Heroldsmühleweg

NaturFreundehaus-Trockental-Heroldsmühle 14,5 km - Heroldsmühle-NaturFreundehaus 9,5 km 

Gesamt 24 km - Gehzeit ca. 7 Std.

Alternative A:
Rundweg ab Heiligenstadt über das Trockental-Heroldsmühle-Heiligenstadt
Gesamt 16 km - Gehzeit ca. 5 Std.

Alternative B:
Rundweg ab Heiligenstadt-Heroldsmühle Gesamt 11,5km - Gehzeit ca. 3 1/2 Std.

Wir starten am Naturfreundehaus und gehen den Waldweg, an der rotweißen Bank vorbei, ca. 200 m nach oben. Beim Hinweisschild "Pavillon" und "Werntal" verlassen wir den Weg nach links und folgen dem neuen Wanderweg im Wald nach unten. Nach einem relativ steilen Teilstück des Pfades halten wir uns beim Schild "Bergwacht" nach rechts und erreichen bald, am obersten Wochenendhaus von Veilbronn vorbeigehend, den Pavillon. Hier gehen wir anschließend mit der Grünring-Markierung den steilen Pfad nach links unten bis zur Straße. Wir gehen auf der Straße kurz rechts und biegen dann beim Wanderparkplatz nach links auf den Fahrweg ins Werntal ein.

Ab hier begleitet uns der blaue Schrägstrich. Zu unserer Linken schlängelt sich der Schulmühlenbach durch das idyllische Tal. Wir kommen am Siegritzer Brunnen vorbei (Quellteich mit sehr intensiven Quellen) und folgen dem Weg, der uns bald ansteigend in den Wald führt. Kurz nach der Werntalquelle (nur zeitweise wasserführend) verlassen wir den Fahrweg, der nach Schloß Greifenstein über die Ortschaft Stücht führen würde, und folgen unserer blauen Schrägstrich-Markierung auf dem links nach oben abgehenden Waldpfad. Auf der Hochebene angekommen, geht es kreuz und quer, aber gut ausgeschildert, bis zum Heiligenstädter Pavillon und Jugendzeltplatz.

Nachdem wir den Tiefblick hinunter nach Heiligenstadt ausgiebig genossen haben, wandern wir weiter und überqueren die Verbindungsstraße Heiligenstadt-Stücht. Hier wechselt die Markierung und wir folgen dem Gelbring. An einem Wildschweingehege vorbei nähern wir uns Schloß Greifenstein, dessen imposanter Anblick jetzt schon teilweise durch die Bäume sichtbar wird. Nachdem wir die Straße nach Hollfeld-Plankenfels hinter uns gelassen haben, auf der wir ca. 100 m nach rechts gehen, um sie dann gleich wieder nach links zu verlassen, erreichen wir über eine 300 Jahre alte Lindenallee das barocke Schloß. Greifenstein ist einer der eindruckvollsten Burgen der Fränkischen Schweiz und ist seit Jahrhunderten Eigentum und Wohnsitz des dem schwäbischen Uradel angehörenden Grafen Schenk von Stauffenberg (1. Beurkundung 1262). Heute beinhaltet sie unter anderem eine umfangreiche Waffen- und Geweihsammlung. Im Burghof befindet sich ein 90 Meter tiefer Brunnen.

Es werden regelmäßige Führungen durchgeführt.
(Anmeldung: 09198/423).

Bei der großen Rundwanderung, ab dem NaturFreundehaus, gehen wir ab dem Schloß, wie beschrieben, den Waldweg nach unten in Richtung Heiligenstadt bis zur Straße Heiligenstadt-Aufseß, überqueren sie aber nicht, sondern gehen auf ihr nach rechts unten, an der Neumühle vorbei bis vor zur Hauptstraße. Kurz vor der Einmündung biegen wir rechts auf den mit Grünring markierten schmalen Wanderweg ein. Sollten wir die Alternative A oder B gewählt haben, stellen wir unser Auto auf dem großen Parkplatz am Ortsende von Heiligenstadt ab und beginnen von hier aus die Wanderung. Wir überqueren die Straße, gehen links die kleine Allee entlang, überqueren jetzt die Straße Aufseß-Hollfeld und stehen schon am Anfang unseres Grünring-Wanderweges. Wir folgen nun konsequent dieser Markierung. Sie führt uns nach einiger Zeit an einer Schutzhütte vorbei mit interessanten geologischen Informationen (Heiligenstädter Geologischer Lehrpfad). Weiterwandernd über den Eichenberg und Kreuzstein, mit sehr schöner Aussicht ins Leinleitertal und vorbei an den ehemaligen Basaltbrüchen, erreichen wir die Verbindungsstraße Oberleinleiter-Brunn.

Hier marschieren wir die Straße ca. 300 m nach links unten, bis uns der Weg mit unserer Grünring-Markierung die Straße nach rechts wieder verlassen lässt. Jetzt steht die Entscheidung an, entweder sofort wieder nach links den Pfad mit dem Rotpunkt-Zeichen hinunter zur Heroldsmühle zu gehen (Alternative B), oder weiter geradeaus dem Grünring zu folgen um über das Trockental zur Heroldsmühle zu wandern (Alternative A). Sollten die Füße noch tragen, ist die Entscheidung für die letztere Alternative empfehlenswert, denn dieser "Umweg" von 4 km durch das sehenswerte Trockental ist allemal lohnend. Seine Tümmler, auch volkstümlich Hungerbrunnen genannt (periodische, nach starken Regenfällen auftretende, springbrunnenartige starke Quellen), zählen zu den Naturdenkmälern der Fränkischen Schweiz. Leinleiterquelle und Magerrasenhänge lassen uns zusätzlich diese Wanderung genießen.

Wir erreichen die bewirtschaftete Heroldsmühle mit ihrem an der Giebelwand angebrachten eisernen Wasserrad, dem größten der Fränkischen Schweiz. Ab der Heroldsmühle folgen wir dem Weg mit dem Main-Donau-Zeichen bis Oberleinleiter. In der Ortschaft überqueren wir das Flüsschen und wandern ab hier mit der Gelb-Waagrechtstrich-Markierung den Talweg über Burggrub und Zoggendorf nach Heiligenstadt zurück. Sollten wir uns auf der großen Wanderung befinden, führt uns jetzt die Detailbeschreibung Rundwanderung "Greifensteinweg" zum NaturFreundehaus zurück.

Einkehrmöglichkeiten: Schloß Greifenstein, Neumühle, Heroldsmühle, Oberleinleiter, Burggrub, Zoggendorf, Heiligenstadt.

Achtung:
Die große Rundwanderung sollte nur von geübten Wanderern durchgeführt werden.

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