Geschichte von Pottenstein

Hier können Sie die Geschichte der Stadt Pottenstein nachlesen.

Die Gründung der Stadt Pottenstein, besser gesagt der Siedlung "Bothone-Stein" geht urkundlich gesichert bis ins Jahr 918 zurück und ist eng mit der Geschichte der über 1000-jährigen Burg verbunden. Seit der Gründung des Bistums Bamberg 1007 war Pottenstein ein aufgrund seiner exponierten Lage wichtiger Grenzort gegen die Slawen.
Graf Botho, 1070 als Besitzer der Burg genannt, gilt als der Namensgeber des Ortes. Weitere wichtige Daten in der Stadtgeschichte sind das Jahr 1227/28, wo die heilige Elisabeth von Thüringen auf der Burg Zuflucht suchte, sowie das Jahr 1323, in dem Pottenstein seine Stadtrechte erhielt. 1348 werden im Stadtgebiet Pottenstein sieben (!) Mühlen genannt, im ausgehenden 14.Jahrhundert wurde die Kunigundenkirche mit Bürgerspital außerhalb der Stadtmauer erbaut (1409 erstmals erwähnt).
Am ersten September 1736 verwüstete ein Großbrand nahezu alle Gebäude der Stadt. Daher finden sich heute, mit Ausnahme der Burg und des Bürgerspitals, im Stadtgebiet keine Gebäude, die vor 1736 erbaut wurden.
1803 kam Pottenstein zu Bayern. Im Zuge der Gemeindegebietsreform von 1978 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Weidenhüll, Kühlenfels, Kirchenbirkig, Elbersberg, Haßlach, Püttlach und Hohenmirsberg zusammen mit Pottenstein zur Großgemeinde zusammengeschlossen.
Heute umfasst das Gemeindegebiet ca. 75 qkm mit 32 Ortsteilen und ca.5.600 Einwohnern, der Hauptort zählt ca. 1.500 Einwohner.

Potho von Potenstein Münze

Etwas mehr Licht ins Dunkel der Geschichte - oder auch mehr Verwirrung - der beiden Pottensteins in der Fränkischen Schweiz und dem Pottenstein in Böhmen könnte nun eine rund 625 Jahre alte Münze bringen die unserer Mitarbeiter Thomas Weichert im Internet von dem dänischen Münzhändler Birger Bentsen ersteigert hat.

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