Komthessenruh

Die Komtessenruh, im Volksmund Alte Veste genannt, befindet sich unterhalb des Burgfelsens. Die Anlage war im 12. Jahrhundert der Standplatz des Eckturmes. Im 17./18. Jahrhundert wurde der Platz als Grotte gestaltet. Diesen stillen Ort wählte Henriette Gräfin von Egloffstein mit ihren Töchtern Caroline und der begabten Malerin Julie, als sie im Jahre 1813 von Weimar nach Egloffstein fuhr, um den Kriegswirren zu entgehen.
Der Nürnberger Patrizier Haller von Hallerstein, Maler und geistreicher Weltenbummler, kam in die Runde. Man widmete sich der Malerei und Poesie. Johann Wolfgang von Goethe etkannte das Talent der Malerin Julie und förderte sie.
An diesem Ort entstand das Lied: Burg Egloffstein...Alte Burg, wie lebhaft mahnst du mich an die Zeit, die schon so lang entwich.
Man erreicht die Komtessenruh über den Kirchenweg, durch den Hof des Anwesens Nr. 68 oder auf dem Rundwanderweg Burg, Felsentor, Frauenhöhle, Rabensteiner Wald mit der Markierung blauer Ring.

Teilen: