Wappen von Eggolsheim

Amtliche Wappenbeschreibung:
In Rot auf silbernem Boden der dreiseitige Chor einer silbernen Kirche mit offenen Toren, beiderseits ein schlanker, gemauerter Turm mit Spitzdach; auf dem Chor und den Türmen goldene Kreuze.

Die Wappengeschichte:

Eggolsheim besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Eggolsheim, Bammersdorf, Kauernhofen, Neuses a.d. Regnitz, Rettern, Drosendorf a. Eggerbach, Weigelshofen, Unterstürmig, Drügendorf, Götzendorf und Tiefenstürmig. Das Wappen des früheren Marktes Eggolsheim wurde vom neuen Marktgemeinderat unverändert übernommen. Aus dem Jahr 1422 ist ein Siegelabdruck überliefert mit der Umschrift S . DES . DORFES . ZV . ECKILCZHEIM. Der Bamberger Bischof Friedrich III. von Aufseß (1421 bis 1431) bestätigte 1428 das Siegel, er berief sich dabei auf die Verleihung von Rat, Gericht, Siegel und Panier für Eggolsheim durch die Bischöfe Lamprecht von Brunn (1374 bis 1398) und Albrecht von Wertheim (1399 bis 1421);
dementsprechend kann die Siegelführung seit dem späten 14. Jahrhundert angenommen werden. Der dreiseitige Chor stellt den Bamberger Dom dar. In der Bamberger Vasallentafel von 1603 ist im Wappen eine Kirche mit einem Turm in Seitenansicht abgebildet. Die Farben Silber und Rot sind die Farben des Bistums Bamberg sowie die Farben des Familienwappens des Bischofs Lamprecht von Brunn. Bei Hupp steht in Blau eine von der Seite gesehene eintürmige Kirche. Das Dorfsiegel von Eggolsheim ist das älteste Wappensiegels eines Dorfes im heutigen Bayern.
Wappenführung seit 14. Jahrhundert

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