus dem 19. Jahrhundert
Vereine in Rüssenbach sind: Freiwillige Feuerwehr
Katholischer Burschen- und Männerverein Rüssenbach
Singgemeinschaft Rüssenbach

Thosmühle  - Thosmühlequelle
:
Der Thosbach entspringt an der Thosmühle aus einer Karstquelle. Es handelt sich um einen kleinen Quelltopf, der mehrere hundert Liter Wasser pro Sekunde schüttet. Die Quelle gehört zu den stärksten Karstquellen in der nördlichen Frankenalb und liegt im umzäunten Privatgelände der Fischzucht Thosmühle. Der Bach wird als Zuleitung für die Fischweiher genutzt.

Windischgaillenreuth -
Die Dorferneuerung in Windischgaillenreuth ist abgeschlossen. Randeinfassungen der Kreisstraße, Dorfplatzneugestaltung, Buswartehaus sowie die Revitalisierung des Kinderspielplatzes sind Ergebnisse der gemeinsamen Bemühungen von Stadt, dem Amt für Ländliche Entwicklung und der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

Wohlmuthshüll - eingegliedert am 1. Januar 1972:
Kirchweih Mai (3. Wochenende)
Wohlmuthshüll ist ein Dorf in der Fränkischen Schweiz, dessen Name von einer Hüle abgeleitet ist. Seit der Verwaltungsreform gehört es zur Stadt Ebermannstadt.
Vor, während und nach der NS-Zeit bildete Wohlmuthshüll zusammen mit dem Nachbardorf Buckenreuth eine eigene Gemeinde mit etwa 480 Einwohnern. Als 1942 der Bürgermeister, das einzige Parteimitglied der NSDAP in der Gemeinde, starb, fand sich niemand, der bereit war, der Partei beizutreten, um den Posten des Bürgermeisters zu übernehmen. Wohlmuthshüll und Buckenreuth wurden daraufhin provisorisch von Ebermannstadt aus verwaltet.
Die US-amerikanische Besatzungsmacht honorierte dieses Verhalten der Bevölkerung damit, dass sie in dieser Gemeinde bereits am 18. Juli des Jahres 1945 mit der Wahl des Bürgermeisters die erste Freie Wahl in Deutschland zuließ.
Sehenswürdigkeiten: Kapelle,Wohlmuthshüller Straße 32,Polygonal geschlossener Saalbau mit angefügtem Chor, Putzbau mit kalksteinsichtigen Gliederungselementen, Dachturm mit verschieferter Haube, neubarock (1920)

Wolkenstein -
Sehenswürdigkeiten: Burgstall Wolkenstein, Burgruine, Wolkenstein 30,Spärliche Mauerreste Naturstein, mittelalterlich - Marienkapelle, verputzter Massivbau mit flach geneigtem Satteldach, neugotisch, bezeichnet (1885), Sakristeianbau wurde nachträglich erbaut.
(Quelle: Texte z.T. Wikipedia)

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