Greifensteinweg

NaturFreundehaus-Greifenstein 7,5 km - Greifenstein-NaturFreundehaus 6,5 km 

Gesamt 14 km - Gehzeit ca. 4 Std.

Wir starten am Naturfreundehaus und gehen den Waldweg, an der rotweißen Bank vorbei, ca. 200 m nach oben. Beim Hinweisschild "Pavillon" und "Werntal" verlassen wir den Weg nach links und folgen dem neuen Wanderweg im Wald nach unten. Nach einem relativ steilen Teilstück des Pfades halten wir uns beim Schild "Bergwacht" nach rechts und erreichen bald, am obersten Wochenendhaus von Veilbronn vorbeigehend, den Pavillon. Hier gehen wir anschließend mit der Grünring-Markierung den steilen Pfad nach links unten bis zur Straße. Wir gehen auf der Straße kurz rechts und biegen dann beim Wanderparkplatz nach links auf den Fahrweg ins Werntal ein. Ab hier begleitet uns der blaue Schrägstrich. Zu unserer Linken schlängelt sich der Schulmühlenbach durch das idyllische Tal. Wir kommen am Siegritzer Brunnen vorbei (Quellteich mit sehr intensiven Quellen) und folgen dem Weg, der uns bald ansteigend in den Wald führt. Kurz nach der Werntalquelle (nur zeitweise wasserführend) verlassen wir den Fahrweg, der nach Schloß Greifenstein über die Ortschaft Stücht führen würde, und folgen unserer blauen Schrägstrich-Markierung auf dem links nach oben abgehenden Waldpfad.

Auf der Hochebene angekommen, geht es kreuz und quer, aber gut ausgeschildert, bis zum Heiligenstädter Pavillon und Jugendzeltplatz. Nachdem wir den Tiefblick hinunter nach Heiligenstadt ausgiebig genossen haben, wandern wir weiter und überqueren die Verbindungsstraße Heiligenstadt-Stücht. Hier wechselt die Markierung und wir folgen dem Gelbring. An einem Wildschweingehege vorbei nähern wir uns Schloß Greifenstein, dessen imposanter Anblick jetzt schon teilweise durch die Bäume sichtbar wird. Nachdem wir die Straße nach Hollfeld-Plankenfels hinter uns gelassen haben, auf der wir ca. 100 m nach rechts gehen, um sie dann gleich wieder nach links zu verlassen, erreichen wir über eine 300 Jahre alte Lindenallee das barocke Schloß. Greifenstein ist einer der eindruckvollsten Burgen der Fränkischen Schweiz und ist seit Jahrhunderten Eigentum und Wohnsitz des dem schwäbischen Uradel angehörenden Grafen Schenk von Stauffenberg (1. Beurkundung 1262). Heute beinhaltet sie unter anderem eine umfangreiche Waffen- und Geweihsammlung. Im Burghof befindet sich ein 90 Meter tiefer Brunnen.

Es werden regelmäßige Führungen durchgeführt.
(Anmeldung: 09198/423).

Nach Besichtigung des Schlosses und der sehenswerten gärtnerischen Anlagen (versunkene Gärten!) führt uns anschließend die Markierung "rote 6 in weißer Spitze" sowie das Main-Donau-Zeichen zwischen Schloßeingang und Burgklause um die Burg herum und nach links unten in Richtung Heiligenstadt. Wir überqueren dann auf halber Höhe die Straße (Achtung: beim Rundwanderweg B "Heroldsmühle" gehen wir die Straße nach rechts unten), wandern jetzt in der Ortschaft kurz gerade aus nach oben um dann wieder abwärts, vorbei an der neuen kath. Kirche (sehr interessanter moderner Innenraum), hinunter zum Marktplatz zu kommen. Hier sollte man nicht versäumen, der evang. Pfarrkirche St. Veit und St. Michael einen Besuch abzustatten. Sie ist mit einem der prächtigsten Kircheninnenräume im Frankenland ausgestattet. Wir gehen über den Marktplatz, überqueren die Leinleiter auf der südlichen Brücke (Gerbersbrücke) beim Gasthof "Drei Kronen", halten uns sofort links und wandern mit dem waagrechten Gelbstrich den Leinleiter-Talweg entlang in Richtung Veilbronn.

Wir kommen durch Traindorf, gehen hier aber nicht über die Brücke, sondern wandern an der gleichen Talseite weiter. Nach einiger Zeit führt uns der Wanderweg vom Waldrand wieder hinunter zum Flüsschen. Hier gehen wir aber abermals nicht über die Brücke auf die andere Talseite, sondern überqueren das Sträßchen nach Volkmannsreuth, kommen hier am Wasserwerk vorbei und wandern bis kurz vor Veilbronn. Hier haben wir nun die Möglichkeit, nachdem wir über ein Brückchen auf die andere Seite der Leinleiter wechselten, auf die Hauptstraße nach oben zu gehen, kurz auf der Straße nach rechts zu laufen, um gleich anschließend links auf die Straße nach Siegritz einzubiegen. Nach ca. 300 m, an der Schulmühle vorbeigehend, geht nun, etwas versteckt, der Grünring-Pfad rechts von der Straße ab, steil den Wald hinauf und wie auf der Kurzwanderung „Totenstein“ beschrieben, am Pavillon vorbei zum NaturFreundehaus. Die andere Möglichkeit besteht darin, unter der Hauptstraßenbrücke durchzugehen und durch die Ortschaft Veilbronn über den Treppensteig zu unserem Ausgangspunkt, dem NF-Haus zurückzukehren.

Einkehrmöglichkeiten: Schloß Greifenstein, Heiligenstadt, Veilbronn

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