Busbach

Urkundliche Aufzeichnungen sind nicht mehr aufzufinden. Trotzdem kann angenommen werden, dass der Ort zu den ältesten und die Kirche zu den frühesten in unserem Bezirk gerechnet werden kann. Es geht die Sage, dass Karl der Große (800-814) hier zum Bau einer ersten Kapelle beitrug.

Fähnleinsbrunnen: Heinrich IV. (1077) soll auf seinem Bußgang nach Canossa hier gerastet haben. Daher der Name des Ortes. Das "Fähnlein" - eine Abteilung Soldaten - das ihn begleitete, soll am Brunnen gelagert haben. Daher der Name des Brunnens.

Die Kirche Peter und Paul wurde im Jahr 1737 renoviert. Kunsthistorisch sehenswert sind hier die Grabplatten (von Elias Räntz) an der Außenseite der Kirche und die noch erhaltenen Seitenflügel des ehemaligen Hochaltars, der etwa im 16. Jh. entstanden ist, und der alte Taufstein.

Ein heute noch gepflegter Brauch ist die "Rockastubn", in der die Gesellschaft gepflegt wird, beim Spinnen von Schafwolle auf alten Spinnrädern.

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