Baudenkmäler in Forchheim

Weihnachtliche Krippenausstellung in der Kaiserpfalz in Forchheim
Weihnachtliche Krippenausstellung in der Kaiserpfalz in Forchheim

Die Erlebnisstadt Forchheim ist über 1250 Jahre alt und ihre Innenstadt ist von wunderschönen Fachwerkbauten, Bauten der Gotik und Renaissance geprägt.

In Forchheim gibt es folgende Baudenkmäler zu bestaunen:

Festung

Von seiner imposanten Festung hat Forchheim etwa ein Drittel erhalten können: Das schöne, barocke Nürnberger Tor (1698) hat ebenso überlebt wie der westliche und nördliche Teil der Stadtmauer.

Kaiserpfalz

Die sogenannte Kaiserpfalz, eigentlich ein Schloss der Bamberger Bischöfe, wurde zwischen 1350 und 1400 erbaut. Aufgrund seiner Wandgemälde, die aus dem 14. Jh. stammen und die ältesten in Franken darstellen, ist die Kaiserpfalz weit über die Grenzen Forchheims hinaus bekannt.

Kathrinenspital

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stiftung immer wieder von Adeligen und Bürgern mit Zustiftungen bedacht und konnte so in gewissem Maße die Funktion einer damals noch nicht existierenden Sozial- und Krankenversicherung ausüben.

Rathaus

Einer der schönsten Plätze Forchheims ist wohl der Rathausplatz. Seit der Altstadtsanierung ist der Platz nur noch Fußgängern vorbehalten. So hat man einen freien Blick auf den imposanten Fachwerkkomplex.

Schloss Hundshaupten

Die Burg tritt urkundlich erstmals 1369 im Besitz der Herren von Wiesenthau auf, als Heinrich von Wiesenthau einen Teil der Anlage kaufte und dem Bistum Bamberg zu Lehen auftrug.

Amtsgericht

Im Gebäude des Amtsgerichts, das 1895 unmittelbar auf  Teilen der alten Festungsmauern errichtet wurde, ist auch Material aus der abgetragenen Verteidigungsanlage verbaut worden.

Bächla

Dabei fällt dem Betrachter vermutlich gleich eine etwas ungewöhnlich anmutende Eigenheit der Forchheimer Innenstadt auf: mitten durch die belebte Fußgängerzone plätschert ein künstlich angelegter Wasserlauf, der von den Einheimischen liebevoll “Bächla” genannt wird.

Ehemaliger Schüttspeicher

Dieses Gebäude stammt aus dem Jahre 1782 und wurde von Lorenz Fink errichtet. Nach seiner ursprünglichen Verwendung als Schüttspeicher diente es in der Zeit von 1857 bis 1952 als Gefängnis, ehe die Räumlichkeiten dem Amtgericht zur Verfügung gestellt wurden.

Ehemaliges fürstbischöfliches Amtshaus

Direkt angrenzend an die Gereonskapelle befindet sich ein altes Gebäude, in dem das Landratsamt Forchheim bis zum Umzug in ein neues Gebäude untergebracht war. Dieses Gebäude wurde im Jahre 1685 errichtet und diente lange Zeit als fürstbischöfliches Amtshaus.

Ehemalige fürstbischöfliche Kommandantur

Genau gegenüber der “Alten Wache” befindet sich am anderen Ende des Paradeplatzes ein Gebäude, das einst die fürstbischöfliche Kommandantur beherbergte. Dieses wurde zwischen 1743 und 1747 erbaut und war später auch Sitz des Forstamtes.

Altes Brauhaus

Wer eine der vielen Forchheimer Gaststätten oder einen Bierkeller auf dem Forchheimer Kellerberg aufsucht, wird nicht nur von der einladenden Atmosphäre, sondern auch vom Geschmack des fränkischen Bieres begeistert sein.

Frechshaus

Das sog. “Frechshaus” ist das Nachbarhaus des Rathauses in westlicher Richtung. Die ältesten Teile des Bauwerkes stammen aus dem späten 15. Jahrhundert. Die Außenansicht mit dem alten Fachwerk und den Geschossauskragungen komplettiert zusammen mit dem Rathaus die herrliche Häuserfront am Rathausplatz.

Gereonskapelle

Unweit des Paradeplatzes steht in der Nürnberger Straße die Gereonskapelle. Diese ist auf der Frontseite verputzt und dem angrenzenden ehem. fürstbischöflichen Amtshaus angeglichen.

Herder-Gymnasium

Ein weiteres eindrucksvolles Gebäude am Rande der Forchheimer Altstadt ist das 1903/04 erbaute Hauptgebäude des Herder-Gymnasiums. Dieses wurde vom Architekten Fritz Walter geplant und war lange Zeit Sitz des einzigen gymnasialen Lehrinstituts in Forchheim, ehe sich das Ehrenbürg-Gymnasium als eigenständige Schule abspaltete.

Kammerersmühle

Die Kammerersmühle in der Wiesentstraße ist nicht nur wegen ihres hübschen Fachwerks ein Blickfang. Das 1698 erbaute Gebäude hat sich nämlich im Laufe der Jahre einseitig zur Wiesent hin abgesenkt.

Kriegerbrunnen

Der Kriegerbrunnen wurde 1927 errichtet und ist den Gefallenen im Ersten Weltkrieg gewidmet. Er ist ein Werk des Forchheimer Bildhauers Leisgang. Auf einer Gedenktafel, die gegenüber dem Brunnen an der Hauswand angebracht ist, sind die Gefallenen namentlich aufgeführt.

Marienkapelle

Der älteste Teil der  Marienkapelle stammt aus der Zeit um 1120 und wurde von Otto I. errichtet. Damit gehört die kleine Kapelle, die direkt neben der Bischofsburg zu finden ist, zu den ältesten Gebäuden in Forchheim.

Nürnberger Tor

Den Zugang zum frühneuzeitlichen Verteidigungsring, der Forchheim in der Vergangenheit vor einem Eindringen feindlicher Truppen bewahrte, bildeten gut bewachte Stadttore. Das Nürnberger Tor ist das einzige, das von diesen noch erhalten ist. (Der ebenfalls erhaltene Saltorturm, der auch die Funktion eines Stadttores hatte, gehört einer früheren Verteidigungsanlage an.) Es wurde im Jahre 1698 erbaut und steht am südlichen Ausgang der Verteidigungsanlage. Da mittlerweile die Teile der Stadtmauer, die sich ursprünglich rechts und links an das prächtige Tor anschlossen haben, abgetragen wurden, kann man nur noch erahnen, welcher überwältigende Anblick sich jemandem geboten haben muss, der vor 300 Jahren hier um Einlass bat.

Porta Vorchheimensis

Die “Porta Vorchheimensis” ist ein Geschenk des Rotary Clubs Forchheim an seine Heimatstadt. Seit 2002 öffnet sie in der Fußgängerzone dem Betrachter Tür und Tor zur Vergangenheit der Stadt. Das Werk von Harro Frey stellt die wichtigsten Stationen der Forchheimer Geschichte in 12 Bildern dar.

Saltorturm

Forchheim verdient seine große Bedeutung in mittelalterlichen Zeiten sicherlich nicht zuletzt den gewaltigen Festungsanlagen, durch die es zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt und Zufluchtsort in Kriegszeiten wurde.

Salzmagazin

Inmitten des Krottentals, eines alten Forchheimer Scheunenviertels, erhebt sich das 1710 errichtete, fürstbischöfliche Salzmagazin. Dieses diente der belebten Handelsstadt Forchheim bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als Salzspeicher, ehe es zu einem Wohngebäude umfunktioniert wurde.

St. Veit-Bastion

Eine Besichtigung des Innenraums der Bastion vermittelt interessante Einblicke in die Raffinessen der mittelalterlichen Kriegsführung und ist im Rahmen von Stadtführungen möglich.

Synagogengedenkstein

Im Jahre 1938 erreichten die Übergriffe gegen die Juden in der “Reichskristallnacht“ (9. November) ihren traurigen Höhepunkt. In Forchheim erinnert heute ein Gedenkstein an die Synagoge, die in der besagten Nacht von den Nazis zerstört wurde.

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