Stadttor

Das Tor von Hiltpoltstein ist ein altes, weithin bekanntes Baudenkmal. Wohl jeder, der es schon einmal durchfahren hat, kann sich an das eigentümliche Gebäude erinnern.

Geschichte
Burg und Ort wechselten im Mittelalter oft die Besitzer. 1417 erhielt Friedrich von Seckendorf die Erlaubnis, Hiltpoltstein zum Markt zu erheben. Voraussetzung hierfür war ein oberes und unteres Tor zur Sicherung.
In seiner langen Geschichte ist der Ort von feindlichen Truppen belagert und angegriffen worden. Im Zuge der mehrfachen Brandschatzung und im 30-jährigen Krieg ist der brennbare Aufsatz des Tores den Flammen zum Opfer gefallen. Im 18.Jahrhundert wurden die ersten Häuser auf dem Brandschichten neu errichtet, so auch das 1. Obergeschoß des Tores, das mit 1776 datiert ist. Erst im 19. Jahundert wurde der zweigschossige Anbau, das sogenannte Torhaus, errichtet. Das Tor wechselte oft seine Besitzer. Noch bis ins Jahr 1986 war das Gebäude ständig bewohnt.

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