Erlebnis-Radwandertouren rund um Forchheim

Vom gemütlichen Radeln zu den fränkischen Bierkellern, durch die Täler von Aisch, Regnitz und Wiesent, bis zu den  anspruchsvollen Anstiegen der Fränkischen Schweiz, die zentrale Lage zwischen dem Fränkischen Seenland und der Fränkischen Schweiz macht Forchheim zum idealen Ausgangspunkt für Radtouren aller Art.

Initiiert durch das "Flussparadies Franken" hat der Regnitzradweg einen neuen Routenverlauf. Hier ist Forchheim idealer Ausgangspunkt für Radtouren entlang des Main-Donau-Kanals Richtung Nürnberg oder Bamberg.

Zusammen mit dem Kreisverband des ADFC hat die Stadt Forchheim eine Sammlung von interessanten Radtouren in der Broschüre "Forchheim - Fränkisch modern mit altem Kern" zusammengetragen, die Sie gegen einen kleinen Unkostenbeitragbei der Tourist-Information Forchheim anfordern können

Hier können Sie mit dem Rad einige ausgesuchte Routen der Fränkischen Schweiz erkunden:

Verantwortlich für den Inhalt:
Dr. Anne Schmitt, Flussparadies Franken e. V., Ludwigstr. 23, 96052 Bamberg, Tel. 0951 85790,
außer Ausflugtipp für Forchheim:
Bürgermeisteramt Forchheim, Hauptstr. 24, 91301 Forchheim

Vermietung von Radboxen

In der Innenstadt, etwa 300m vom Rathaus entfernt, stehen vor dem Parkhaus Kronengarten (Bamberger Straße 6a)  6 geräumige und absperrbare Boxen für Fahrräder und Gepäck zur Verfügung.
Kosten: 1 € pro Benutzung (Schließen und Öffnen - Einwurf an der Box)

Fahrrad-Verleih und Fahrrad-Reparatur-Service in Forchheim

 Trail-On
 Herr Uli Weinmann
 Bamberger Straße 62
 91301 Forchheim
 Tel.: 09191 7169724
 Mobil: 0151 12131919
 Repariert auch E-Bikes (bei Leihrädern von Movelo bitte direkt an die jeweilige Station der Ausleihe wenden)

Fahr Rad!
 Herr Uli Barz
 Marktplatz 9
 91301 Forchheim
 Tel.: 09191 729290
 Mobil: 0163 8505088

Kartenmaterial:

Der Prospekt "Radfahren" - erstellt durch die Tourismuszentrale der Fränksichen Schweiz - enthält eine Übersicht der Themenradwege durch Forchheim (Regnitzradweg, Fürstbischöfliche Tour, Burgenstraße-Radweg, ...) inklusive großer Übersichtskarte der Fränkischen Schweiz.
Neben den kostenfreien Informationen bieten wir auch eine Auswahl an Radwanderkarten an.

Radtour Nr. 1: Familienfreizeittour zur Sport- und Schleuseninsel

Länge: 11,5 km
Fahrtzeit: 1-2 Stunden mit Pausen für Kleinkinder
Höhenunterschied: 10 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Steckenmarkierung: gelbe Wegweiser mit Radfahrersymbol, z.T. ergänzt durch städtische Schilder
Wegeart: eben, fast ausschließlich Fuß- und Radwege sowie Wirtschaftswege und wenige Nebenstraßen
Start: Bahnhof Forchheim

Innerhalb Forchheim vom Bahnhof zur Sportinsel und weiter dem Europakanal folgend zur Schleuseninsel für Familien mit kleinen Kindern.
Diese Tour ist in erster Linie ein Angebot an junge Familien mit kleinen Kindern aus Forchheim und Umgebung. Sie verbindet die beliebten Freizeiteinrichtungen Sportinsel, Schleuseninsel und Kellerwald. Die Strecke Bahnhof-Sportinsel und weiter zur Schleuseninsel ist mit den gelben Schildern des Landkreises ausgeschildert. Die Strecke am Kanal entlang bis zur Schleuseninsel ist Teil des Fernradwanderweges Nr. 1 der Regierung von Oberfranken mit Abzweig des Fernradwanderweges Nr. 7 über den Steg von der Sportinsel zur Altstadt. Die restlichen Strecken sind von der Stadt beschildert. Es wurde besonderen Wert auf eine Route abseits von Kfz-Straßen gelegt. Die Rückfahrt über Forchheim-Nord wurde gewählt, weil für viele Kinder das Tierheim (S5) mit seinem Freilauf eine besondere Attraktion ist. Ein Abstecher zum Kellerwald (S6) lohnt sich nicht nur des guten Bieres wegen – es ist eine landschaftlich herrliche Anlage mit idealen Spielmöglichkeiten für Kinder.

Radtour Nr. 2: Brauerei- und Bierkellertour (Buttenheim/Weigelshofen)

Länge: 31 km
Fahrzeit: 3-4 Std.
Höhenunterschied: 160 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Streckenmarkierung: gelbe Wegweiser mit Radfahrsymbol und Zusatzsymbol „grünes Viereck“ für diese Tour
Wegeart: hügelig, überwiegend Wald- und Feldwege,
Karte: empfohlen werden (Rad-Wanderkarten M 1:50000)
Start: Bahnhof Forchheim

Von Forchheim nördlich dem Albrand entlang zu stattlichen Brauereien und
schattigen Bierkellern

Vom Bahnhofsvorplatz fahren wir in Richtung Norden und queren die B 470 vor der Eisenbahnbrücke. Nach der Ampel mündet der Fuß- und Radweg in die parallel zur B 470 verlaufenden Haidfeldstraße, diese entlang und rechts vor dem Friedhof vorbei mit dem Steg über die Bahn. Geradeaus weiter weisen die gelben Schilder bei der zweiten Querstraße nach links; der Ludwigstraße folgend stoßen wir auf die St. Anna-Kirche, hier links weiter über die Hans-Sachs-Straße und unter der Piastenbrücke hindurch die Karl-Bröger-Straße bis Ortsende. Wir folgen geradeaus den gelben Schildern zum Feldweg an den Örtelbergweihern vorbei und halten uns bei der Wegeverzweigung rechts entlang des Fußes des Örtelberges, überqueren die Kreisstraße und fahren bzw. schieben den anschließenden Weg durch den Wald bis hoch zur Schotterstraße Serlbach-Rettern wo wir links weiterfahren. Am Waldausgang erblickt man auf der linken Seite die Jägersburg (S1), einst Jagdschloß der Bamberger Bischöfe, heute Altersheim. Auf der rechten Seite kann man di e Lange Meile erkennen, einen lang dahingesteckten Bergzug, den wir entlang fahren werden. Wir fahren bis zur Kreisstraße vor, biegen dann nach rechts ein, fahren bis zur nächsten Kreuzung und fahren auf der Straße rechts, ein Stück Richtung Weilersbach, bis es links zum Wanderparkplatz abgeht. Von hier kann ein herrlicher Aussichtspunkt am Anfang der Langen Meile, die Rettener Kanzel (S2) bestiegen werden. Beim Parkplatz halblinks weiter den Feldweg am Hang entlang, oberhalb an Rettern vorbei und dann hinunter nach Kauernhofen fahren. Vor uns liegt der kegelförmige Schießberg, links davon der Markt Eggolsheim mit seinem markanten Kirchturm. In Kauernhofen folgen wir dem gelben Radlerschild und müssen dabei zweimal nach rechts abbiegen und gelangen dann halblinks zu einem gut ausgebauten geschotterten Feldweg. Dieser Weg führt bei einem Schuppen rechts bergauf in den Wald; weniger Geübte steigen hier besser ab und schieben ihr Rad. Die Mühe des Aufstiegs wird alsbald belohnt: vor uns liegt der romantische „Schwarze Keller“, der zu einem Erfrischungstrunk mit Aussicht auf das Eggertal einlädt. Falls der Keller nicht geöffnet ist, bietet sich nach der steilen Abfahrt in Weigelshofen der zugehörige Brauereigasthof an, wo es auch gute und preiswerte Mahlzeiten gibt. Nach dem Gasthof rechts abbiegen, ein Stück dem Dorfbach entlang und den mit den Sportplatz- Schildern gekennzeichneten Feldweg folgend hoch bis zum Waldrand, dort rechts zum Sportplatz und direkt nach dem Sportfeld links und nochmals links Richtung Gunzendorf kann man sich dann im Brauerei-Gasthof für die Weiterfahrt stärken oder auch einen Aufstieg nach Senftenberg (S3) unternehmen, wo ein kleines Bergkirchlein und ein kühler Felsenkeller zur Rast einladen (ca. 1,5 km). Hinter dem Brauereigasthof geht es weiter auf einer kleinen Straße über Dreuschendorf nach Buttenheim. Von weitem erkennt man hier schon die beiden Brauereien mit ihren Gasthöfen sowie die prächtige Barockkirche. Verläßt man Buttenheim in Richtung Eggolsheim, so erkennt man am Ortsausgang die beiden Bierkeller, wobei beide auch einen Kinderspielplatz aufweisen. Wir fahren die Straße weiter, durchqueren Unterstürmig, und gelangen zum Marktflecken Eggolsheim, der neben schmucken Fachwerkhäusern ein prächtiges mittelalterliches Tor aufzuweisen hat. Nach Dem Tor queren wir die Staatsstraße, hinter der links zwischen Bäumen versteckt nochmals ein idyllischer Keller zur Rast einlädt. Von Eggolsheim fahren wir die Straße nach Bammersdorf, biegen aber nicht nach Bammersdorf links ab, sondern fahren weiter geradeaus, überqueren eine weitere Verbindungsstraße und gelangen so auf einen Flurbereinigungsweg, der uns ca. 100 m parallel zum Bahndamm zurück nach Forchheim führt.

Fahrradroute Nr. 3: Atzelsbergtour (südliches Regnitztal/Erlangen)

Länge: 28 km
Fahrtzeit: 3-4 Stunden
Höhenunterschied: 90 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Steckenmarkierung: größtenteils gelbe Wegweiser mit Radfahrsymbol und grünem Quadrat
Wegeart: größtenteils eben, überwiegend Wald- und Feldwege
Start: Bahnhof Forchheim

Von Forchheim südlich dem Regnitztal folgend zum Badeweiher Baiersdorf und zu herrlichen Aussichtspunkten bei Adlitz

Beginnend am Bahnhofsvorplatz fahren wir bei der Einmündung Theodor –Heuss-Allee in Richtung Süden und wechseln in Höhe der Post in die parallel verlaufende Steinbühlstraße, die dann bei der VP-Zufahrt in einen Feldweg übergeht. Beim Augraben biegen wir nach rechts in den Fuß- und Radweg, der parallel zur Trubbach die Theodor-Heuss-Allee unterquert und entlang der Trubbach weiter bis zur Äußeren-Nürnberger-Straße führt. Dort unterqueren wir die Trubbachbrücke und schieben das Rad neben der Brücke hoch zur Straße. 20 m nördlich der Brücke geht es rechts in ein kleines Sträßchen hinein und nach ca. 200 m links in den Fuß- und Radweg ins Industriegebiet Richtung Hafenstraße. Ab hier folgen wir den gelben Radwegschildern zum Europakanal Richtung Erlangen, überqueren die Kreisstraße nach Hausen und erreichen nach einer schönen Fahrt durch die Wiesenlandschaft der Regnitz die Kläranlage von Baiersdorf. Von dort geht es parallel zur alten Bundesstraße, z.T. auf etwas abgesetzt laufenden Feldwegen, bis nach Wellerstadt (Vorort von Baiersdorf) und den gelben Schildern folgend bis zur Regnitz. Es geht weiter über den Steg und links auf einen Feldweg zum Baiersdorfer Badeweiher, wo bei heißem Wetter sich eine Rast mit einem Bad im kühlen Naß verbinden läßt. Den Weg folgend Richtung Norden stoßen wir auf die von Röttenbach kommende Straße mit parallelem Radweg, auf der wir links bis zum Ortsrand von Baiersdorf mit z.T. denkmalgeschützten Ensemble (S1) fahren und dann weiter auf der Kreisstraße bis zur Ortsmitte Baiersdorf, wo wir nach Kreuzung der Hauptverkehrsstraße den Durchlaß in der Sandsteinmauer zu den kleinen „Stadtpark“ erspähen. Durch den Park gelangen wir zum Steg über die Autobahn und zum Bahnhof. Direkt nach der Bahnunterführung wählen wir den beleuchteten Schulradweg rechts, der uns nach Igelsdorf führt. Ab Igelsdorf folgen wir der Straße nach Bräuningshof und benutzen dort die erste linksabbiegende Wohnstraße um am nördlichen und östlichen Ortsrand entlang die Straße von Bräuningshof nach Langensendelbach zu erreichen. Diese überquerend und weiter am Ortsrand von Bräuningshof entlang auf einer steil ansteigenden Wohnstraße (Schiebestrecken) erreichen wir einen Waldweg zur Straße unterhalb des Atzelsberges. Ein Abstecher das letzte Stück Straße hoch zum Schloß Atzelsberg (S2 Siehe Vorlage) gefaßten Schloßhof gehört heute der Stadt Erlangen. Links daneben befindet sich ein beliebtes Ausflugslokal der Erlanger. Wer will kann von hier auf der Straße den Rathsberg hinab oder über den gekennzeichneten Waldweg hinunter nach Erlangen zum Bahnhof fahren, wo tagsüber fast alle halbe Stunde ein Zug Richtung Forchheim fährt.

In der Straßenkurve gleich unterhalb von Atzelsberg nach Adlitz zweigt ein Waldweg Richtung Osten ab der uns fast auf einer Höhe bleibend an den Fischweihern vorbei wieder auf die Straße unterhalb von Adlitz bringt. In Adlitz haben wir nach einem kurzen Aufstieg wieder einen herrlichen Blick insRegnitztal und auch hier gibt es ein kleines Schloß (S3), ein turmartiger Quaderbau und ein gutes Gasthaus mit schnem Biergarten. Ein Abstecher nach Marloffstein mit Schloß (S4), in dem jetzt eine Gaststätte ist, lohnt sich wegen des herrlichen Ausblickes.

Zurück nach Forchheim führt uns nun die Tour zuerst bergab nach Schneckenhofen, dann die Straße folgend am nördlichen Ortsrand von Igelsdorf vorbei, dort rechts abbiegend nach Hagenau und weiter auf der Straße nach Poxdorf. In Poxdorf biegen wir links nach Kersbach und gleich wieder links in einen Flurbereinigungsweg Richtung Autobahn. Sobald wir die Kreisstraße erreicht haben, biegen wir den gelben Schildern folgend rechts ab und verlassen die Straße links in Höhe der Ortseinfahrt Kersbach. Dieser Flurbereinigungsweg führt wesentlich an Kersbach vorbei auf die Kreisstaße Richtung Bahnhof Kersbach. Nach überqueren der Bahngleise geht ein beschilderter Weg rechts ab Richtung Forchheim und dort hinauf zum Kellerberg.

Radtour Nr. 4: Badetour zum Dechsendorfer und Oberndorfer Weiher

Länge: 35 km
Fahrtzeit: 3-4 Std.
Höhenunterschied: 50 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Streckenmarkierung: gelbe und grüne Wegweiser mit Radfahrsymbol, mit Zusatzsymbol „blaues Dreieck“ für diese Tour
Wegeart: fast eben, überwiegend Feld- und Waldwege
Karte: empfohlen werden (Rad-)Wanderkarten M 1:50.000
Start: Bahnhof Forchheim

Von Forchheim nach Südwesten durch den schattigen Markwald und am Europakanal entlang zurück bzw. nach Erlangen

Vom Bahnhofsvorplatz in Forchheim fahren wir nach Norden die Haidfeldstraße (parallel zur Adenauerallee) entlang. Wir unterqueren die Adenauerallee bei der Unterführung in Höhe des Friedhofes. Nach Passieren der Bamberger Straße fahren wir noch ca. 200 m auf der linken Seite weiter und biegen dann in den neu angelegten Verbindungsweg zur Merowingerstraße über den Wiesentsteg. Am städttischen Kindergarten biegen wir rechts zur Fußgänger-/Radfahrerbrücke ab und überqueren auf ihr den Frankenschnellweg und den Kanal. Am Brückenende biegen wir zweimal rechts ab und fahren nun am Kanal entlang Richtung Erlangen. Nach ca. 4 km erreichen wir die Kanalschleuse (S1) von Hausen. Nach weiteren 200 m biegen wir nach 1 km erst Thurn, anschließend Heroldsbach. Beim Ortseingang Heroldsbach bietet sich links ein Abstecher zum Freizeitpark Thurn an, wobei mit Kindern ein Besuch allerdings nur empfehlenswert ist, wenn genügend Zeit eingeplant wird. Mittelpunkt des Parkes ist ein Wasserschloß (S2) aus dem 13. Jahrhundert mit wertvollen Inneneinrichtungen. Ansonsten geht die Radroute auf der Straße parallel zum Hirtenbach weiter durch den Ort. Am Ortsende von Heroldsbach gelangen wir geradeaus auf einem Schotterweg, der nach einiger Zeit links zum Wald abknickt. Wir halten uns nun an die Gelbstrich-Markierung. Der Weg führt in den Wald, an der Bildeiche vorbei, den „Rennweg“ entlang (Beschilderung „Röttenbach“ folgend). An der „Roten Marter“ überqueren wir die Verbindungsstraße Röttenbach-Baiersdorf. Wir folgen den Hinweisschildern „Bischofsweiher“, dann „Großer Bischofsweiher“ (der Dechsendorfer Badeweiher). Falls das Wetter danach ist, kann hier ein Bad genommen werden. Auch Einkehrmöglichkeiten bestehen hier. Weiter geht es die Straße zwischen den beiden Weihern entlang und dann den ersten Weg links den Erlanger Radwegeschildern folgend bis zur Verzweigung, wo wir uns wiederum links halten und nach einiger Zeit auf den Weg parallel des MD-Kanales stoßen. Wir fahren Richtung Möhrendorf über den Kanal und biegen kurz vor der Kirche nach rechts in die Straße Richtung Erlangen ein. Nach etwa 300 m biegen wir nach links in die kleine Straße nach Oberndorf ab. Kurz darauf erreichen wir Oberndorf. Das dortige Gasthaus ist bekannt für seine Fisch- und Spargelgerichte. An heißen Tagen kann man sich direkt daneben im Oberndorfer Weiher erfrischen. Auf dem Rückweg empfiehlt es sich, die berühmten Möhrendorfer Wasserräder (S3) an der Regnitz zu besichtigen (zwischen Oberndorf – Möhrendorf rechts in einen der Feldwege zur Regnitz).  

Der Rückweg erfolgt zunächst auf der gleichen Strecke bis zum Ortrand Möhrendorf. Den Ort links liegen lassend gelangen wir bis hinter die Kanalbrücke bei der Baiersdorfer Mühle/Kleinseebach. Dort biegen wir zum Kanalweg und fahren weiter entlang des Kanals Richtung Norden. An der Schleuse von Hausen gelangen wir wieder auf die von der Herfahrt bekannte Route, der wir bis Forchheim folgen. Sollte es windig sein, empfiehlt es sich die Richtung am Kanal so zu wählen, daß der Wind im Rücken ist, also evtl. ab Hausen am Kanal entlang und über den Wald zurück. Wer ab der Schutzhütte im Markwald die Abkürzung „Hemhofener Weg“ benutzt, kann bei Erreichen der Straße Röttenbach-Baiersdorf auch direkt auf selbiger bleiben und ca. 400 m nach der Kanalüberquerung links zum Baiersdorfer Baggersee abbiegen und dort seinem Badevergnügen nachgehen.

Radtour Nr. 5: Feuersteintour (Südspitze Lange Meile/Ebermannstadt)

Länge: 35 km
Fahrtzeit: 3 – 4 Std.
Höhenunterschied: 260 m
Schwierigkeitsgrad: sportlich,
Streckenmarkierung: gelbe Wegweiser mit Radfahrsymbol
Wegeart: steile Anstiege, sonst eben bis hügelig, überwiegend Feld- und Waldwege
Karte: empfohlen werden (Rad-)Wanderkarten M 1:50.000
Start: Bahnhof Forchheim

Von Forchheim nordöstlich den Albrand hoch zum Flugplatz und zur Burg Feuerstein mit herrlichem Ausblick ins Regnitz- und Wiesenttal

Vom Bahnhofsvorplatz nördlich über die B 470 vor der Eisenbahnbrücke und weiter bis zu den Örtelbergweihern und von dort hoch, die Jägersburg (S1) links liegend lassend, zur Retterner Kanzel (S2) ist der Weg der gleiche wie bei der Bierkellertour Nr. 2 und die gelben Wegweiser mit Radfahrsymbol haben auf diesem Streckenabschnitt das Zusatzsymbol „grünes Viereck“. Beim Wanderparkplatz unterhalb der Retterner Kanzel empfiehlt es sich beim dortigen Rastplatz eine kleine Pause einzulegen (Trinken und Brotzeit mitnehmen!), bevor nun das zweite Steilstück bis hoch zur Retterner Kanzel mit 100 m Höhenunterschied auf 800 m Länge in Angriff genommen wird. Vom Rastplatz unterhalb der Retterner Kanzel kommend bleiben wir auf dem beschilderten Wanderweg links entlang des Albrandes, der kurz unterhalb des Abzweiges zur Kapelle (nach 200 m am Ende des Kauernhofener Kreuzweges) auf den Schotterweg von Kauernhofen kommend stößt. Beim Abzweig zur Kapelle verläuft die Hauptroute halbrechts weiter, bis sie nach 2 km auf die asp haltierte Straße stößt, die von Neuses/Poxstall zur Langen Meile hoch führt. An diesen südöstlichen Punkt der Hochebene der Langen Meile haben wir ca. ein Drittel unserer Route zurückgelegt. Wem die Zeit zu knapp wird, der kann kurz vor diesem Punkt rechts in den Wanderweg einbiegen und den Rückweg über Reifenberg und Oberweilersbach antreten (dann wird diese Stelle zum Mittel- und Wendepunkt unserer Route). Andererseits ist das vor uns liegende Drittel der regulären Tour mit Umkehrpunkt Burg Feuerstein das Stück mit den schönsten Aussichten bei einem fast ebenen Streckenverlauf. Links dem Schotterweg folgend erreichen wir nach 2,5 km den Flugplatz Feuerstein (S3). Von hier bietet sich eine hervorragende Sicht ins Regnitztal und bei gutem Wetter ist sogar Bamberg zu sehen. Zum Flugplatz gehört eine Gastwirtschaft (Montag Ruhetag) mit Getränken und kleinen Mahlzeiten sowie ein Kinderspielplatz. Von der Terrasse der Gastwirtschaft lässt es sich auf kürzester Entfernung die Start- und Landevorgänge des Flugverkehrs verfolgen. Weiter geht es nun rechts auf die Straße von Drosendorf nach Ebermannstadt. Von der leicht hügeligen Straße bieten sich schöne Ausblicke über die Gipfel der Fränkischen Schweiz. Nach 3,5 km erscheint vor uns die Burg Feuerstein (S4), heute kath. Landvolkshochschule. Links unterhalb der Burg befindet sich eine Gaststätte (Montag Ruhetag) mit einer guten Auswahl warmer Speisen und einer großen Terrasse. Wer nun der Anstrengungen genug hat kann sich auf der Straße den Berg nach Ebermannstadt hinunterrollen lassen, wobei zu beachten ist, dass Sonntags nur von April bis Oktober ca. alle 3 Wochen Züge Richtung Forchheim verkehren.

Die Rückfahrt erfolgt bis zum Abzweig Niedermirsberg auf der selben Strecke. Dort geht es rechts in einen Flurbereinigungsweg nach Eschlipp und dann links am Steinbruch und der Schießanlage entlang wieder zur Straße beim Flugplatz und dort auf den bekannten Weg bis zum Abzweig Neuses/Poxstall. 200 m nach der Verzweigung von Poxstall oder vom Flughafen kommend Richtung Eggolsheim geht links ein beschilderter Wanderweg nach Reifenberg, dessen ersten 600 m in einem schlechten Zustand sind, danach geht es noch etwa 400 m am Albrand entlang bis zum Abstieg auf einem asphaltierten Weg, der zur St. Nikolaus Kirche (S5) führt. Hier empfiehlt es sich die Räder stehen zu lassen und den Waldweg vor der Kirche 100 m hinunterzugehen, wo ein idyllischer Keller zur Brotzeit einlädt. Weiter geht es die Straße durch Reifenberg hinunter und dann rechts den asphaltierten Weg bis Oberweilersbach und dort rechts auf einen höhenparallelen Weg bis Weilersbach-Ehrlensheim die Straße überquerend zum Sportsplatz hinunter und dem links  und wieder links auf dem Weg zum Auerberg hoch. Quer mit dem Waldweg über den Auerberg erreichen wir den asphaltierten Weg von Serlbach nach Reuth, biegen links ab zum Sportplatz, daran vorbei in die Hutstraße und vor dem Steilabfall rechts in die Ruhstraße an der oberen Hangkante entlang mit schönem Blick ins Wiesent- und Regnitztal. Über die Bergstraße an der neu restaurierten Dreifaltigkeitskapelle oberhalb der Kirche Don Bosco vorbei erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den Bahnhof Forchheim. Wer nach dieser anstrengenden Tour sich lieber auf den Forchheimer Kellersberg entspannen will, ist der Abzweig von der asphaltierten Straße vor Serlbach dem Waldrand entlang und dann direkt durch den Kellerwald zu den Kellern empfohlen.

Radtour Nr. 6: Kanaltour (Fähre Pettstadt/Bamberg)

Länge: 54 km
Fahrzeit: 4-6 Std.
Höhenunterschied: 30 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Streckenmarkierung: gelbe Wegweiser mit Radfahrsymbol
Wegeart: eben, überwiegend Wald- und Feldwege,
Karte: empfohlen werden (Rad-)Wanderkarten M 1:50000.
Start: Bahnhof Forchheim

Von Forchheim nördlich dem MD-Kanal folgend zur Fähre bei Pettstadt und in den Bamberger Luisenhain

Wir verlassen, der Einbahnstraße folgend, den Bahnhofsplatz, überqueren die Theodor-Heuss-Allee und gelangen in die Eisenbahnstraße. Nach über der Kreuzung mit der Zweibrücken/Birkenfelderstraße folgen wir, uns rechts haltend, weiter der Eisenbahnstraße, die in die Wiesentstraße übergeht. Die Wiesentstraße und die Sattlertorstraße zu dem Fußgänger- und Fahrradsteg über den RMD-Kanal und der Brücke über das Regnitz-Altwasser (Ab hier können wir dem OR7 bis Trailsdorf folgen). Unmittelbar nach dieser Brücke beginnt rechts ein Radweg, dem wir bis Pautzfeld folgen. Am Ortsanfang von Pautzfeld besteht die Möglichkeit, am Friedhof vorbei auf die Straße zu gelangen, um durch Pautzfeld zu fahren (reizvolle Ortsdurchfahrt). Der eigentliche Weg geht jedoch an Pautzfeld vorbei und mündet in die Staatsstraße Neuses-Adelsdorf. (Von hier nach Pettstadt verläuft die Route ausschließlich auf – schwach befahrenen Straßen). Wir fahren hier nach links und biegen wenige hundert Meter später nach rechts ab und gelangen über Schlammersdorf nach Trailsdorf. Wir durchqueren Trailsdorf und kommen kurz vor dem Ortsende an eine Kreuzung, an der wir nach rechts Richtung Seußling abbiegen. (Der OR7 biegt hier nach links Richtung Hallerndorf ab). In Seußling folgen wir der Straße nach Sassanfahrt und biegen unmittelbar nach dem Ortsendeschild nach rechts Richtung Sassanfahrt ab. Geradeaus führt die Straße an Sassanfahrt vorbei direkt nach Köttmannsdorf. (Die hier vorgeschlagene Route ist länger, aber wesentlich reizvoller). In Sassanfahrt folgen wir der Pfarrer-Hopfenmüller-Straße bis zur St.-Mauritius-Straße. Von dieser fahren wir geradeaus in die „Sassanfahrter Hauptstraße“ (nicht nach rechts der Vorfahrtstraße – ebenfalls „Sassanfahrter Hauptstraße“ – folgen!). Diese trifft nach dem Ortsende wider auf die Straße Seußling- Köttmannsdorf, auf der wir die Staße Hirschaid-Schlüsselfeld überqueren und wenige Meter danach auf die „Köttmannsdorfer Hauptstraße“ treffen, der wir nach links folgen. Nach ca. 500 m biegen wir nach rechts in die Staße  „ Im Anriß“ ab. Durch eine schmale Unterführung gelangen wir unter der B 505 nach Erlach. In Erlach biegt nach rechts eine Nebenstaße nach Pettstadt ab. Vor Pettstadt wechseln wir (unmittelbar vor dem weißen Häuschen) auf die Straße, die von der B 505 kommt. Nach einem halben Kilometer, unmittelbar nach überqueren der Bahngleise, führt rechts ein Weg zu der Gierfähre, dem Ziel der Tour. (Betriebszeiten: Mo./Mi.-Fr. 7.00 – 19.00 Uhr; Sa./So. 9.00 – 19.00 Uhr; Dez., Jan., Febr. geschlossen). Wer ausgiebig Rast machen will, kann geradeaus weiterfahren: Nach ca. 1 km erreicht man den zwischen Pettstadt und Neuhaus gelegenen Schrauder-Keller. Von Neuhaus besteht auch die Möglichkeit, über Bug und das Haingebiet in die Bamberger Altstadt zu gelangen (ca. 8 km) und von da am Kanal entlang dem OR1 folgend in Höhe Strullendorf zur gegenüberliegenden Seite der Fähre. Nach Überqueren der Fähre gelangen wir nach einigen 100 m bei der Strullendorfer Schleuse auf den OR 1, dem wir bis Neuses folgen, wobei man sich bis Neuses an die Ausschilderung des Aischtal-Rad-weges halten kann.

Wir verlassen den Aischtalradweg am Ortsende von Neuses, überqueren die „Höchstädter Straße“, folgen – an der Lagerhalle vorbei – dem Ortsrand, überqueren anschließend die alte B 4 und gelangen so an die Eisenbahnlinie, der wir einen guten km auf der Westseite folgen. Nach Überqueren der Bahnlinie folgen wir ihr auf der Ostseite (ab hier wieder gelbes Fahrradsymbol) bis zum Sackgassenschild. Hier fahren wir nach links auf die Straße nach Bammersdorf, unterqueren die Autobahn, biegen anschließend nach rechts Richtung Forchheim ab und folgen bis Forchheim dem Fahrradsymbol mit dem grünen quadrat. In Forchheim angekommen weist (an der zweiten Abzweigung) ein Fahrradwegweiser Zum Kellerwald/-berg, in/auf dem man die Tour gemütlich ausklingen lassen kann. Wer dagegen geradeaus fährt, kommt über die Karl-Bröger-, Hans-Sachs und Hainstraße zur Eisenbahnbrücke und damit zurück zum Bahnhof.

Radtour Nr. 8: Wiesenttal - Tour (Walberla/Muggendorf/Gößweinstein)

Länge: 50 km
Fahrtzeit: 4 – 6 Stunden
Höhenunterschied: 250 m
Schwierigkeitsgrad: sportlich,
Streckenmarkierung: gelbe Wegweiser mit Radfahrsymbol
Wegeart: steile Anstiege, sonst eben bis hügelig, überwiegend Feld- u. Waldwege sowie schwach befahrene Straßen
Karte: empfohlen werden (Rad-) Wanderkarten M 1:50.000
Start: Bahnhof Forchheim

Von Forchheim das Wiesenttal folgend bis Pretzfeld, dann über die Alb mit herrlichen Ausblicken und Sehenswürdigkeiten bis Muggendorf und das Wiesenttal zurück rollen lassen.

Vom Bahnhofsvorplatz geht’s los über die Eisenbahnbrücke und entlang der – um diese Zeit meist recht leeren – Bayreuther Straße auf Fahrradwegen bis Anfang Reuth. Wir queren die Wiesent auf der Holzbrücke und fahren am Feldkreuz nach links durch die Äcker. Die Staatsstraße Reuth-Wiesenthau wird gekreuzt und auf Feldwegen geht’s zum Kraftwerk Schwedengraben (S1), über die Wehranlagen und weiter auf dem Weg durch die Wiesenlandschaft nach Kirchehrenbach. Vor uns sehen wir stets das Walberla. In Kirchehrenbach verläuft die Route auf kleinen Straßen vorbei am Bahnhof bis zur Kirche. Von dort ist bei entsprechender Kondition auch ein Abstecher zum Walberla (S2) mit schönen Weitblicken möglich.

Auf der Hauptstraße geht es weiter zum Ortsausgang, dann links auf den Flurbereinigungsweg und mit dem neuen Radweg parallel zur Eisenbahn bis Pretzfeld. Wir haben einen herrlichen Blick auf die mäandrierende Wiesent und ihre saftigen Wiesen. Durch Pretzfeld geht es auf kleinen Dorfstraßen und dann auf der mäßig befahrenen Kreisstraße Richtung Ebermannstadt bis zum Wanderparkplatz unterhalb der Pretzfelder Keller. Nun geht’s steil bergauf – schieben ist notwendig – an den idyllischen Kellern vorbei – und dann in einen hohen Buchenmischwald. Danach rechts parallel zum Hang haltend erreichen wir die kleine Straße von Lützelsdorf den Berg hoch kommend, wo wir nochmals schieben müssen. Am höchsten Punkt gönnen wir uns eine kurze Verschnaufpause am sonnigen Waldrand – evt. mit einem Abstecher zur Ruine Diedrichstein (S3) ca. 250 m links dem Wanderweg folgen – dann geht’s weiter durch Wiesen und Wald auf der Höhe der Fränkischen Alb. Wir kommen wieder auf die Straße (Buckenreuth – Wohlmutshüll) bei einer wassergefüllten Einsturzdoline (S4). Im Wald oberhalb davon (auf dem Sponsberg) ist eine tiefe, wenig bekannte Höhle versteckt. 2 km geht es nun auf der Straße in flotter Fahrt Richtung Wohlmuthshüll, kurz davor wieder rechts auf einem schönen Flurweg, nach ca. 2 km links und 1 km wieder rechts erreichen wir Kanndorf. Ganz in der  Nähe liegt die Zoolithenhöhle (S5) – weltbekannt durch die Beschreibung der Tierknochensammlung Joh. Espers 1774. Auf dem Weg nach Wohlmannsgesees liegt linkerhand der Druidenhain (S6) mit seinen phantasieanregenden Felsformationen (die Legende spricht sogar von einem keltischen Kultplatz!).

In Wohlmannsgesees gibt es das redlich verdiente Mittagessen. Wer lieber Gaststätten mit gehobenem Niveau bevorzugt kann gleich die Straße weiter den Berg hinunter nach Muggendorf. Bei noch mehr Zeit und Kraft lohnt sich ein Abstecher nach Gößweinstein (S7) mit seiner berühmten Basilika von Balthasar Neumann. Gestärkt geht es erst kurz und steil bergab Richtung Muggendorf, aber schon nach 200 m Gefälle links in einem gut befestigten Forstweg, der parallel zum Hang durch den Wald führt. Kurz vor dem „Hain des Osten" (S8) liegt links am Hang unterhalb des Frauensteins eine Höhle – mit Taschenlampe gut begehbar (und für die Kinder hochinteressant). Wir kreuzen die Straße und fahren auf dem Leo-Jobst-Weg im Wald talwärts an der Ruine Neideck (S9) vorbei nach Niederfellendorf. Immer wieder gibt es herrliche Ausblicke auf das Wiesenttal. Dann geht es im Tal auf einer schwach befahrenen Straße nach Rothenbühl – genau der richtige Ort und passende Zeit für Kaffee und Kuchen oder ein Eis. Nach Querung der Kreisstraße Wohlmutshüll-Ebermannstadt geht es auf kleinen Wegen oberhalb Ebermannstadt entlang und dann durch ein Wohnviertel bis zur Straße nach Pretzfeld. Nach einem kurzem Stück die Straße talwärts vor der Bahn links und nun den Radweg entlang der Bahn geht es zurück bis PretzfeldKirchehrenbach. Der letzte Teil des Wegs verläuft immer eben und kräftesparend durch die Wiesen bis nach Forchheim

Radtour Nr. 10: Hetzleser-Berg-Tour (Effeltrich/Kasberg)

Länge: 45 km
Fahrtzeit: 3 – 6 Stunden
Höhenunterschied: 280 m
Schwierigkeitsgrad: sportlich
Streckenmarkierung: größtenteils gelbe Wegweiser mit Radfahrsymbol
Wegeart: hügelig, größtenteils Nebenstraßen und asphaltierte Wege, für Sporträder auch Nebenstrecken nur in Asphalt dargestellt
Karte: empfohlen werden (Rad-) Wanderkarten M 1:50.000
Start: Bahnhof Forchheim

Von Forchheim südöstlich über die Höhenterrassen der Fränkischen Schweiz bis vor die Tore von Neunkirchen und Gräfenberg.

Vom Bahnhof aus geht es links in die parallel zur Th.-Heuss-Allee verlaufende Steinbühlstraße, die weiter Richtung Süden in einen Feldweg übergeht. An der Augraben-Siedlung vorbei queren wir das Kersbacher Kreuz und folgen den Radwegschildern Richtung Kersbach. Beim Bahnhof Kersbach überqueren wir die Bahn mit der Kreisstraße und biegen nach ca. 200 m rechts auf den Flurbereinigungsweg, der den Ortskern Kersbach umgeht und durch die Waldsiedlung Kersbach hindurch auf die Poxdorfer Straße stößt. Kurz vor Poxdorf verlassen wir die Straße (gegenüber dem landwirtschaflichen Schuppen), folgen links den Flurbereinigungsweg und erreichen die Staatsstraße rechts folgend Effeltrich.

Effeltrich (S1) ist bekannt durch seine 1.000-jährige Rats-, Gerichts- und Tanzlinde mitten im Ortszentrum. Daneben befindet sich die imposante Wehrkirche aus dem 15. Jahrhundert. Wir fahren weiter auf der Staatsstraße Richtung Neunkirchen bis Honings, wo wir links abbiegen und den Ort durchqueren und danach rechts leicht bergab nach Hetzles (S 2) gelangen. Das Ortsbild wird durch die zahlreichen historischen Fachwerkhäuser und die Dorfkirche aus dem 15. Jahrhundert geprägt. Von hier lohnt sich ein kleiner Abstecher nach Neunkirchen am Brand (S3), ein hübsches Städtchen mit noch drei erhaltenen Stadttürmen und vielen geschichtsträchtigen Gebäuden. Zum Aufstieg auf den Hetzleser Berg wählen wir rechts Richtung Sportplatz die landschaftlich schönere Route mit herrlichen Fernblicken in das Regnitztal bis zum Steigerwald und erreichen links den Waldweg entlang den Albrand folgend den historischen Streitbaum, wo eine Waldschänke zum Rasten einlädt (nur sonn- und feiertags bewirschaftet, zum Mittagessen empfiehlt sich ansonsten das Gasthaus in Pommer oder Walkersbrunn).

Zum nächsten Etappenziel geht es nun zuerst bergab nach Pommer und Walkersbrunn, von dort wieder bergauf nach Kasberg, wo wieder eine 1.000-jährige Linde (S 4) zu besichtigen ist. Wer noch mehr Kultur tanken will, sei von Kasberg ein Abstecker nach dem mittelalterlichen Gräfenberg (S 5) empfohlen, dessen Mittelpunkt ein schöner Marktplatz bildet. Über Rangen erreichen wir Regensburg (S6), einen der beliebtesten Cafe-Treffpunkte der Erlanger und Nürnberger mit Resten einer Burgruine und einem imposanten Ausblick über die südwestlichen Ausläufer der Fränkischen Schweiz bis weit in den Steigerwald. Heimwärts geht es nun bergab über Weingarts und dann über einen kleinen Berg ins Ehrenbachtal. Nach der Durchfahrt von Mittelehrenbach fahren wir links über die Hochebene mit schönen Ausblicken zum Walberla bis Dobenreuth. Von dort geht es etwas bergab zur Kreisstraße, auf der wir einige hundert Meter Richtung Forchheim fahren und dann rechts nach Siegritzau abbiegen. An dem Weiler rechts vorbei gelangen wir zur Bahnüberführung und erreichen links der Bahntrasse entlang die Augrabensiedlung und dann rechts den ursprünglichen Weg zum Bahnhof.

Wer nun noch unternehmungslustig ist, wird nun zum Abschluß ein Besuch des Forchheimer Kellerwaldes empfohlen. Der kleine Anstieg wird mit einer einmaligen Atmosphäre und gutem Bier und Brotzeiten belohnt.

Regnitzradweg: Radgenuss zwischen Bamberg und Nürnberg

Die Radler haben im Regnitztal die Wahl zwischen zwei Varianten:
Malerisch verläuft die 85 Kilometer lange Talroute durch Städte und kleine Ortschaften und folgt dabei Nebenstraßen und Wirtschaftswegen den Windungen der Regnitz. Parallel dazu leitet die 75 Kilometer lange Kanalroute die Radler direkt entlang des Main-Donau-Kanals. Beide Routen lassen sich zu einer Rundtour kombinieren. Die Rückreise lässt sich auch bequem mit der Bahn organsisieren.

Der gesamte Radweg liegt im Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg.
Er ist Teil der Deutschlandroute D 11 Ostsee-Oberbayern und des Bayernetz für Radler.

Der RegnitzRadweg hat 2013 die Auszeichnung als 4-Sterne-Qualitätsradweg des ADFC  erhalten. Er ist damit zusammen mit dem ebenfalls kürzlich ausgezeichneten Aischtalradweg  einer von aktuell 28 „Vier-Sterne-Qualitätsradwegen“ in Deutschland (Stand: Mai 2013). Die Kriterien des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs gehen dabei streng von den Bedürfnissen der Radtouristen aus. So werden neben Beschilderung, Wegebelag und Gefahrenstellen auch Service und Infrastruktur entlang der Strecke bewertet. Die Auszeichnung mit vier von fünf möglichen Sternen ist eine bezirksübergreifende Leistung aller Kommunen und Landkreise im Regnitztal und gilt befristet für drei Jahre bis Ende 2015.
 
Egal ob Kanal- oder Talroute, entlang des Regnitzradweges gibt es viel zu entdecken: zum Beispiel die Fähre bei Pettstadt, das Museum Tropfhaus in Sassanfahrt, die Slawenkirche in Seußling, das Levi Strauss Museum in Buttenheim, die Umweltstation Liasgrube bei Eggolsheim oder das Meerettichmuseum in Baiersdorf. Die Schleuse 100 in Bamberg und die Kammer der Schleuse 94 bei Eggolsheim erinnern an den historischen Ludwig-Donau-Main-Kanal. Der Radgenuss am Regnitzradweg ist wörtlich zu nehmen: Spargel, Bier, Kürbisse, Meerrettich, Erdbeeren, Ziegenkäse, Karpfen und sogar fränkischer Whisky aus der Region können vor Ort bei den Direktvermarktern erworben werden.

Ausflugtipp für Forchheim:

Hier lohnen zum Beispiel besonders der Besuch der historischen Innenstadt mit ihren eindrucksvollen Barock- und Fachwerkfassaden, der Kaiserpfalz mit ihrem Pfalzmuseum und im Sommer der schattige Kellerwald mit seinen Bierkellern.

Besonders an den vielen Jahreshighlights entwicket die Stadt ihren ganz persönlichen Charme!

Von Forchheim führt der Regnitzradweg nach Süden Richtung Hausen und nach Norden Richtung Eggolsheim (Talroute) und Pautzfeld (Kanalroute).
In Forchheim besteht auch Anschluss an die Fürstbischöfliche Tour und zu mehreren vom Kreisverband des ADFC für Forchheim entwickelten Radausflügen.

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