Krippenweg

Krippe des Katharinenspitals in Forchheim.

Stadtpfarrkirche St.Martin
Orientalische Krippendarstellung; in der Fläche die größte der Forchheimer Krippen. Diese Krippe wird nach Jahrzehnten wieder aufgestellt, die holzgeschnitzten beweglichen Figuren stammen wahrscheinlich aus der Barockzeit. Die Figuren wurden von Damen des Kath. Frauenbundes nach den alten Vorgaben neu eingekleidet, die Kulisse malte Herr Müller, Kirchehrenbach, den Aufbau besorgten Herr Hans Friedrich, Walter Heinrich und Mesner Thomas Neidhart.

Die Fuchsenkrippe
Kapellenstr.2
Mechanische fränkische Krippe mit Forchheimer Zitat (Nachbildung Frechshaus auf der linken Seite der Szenerie). Erbaut vom Vergoldermeister Georg Fuchs aus Forchheim 1892-95, sein Sohn Heinrich verfeinerte die Mechanik und entwickelte eine Technik für komplizierte Bewegungsabläfe. Antrieb zunächst mit zwei Räderwerken von Kirchturmuhren, später mit Gleichstrommotoren. Seit 1933 ist die Krippe fest installiert und für die Öffentlichkeit zugänglich; Umbau durch Karl Fuchs, der durch Selengleichrichter den Betrieb der alten Gleichstrommotoren mit Wechselstrom aufrecht erhielt. 1975 Instandsetzung auf damaliges technisches Niveau durch Andreas Fuchs, nach seinem Tod 1991 zunächst Schließung der Krippe, die 1994 von der Stadt Forchheim übernommen und wieder eröffnet wurde.
Öffnungszeiten:
28. November bis 6. Januar
Mo.-Fr. 13.00-19.00 Uhr, Sa., So., Feiertage 10.00-19.00 Uhr
Hl. Abend, Silvester 10.00-14.00 Uhr

Kapelle St.-Katharinen-Spital
Bamberger Str.1
Die Präsentation der Krippe in diesem Kirchlein ist bereits für die Zeit vor mehr als 200 Jahren belegt, doch gilt jene seit dem frühen 19. Jahrhundert als verschollen, vielleicht in Zusammenhang mit dem Krippenverbot von 1803. Als Treuhänderin des Spitals erstand die Stadt Forchheim 1850 vom Bamberger Kaufmann F. Dinkel die jetzige Krippe für 13 Gulden, mit größeren Reparaturen wurde 1871 und 1879 der Kunstschreiner Fuchs beauftragt; elektrische Illumination seit 1907. Mechanische Krippe mit 5 (ursprünglich 11) beweglichen Figuren im orientalischen Stil (allerdings abendländische Kirche). In Advents- und Weihnachtszeit sind 6 verschiedene Darstellungen zu sehen: Verkündigung Mariens, Geburt Christi (ab 24.12.), die hl. drei König (ab 6.1.), Hochzeit zu Kanaan (ab 18.1.), Maria Lichtmeß (ab 2.2.) und Die Arbeit (ab 8.2.).

Klosterkirche St.Anton
(Sebastiani-Altar)
Eine der schönsten Krippen in den Forchheimer Kirchen vor großzügigem Bethlehem-Panorama, das 1975 von Richard Fleischmann aus Nürnberg angefertigt wurde. Die Figuren stammen aus dem Württembergischen, ihre Köpfe und Hände sind aus bemaltem gebrannten Ton gefertigt, die Bekleidung besteht aus kaschierter, leimverstärkter Leinwand. Die Klosterkrippe besticht durch plastische Wirkung sowie inhaltliche und ästhetische Harmonie, die mit warmem Licht noch unterstrichen werden. Ein originalgetreu nachgebautes Beduinenzelt, dürftige Bäume aus Wacholderästen, spärlich verlegtes Moos, Schafe auf steinigen Hängen und die Höhlenkrippe vermitteln das Lokalkolorit des Heiligen Landes. Wechsel der Szenarien (Geburt Christi, Anbetung durch die hl. drei Könige) im Verlauf der Präsentation.
(nach FT vom 5.1.1983)

Marienkapelle
50m hinter der Fuchsenkrippe
Fränkische Krippendarstellung; als Kulisse wurden von Hans Friedrich und Walter Heinrich maßstabsgetreu das Forchheimer Rathaus sowie das Frechs- und Streitshaus gebaut. Das Weihnachtswunder geschieht auf dem Rathausplatz, umgeben vom bunten Treiben des Marktes. Die fränkische Tracht der Figuren wurden von Sr. Fulgentina (Mallerdorfer Schwester), ehemals im Katharinenspital und vom Kath. Frauenbund St. Martin geschneidert.
Öffnungszeiten:
1. Dezember bis 6. Januar täglich 11.30 bis 19.00 Uhr

Krippe von St. Anton in Forchheim.
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