Der Fraischgrenzweg in Obertrubach


Markierung
: Schwert mit Aufschrift 1607 auf weißem Grund

Länge: ca. 6 km 

Ausgangspunkt: Rathaus Obertrubach 

Routenverlauf: Die Fraischgrenze geht auf das Jahr 1607 zurück, als die Reichsstadt Nürnberg und das Hochstift Bamberg ihren Grenzverlauf mit Grenzsteinen sicherten und markierten. Diese heute größtenteils noch im Original erhaltenen Grenzsteine zählen zu den besterhaltensten und schönsten in ganz Franken. Sie tragen auf der einen Seite das Wappen der freien Reichstadt Nürnberg und auf der anderen Seite das Wappen des Hochstifts Bamberg. Ein liegendes Schwert über dem Wappen symbolisiert die Blutgerichtsbarkeit. Von der Wandertafel am Rathaus führt der Weg Richtung Ortsmitte. Links an der Straße vor der Kirche steht der erste Grenzstein. 

Der Markierung folgend, geht es dem Pfarrer-Grieb-Weg hinauf. Bei den letzten Häusern zeigt rechts ein Wegweiser den Berg hinauf. Bevor die Höhe erreicht ist steht rechts der dritte Grenzstein. Der zweite Grenzstein steht ca. 250 m links vom dritten Stein. 

Die Wanderung führt nun über eine Wiese, dann zu einem Weg durch ein kurzes Waldstück. Zehn Meter links abseits des Weges befindet sich der vierte Stein. Wir bleiben auf dem Weg und wandern in Richtung Neudorf. Beim Ende des Waldes geht es links in den Wald hinein. Hier steht der fünfte Stein. Nun geht es durch den Wald und man trifft nach ca. 100 m auf den sechsten Stein. Ab jetzt wandern wir abswärts und überqueren eine Forststraße, an deren linker Seite etwas eingesunken, der siebte Stein steht. Ein Stück geradeaus, dann macht der Weg einen Knick nach rechts. Bei einer kleinen Felsgruppe finden wir den achten Grenzstein. Etwas weiter stoßen wir auf einen Waldweg. Wir halten uns links und kommen nach wenigen Metern zum neunten Stein im Pitzgrund. Hier verlassen wir den Fraischweg, der scharf nach rechts abzweigt und Richtung Ottenberg/Bronn weitergeht. Links gehend gelangen wir mit der Markierung: blauer Schrägsstrich auf weißem Grund   nach ca. 150 m. auf eine Forststraße. 

Ab hier ist das Herz des Therapeutischen Wanderweges unser Markierungszeichen. Dieses führt uns wieder zurück nach Obertrubach.

Einkehrmöglichkeiten: in Obertrubach

Fraischgrenze

Diese historische Grenzmarkierung geht auf Grenzstreitigkeiten zwischen dem Hochstift Bamberg und der Reichsstadt Nürnberg zurück. Nach jahrelangen Differenzen wurde im Jahre 1607 ein Vertrag über den Grenzverlauf geschlossen.

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