Kulturwanderung

Obertrubach - Wolfsberg - Schoßaritz - Möchs - Münchs -Fuchsweg - Neudorf - Fraischgrenze - Obertrubach; Länge ca. 16 km

Ausgangspunkt: Verkehrsamt Obertrubach

Allgemeines
Die Obertrubacher Gegend war bereits in der Steinzeit besiedelt und in der Karolingerzeit Teil des Forchheimer Königshofes. 1007 kam der Ort zum neu gegründeten Bistum Bamberg. Aus dieser Zeit stammt auch die erste urkundliche Erwähnung. Obertrubach bildete die Grenze zwischen dem Bistum Bamberg und dem Gebiet der Reichsstadt Nürnberg. 1607 wurden Grenzsteine errichtet. 12 von ihnen sind noch erhalten. Die zeigen das Bamberger und das Nürnberger Wappen, darüber das Schwert als Zeichen der Blutgerichtsbarkeit, darunter das Hifthorn als Symbol des Hohen Wildbannes. Im Trubachtal sind in kurzen Abständen malerische alte Mühlen inmitten gewaltiger Kletterfelsen zu finden. Die Burg Wolfsberg wurde 1169 von Gotthold IV. erbaut. Ab 1383 gehörte sie dem Bistum Bamberg, ab 1803 Nürnberger Bürgern. Im 19. Jh. verfiel die Burg. Heute ist sie herrenlos.

Tourenbeschreibung
Wir gehen mit der Markierung blauer Querbalken auf dem Trubachtalwanderweg das Tal entlang, an den vier Mühlen vorbei bis Wolfsberg. Hier geht es mit der Markierung roter Punkt links nach Schoßaritz hinauf. Durch den Ort und mit der Markierung blauer Punkt rechts ab bis Möchs. 500 Meter nach dem Ort biegen wir rechts ab nach Almos. Von hier geht es mit der Markierung grünes Blatt über die B 2 nach Münchs. Weiter durch den Ort in Richtung Stierberg.
An der linken Waldecke zweigt eine Forststraße links ab. Parallel zu diesem Weg verläuft im Hangwald der Fuchsweg - ein romantischer Felsensteig. Markierung roter Fuchs. Am Ende des Waldes mit der Markierung grünes Blatt wieder über die B 2 nach Neudorf. Von da in Richtung Pitztal, bis zum Fraischgrenzweg mit einem Schert als Markierung. Dieser Markierung folgen wir nach Obertrubach zurück.

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