Reise ins Mittelalter

Wanderweg 2
Reise ins Mittelalter

Vom Püttlacher Feuerwehrhaus ausgehend nach rechts, vorbei am Burgstössl, westlich des Baches bis zum Wanderparkplatz Oberhauenstein, dort links über die Brücke und danach rechts auf dem Forstweg bis zum Heiligensteg. Dort links auf dem Forstweg durch den Hollenberger Wald bis zur Abzweigung zur Pirkenreuther Kapelle, dort rechts bis zur Kapelle.
Wieder zurück zur Weggabelung, dann rechts Richtung Hollenberg auf den Schlossberg zur Burgruine Hollenberg, weiter nach Körbeldorf auf dem Weg zum Warenberg und zur Burgruine Wartberg.

In der Nähe von Körbeldorf Richtung Autobahn, befindet sich auch noch ein Aussichtsturm am Kleinen Kulm, der einen Abstecher wert ist (leider in obigem Plan nicht enthalten).

Vom Warenberg dann talab nach Kosbrunn und auf der anderen Talseite über den Püttlacher Berg wieder hoch, Richtung Rupprechtshöhe, vorbei am Failnershof und wieder hinab nach Püttlach. (ca. 14 km)

Ausflug in die Geschichte

Sehenswürdigkeiten:


Burgstössl: Ehemals Sitz eines Bambergischen Ministerialen (ritterlicher Dienstmann) der im Jahre 1184 mit Namen Otto de Bouthelahe, später auch Otto de Puetela urkundlich erwähnt wurde.
Otto von Püttlach wurde im Jahre 1194 letztmals urkundlich erwähnt und so ist das Geschlecht derer von Püttlach vermutlich schon in frühester Zeit erloschen. Über Art und Größe seiner "Burg" gibt es keinerlei Aufzeichnungen, wenn man sich jedoch Zeit nimmt und mit etwas Geduld sucht, kann man in einem heute fast zugeschütteten Hohlweg rechts und links des Weges noch Reste von handbehauenen Sandsteinen finden.

Pirkenreuther Kapelle: Während des Hussitenfeldzuges ist für den 9.Februar 1430 folgende Greueltat überliefert. Nach dem  Abzug der Mordbrenner fand man so heisst
es 68 abscheulich verstümmelte Leichen und den Geistlichen mit ausgerissener Zunge und ausgestochenen Augen auf einen Pfahl gespießt.

Burgruine Hollenberg: Die Burg Hollenberg wurde bereits zwischen 1357 und 1360 errichtet, sie war bis zum Jahre 1401 böhmisch und kam 1402 in Pfälzer Besitz und wurde pfälzischer Amtssitz. Die Burg wurde vermutlich 1525 im Bauernkrieg zerstört.

Burgruine Wartberg: Die Burg Wartberg  wurde bereits 1323/27 als bischhöfliche Veste 
bezeichnet, das Schloss Warenberg wurde wahrscheinlich 1553 während des Markgräfler Krieges zerstört.

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