Pfarrkirche St. Jakobus Leutenbach

Jakobus-Kirche in Leutenbach
Jakobus-Kirche in Leutenbach


Eine Zeugenvernehmung im Jahre 1465 beweist die Existenz zweier Gotteshäuser im Leutenbacher Sprengel des Pfarrverbandes Kirchehrenbach für das 14. Jh., wobei die Moritzkirche als das ursprüngliche kirchliche Zentrum erscheint. Ihre geistliche Betreuung durch den zuständigen Pfarrer unterscheidet sich nur gering von der für einen Pfarrkirche.

Im Verlauf des 16. Jh. nimmt die Bedeutung der St. Moritzkirche ab. Die Mehrzahl der Gottesdienste wird nunmehr in St. Jakob zu Leutenbach gefeiert, wo offensichtlich im Jahre 1502 ein größeres Gotteshaus entstanden war.

Die Erhebung Leutenbachs zu einer eigenständigen Pfarrei erfolgt am 5. November 1620. Das Gotteshaus St. Jakob wird zur Pfarrkirche erhoben, St. Moritz wird als Nebenkirche angegliedert.

Am 8. August 1886 wurde die jetzige im neugotischen Stil von Friedrich Kratzer aus Forchheim erbaute Jakobuskirche geweiht. Den Kirchturm mit seinen vier Scharwachttürmen, der nun zum Eingang wurde, übernahm man von der alten zu klein gewordenen gotischen Wehrkirche, für die er einst den Chorraum beherbergte. Die gotische Sakramentsnische zeugt heute noch davon.

Teilen: