Zu Besuch bei Rittern

Rundwanderung (ca. 16 km) in der Gemeinde Obertrubach
Markierung: Herz
Markierung: Gelbes Dreieck und grüner Kreis
Markierung: Roter Punkt.

Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Therapeutischer Wanderweg bei Obertrubach

Am Wanderparkplatz des Therapeutischen Wanderweges (Ortsende Obertrubach Richtung Gößweinstein) beginnt diese Rundwanderung. Der Weg (Markierung Herz) folgt weitgehend einem alten Weg, über den einst die Gefolgsleute der Ritter, aber auch die kriegerischen Streiter von Leienfels hindurchzogen. Nach der Gründung der Pfarrei Obertrubach diente die Wanderstrecke als Kirchenweg für die Leienfelser, Graischer und Soranger Einwohner. Über einen schattigen Weg geht es ca. 3 km bis zum Graischer Kreuz. Bei der alten Buche im Wald ist Vorsicht geboten, hier ging es früher um und das wilde Heer trieb sein Unwesen. Ab dem Kreuz wird dem gelben Dreieck und dem grünen Kreis bis zur Ortsmitte von Bärnfels gefolgt. Hier führt hinter dem Gasthaus der Weg zur Burgruine Bärnfels hinauf (Herrlicher Rundblick). Erster Besitzer der Burg war Seibot I. von Egloffstein (1285 - 1332). Nach dem Abstieg folgen wir dem roten Punkt durch den Ort Richtung Geschwand, vorbei am Brunnen Schäfhof. Der Sage nach hat vor ca. 200 Jahren ein Bauernbursch um die Hand seiner Liebsten angehalten. Der Vater jedoch war nicht einverstanden und ersann eine unmögliche Aufgabe. Der Bursch sollte hier auf der Jurahochfläche in Bärnfels eine natürliche Wasserstelle finden. Er stieß in 12 m Tiefe auf eine Lehmschicht, mauerte den Schacht aus, in dem das Wasser empor stieg und bekam sein Mädchen. Am Dorfende geht es links weiter auf einem Feldweg. Markierung roter Punkt. Wir bleiben auf diesem Weg und überqueren dabei die Straße Herzogwind-Geschwand und später auch Wolfsberg-Geschwand. Vorbei am Franzosenstein geht es zum Signalstein (564 m), einem bekannten Aussichtspunkt. Hier eröffnet sich ein weiter Rundblick bis Bamberg, Nürnberg und ins Fichtelgebirge.
Dem roten Punkt weiter folgend geht es durch Sorg, links abbiegend auf den Feldweg nach Wolfsberg. Ein Aufstieg zur dortigen Burgruine wird mit einer herrlichen Aussicht in das Trubachtal belohnt. Die Burg Wolfsberg geht vermutlich auf das 12. Jahrhundert zurück und gehörte zuerst zu Gößweinstein, später zu Egloffstein, zum Hochstift Bamberg und schließlich dem bayerischen Staat. Heute ist die Burg herrenloser Besitz. Unterhalb der Burgruine an der Straße nach Geschwand befindet sich der Burgkeller, gegenüber liegt der Burgbrunnen. Nach anhaltenden Regenfällen sammelt sich Wasser in der Brunnenstube. In Wolfsberg biegen wir an der Kapelle und Feuerwehrhaus links ab Richtung Obertrubach. Nach rd. 15 m geht es rechts über die Trubach Richtung Spielplatz. Ab hier folgen wir dem Trubachtalwanderweg mit dem "blauen Querbalken" nach Obertrubach, vorbei an Hartelstein, Richard-Wagner-Felsen und Blechstein.
Am Ortsanfang lädt die Kneipp-Anlage zum Verweilen und Entspannen ein. Die letzte Teil des Weges führt durch den Ort zum Ausgangspunkt zurück.

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