St. Wendelin Mittelehrenbach

Kirche St. Wendelin in Mittelehrenbach
Kirche St. Wendelin in Mittelehrenbach


Die Katholische Filialkirche St. Wendelin Mittelehrenbach ist auf der linken Seite des Ehrenbachs 1925 im Bereich des sog. Weihers, des ehemaligen Dorfteichs erbaut worden. Der Baumeister war Johann Blank.
Das Gebäude selbst ist schlicht und auffallend modern. Fünf Rundbogenfenster im Langhaus und zwei kreisrunde Fenster im Chorbereich sorgen für eine gute Ausleuchtung des Gotteshauses. Der Chorraum hat eine Gewölbestruktur als Abschluss. Die Decke des Langhauses und die Emporenbrüstung sind als Kassettenstruktur aufgebaut, wobei die Rahmen in dunklen Braun und die Felder in einem gebrochenem Weiß gehalten sind. Die Eckleisten wurden 1993 in dunklem Rot ausgeführt. Die Empore wird von zwei Holzsäulen getragen. Im Chor sind der barockisierte Hochaltar und von links nach rechts eine Skulptur des Hl. Sebastian, Herz Jesu, Herz Mariae, Barbara angeordnet. An der Chorstufe befindet sich der schlichte Zelebrationsaltar, rechts von diesem der Ambo. Beide bestehen aus Kleinziegenfelder Dolomit, einem Stein der Fränkischen Schweiz. Links am Chorbogen befindet sich ein Statue des Hl. Antonius, rechts am Chorbogen eine Skulptur des Bruder Konrad. Links im Langhaus ist leicht schräg ein Marianaltar mit Maria Himmelskönigin und rechts ein Josefsaltar mit dem Hl. Josef angeordnet. An den Wändendes Langhauses befinden sich einfache Drucke eines Kreuzwegs. Links beim ersten Fenster ein modernes Schnitzwerk des Hl. Georg, gegenüber auf rechten Seite eine Pieta. Zur Beleuchtung sind im Kirchenschiff vier Hängeleuchten mit je sechs offenen Klarglasbirnen von der Decke abgehängt. Auf der Empore sind zwei ähnlich gestaltete Leuchten vorhanden. Hinter dem Zelebrationsaltar hängt vom Gewölbe eine Ewiglichtampel, die vermutlich deutlich älter ist als die Kirche. Vor dem Chorbogen ist an der Decke ein schlichtes Holzkreuz angebracht.

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