Geschichte

Seinen Namen hat der Ort von dem damaligen Adelsgeschlecht von Streitberg.
Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Geschichte der jetzigen Burgruine Streitburg verbunden.
Die Familie von Streitberg existierte von etwa 1120 bis 1690.
Aufgrund einiger Streitigkeiten wurden schon im 13. und 14. Jahrhundert Teile des Besitzes an die benachbarten von Schlüsselberg verkauft.
Das Verhältnis der von Streitberg und von Neideck war allerdings so schlecht, daß sogar Kaiser Ludwig im Jare 1344 einen Burgfrieden stiftete. 1348 fielen die Anteile der Familie von Schlüsselberg an das Bistum Bamberg.
Das Bistum Bamberg wiederum mußte im 15. Jahrhundert seine Anteile an der Burg an Hans von Streitberg verpfänden. Sein Sohn Paul herrschte über Muggendorf und Streitberg wie ein Landesherr und verhängte sogar die Halsgerichtsbarkeit.
Ein großes Interesse an der Burg hatten auch die Markgrafen, auf deren Seite sich aber erst Eberhard von Streitberg schlug. Er wurde mit dem Posten des Amtmanns in Neustadt am Kulm belohnt.

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