Geschichte von Oberehrenbach

Kirche St. Walburga in Oberehrenbach
Kirche St. Walburga in Oberehrenbach


Geschichte Oberehrenbach

Die Ortschaft Oberehrenbach tritt am 01.11. des Jahres 1007 das erste Mal in einer Urkunde von Kaiser Heinrich II. in Erscheinung und wird somit im Jahr 2007 seine 1000-Jahrfeier begehen. Das Dorf hatte auch durch seine Lage an einer uralten Verkehrsstraße, die den bayrischen Süden mit dem fränkischen Norden verband, eine besondere Stellung inne und unterstand nur dem Kaiser bzw. dem Reichsherren.
Die frey eigene Gemeinde Oberehrenbach hatte eine eigene Gemeindeordnung von 1422, 1569 und 1720, die heute noch als Originale und Abschriften erhalten sind. 1745 wurde vom Centrichter von Forchheim Klage beim Reichshofrat in Wien unter Kaiser Franz I gegen die Freieigenheit der Freien Bauern von Oberehrenbach eingereicht. Am 15. Mai 1748 wurde die Klage vom Reichshofrat in Wien abgewiesen und die Freieigenheit wiederum anerkannt.

Oberehrenbach heute

In der heutigen Zeit ist neben dem landwirtschaftlich ausgerichteten Ortskern auch eine ebenso große Wohnsiedlung am sog. Anger entstanden. Der Gemeinsinn zeichnet auch heute noch den Ort aus und sorgte z.B. dafür, dass das frühere Schulhaus zu einem schmucken Kirchlein umfunktioniert wurde, woran das jährlich wiederkehrende Kirchfest an Christi Himmelfahrt erinnert. Verschiedene Vereine, wie z.B. der Club 72 und die Freiwillige Feuerwehr sorgen für ein reges Gemeindeleben, indem sie Grillfeste, Johannesfeuer und die Dorfkirchweih ausrichten, um nur einige zu nennen. Neben dem Wappen erinnert auch eine Trachtengruppe an die Freien Bauern von Oberehrenbach, die bei Umzügen immer gern gesehen wird.

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