Aufseßweg

NaturFreundehaus-Aufseß 8 km

Aufseß-NaturFreundehaus:
Alternativ: Schattiger Weg 12 km - Sonniger Weg 10,5 km

Gesamt: Schattiger Weg 20 km - Gehzeit ca. 6 Std.
Gesamt: Sonniger Weg 18,5 km - Gehzeit ca. 5 1/2 Std.

Die ersten Meter gehen wir den Waldweg nach oben. Vor der rot-weißen Bank schwenken wir, bei dem Schild "Leidingshof" und der grünweißen Markierung, rechts in den Wald. Diese Markierung begleitet uns jetzt auf unserer gesamten Wanderung. Nach dem wir den Wald verlassen haben, halten wir uns weiterhin am Waldrand, gehen nach der flachen Scheune rechts hinunter in den Grund und kommen, nachdem uns der Pfad zwischen zwei Zäunen hindurch führte, nach einem kurzen Linksschwenk rechts über Treppen mit Geländer wieder nach oben auf die Verbindungsstraße Siegritz-Leidingshof.

In der Ortschaft Leidingshof gehen wir in der Ortschaft nicht bis zum Backofen, sondern marschieren nach links die Hauptstraße weiter in Richtung Oberfellendorf. Nach einem knappen Kilometer verlassen wir die Straße nach links und biegen auf einen Fuhrweg ein. Hier zeigt uns ein Wegweiser die Gelbpunkt-Markierung, sowie das NaturFreunde-Zeichen mit gegenläufigem Pfeil. Wir wandern über freies Gelände, kommen durch ein Waldstück und erreichen dann die Verbindungsstraße Siegritz-Gößmannsberg. Hier biegen wir nach links in die Straße ein und verlassen dabei die Gelbpunkt-Markierung. Nach ca. 1 1/2 km beschreibt die Straße eine Linkskurve in Richtung Siegritz. Wir aber wadern hier geradeaus und folgen dem Fahrweg mit dem NF-Zeichen (umgekehrte Pfeilrichtung). An einer Feldscheune vorbei erreichen wir den Wald und halten uns an seinem Saum solange, bis der Weg endet und wir auf einen Querweg stoßen. Bis hierher befanden wir uns auf dem Stefan-Lößlein-Weg in Gegenrichtung, der hier von links kom¬mend nach rechts, wo wir jetzt herkommen, abbiegt. Wir verlassen ihn nun und folgen nach rechts dem neuen Weg in den Wald, der uns abwärts, über den "Katzengraben", ins Aufseßtal führt. Weiter unten finden wir auch wieder das NF-Zeichen (Pfeilrichtung entgegengesetzt) vom Rückweg der Rundwanderung H "Heckenhofweg". Nachdem wir unten im Tal angekommen sind, folgen wir jetzt der blauen Main-Do¬nau-Markierung nach links durch den urigen Wald auf dem Talholzweg, vorbei an dem Gedenkstein "Lämmerleins Ruh" in Richtung Aufseß.

Durch einen scharfen Bogen des Weges nach links und sofort wieder nach rechts (Abzweigung nach links oben Richtung Neudorf) lassen wir uns nicht irritieren und erreichen nach kurzer Wegstrecke, vorbei an der Forellenzuchtanlage des Bezirks Oberfranken, die Ortschaft Aufseß mit seinem, das idyllische Ortsbild prägende, beherrschende Schloß. Das Schloß Unteraufseß ist seit mehr als 800 Jahren der Stammsitz der Freiherren von und zu Aufseß. Sehenswert ist im Schloß die gotische Kapelle mit ihren historischen Glasgemälden und dem Schnitzaltar aus dem Jahr 1520. Die Besichtigung des Schloßes (mindestens 6 Perso¬nen) ist nach Anmeldung möglich (Tel. 09198-99 84 20). Nach einer evtl. Besichtigung gehen wir mit dem Rot-Senkrechtstrich-Zeichen links am Schloß vorbei den Weg nach oben. Unmittelbar nach der Ortschaft liegt rechts oben neben dem Wanderweg der etwas verwunschene Friedhof der Freiherren von Aufseß. Weiterwandernd stehen wir anschließend vor der Entscheidung, den Weg hinunter über die Straße zu gehen um die Variante "Sonniger Weg" mit der Grün-Waagrecht-Strich-Markierung einzuschlagen, oder weiterhin dem "Schattigen Weg" durch den Wald mit dem Main-Donau-Zeichen zu folgen. Der "Sonnige Weg" ist etwas kürzer als der "Schattige" und führt uns, nachdem wir die Straße nach Heiligenstadt überquert haben, kurz durch ein Waldstück und dann über freies Gelände.

Wir erreichen die Straße, die links von Neudorf kommt, und gehen auf ihr nach rechts in Richtung Schloß Greifenstein. Nach ca. 1 km verlassen wir die Straße wieder nach links und wandern nach einem eventuellen "Abstecher" zum Judenfriedhof hinunter nach Heiligenstadt bis zum Marktplatz. Den weiteren Rückweg zum NF-Haus ersehen wir aus der Wegbeschreibung "Greifensteinweg".
Der etwas längere "Schattige Weg" dürfte die interessantere Variante sein, denn dieser Weg führt uns, zwar etwas verwirrend, mit dem Main-Donau-Zeichen längere Zeit durch einen teilweise sehr schönen abwechslungsreichen Hochwald. Nachdem wir eine kleine geteerte Verbindungsstraße erreicht haben, die den Wald quert, gehen wir auf ihr ca. 100 m nach links, um sie dann gleich wieder rechts zu verlassen. Mit neuer Markierung "rot-weiß-quergeteilt", wandern wir weiter durch den Wald, bis wir die Lindenallee von Schloß Greifenstein erreicht haben. Ab diesem Punkt unserer Wanderung ist die detaillierte Beschreibung des Rückweges zum NF-Haus bei der Rundwanderung m "Greifensteinweg" zu finden.

Einkehrmöglichkeit: Aufseß, Schloß Greifenstein, Heiligenstadt, Veilbronn

Teilen: