Orsteile von Waischenfeld

Die Verwaltungsgemeinde Waischenfeld besteht aus 20 verschiedenen Gemeinden, die hier kurz beschrieben werden:

Breitenlesau

Die Gemeinde Breitenlesau besteht aus den Ortschaften Breitenlesau-Siegritzberg urd Rauhenberg, liegt 420 Meter über den Meeresspiegel und hat 347 Einwohner.

Doos

Das weithin berühmte und beliebte sommerfrische Doos, ein Ausflugsziel erster Ordnung in der Fränkischen Schweiz mit gepflegter Gastronomie und kulinarischen Fischgerichten, gibt es nach etwa 160 Jahren nicht mehr.

Eichenbirkig

Sehr alt ist auch dieser Ortsteil Waischenfelds. Im historischen Ortsnamenbuch Bayern, München 1965 wir der Ort 1149 als Birchehe erstmals erwähnt. 1563 nannte man ihn Eychenpirkach und 1692 schließlich Eichenbirkach.

Gösseldorf

Gehört mit der Zent, Territorium, Dorfs- und Gemeindeherrschaft zum Amte Waischenfeld, mit der Geistlichkeit nach Nankendorf. Es sind verschiedene Lehen hier, auf welchem jeder Herrschaft die Vogteilichkeit auf den vier Pfählen zusteht.

Gutenbiegen

Der jetzige Pfarrhof auf dem Kaulberg bzw. das frühere dortige Gebäude war ursprünglich der Wohnsitz derer von Wannbach. Damit war immer verbunden das Schlösslein Gutenbiegen.

Dorfkapelle Hannberg.

Hannberg

Erstmals wird Hannberg 1405 als Berg des Hanno genannt. 1461 wird ein Gut zu Hannberg erwähnt. Dieses Gut gehört zum Motschiedler'schen Burggut in Waischenfeld.

Hubenberg

Es gehört mit Territorium, Zent und aller anderen Gerichtsbarkeit zum Amte Weischenfeld, die Geistlichkeit nach Nankendorf, der Zehend dem Pfarrer zu Weischenfeld.

Köttweinsdorf

Mitten in der romantischen Fränkischen Schweiz, rund fünf Kilometer nördlich von Behringersmühle, liegt auf dem Höhenrücken zwischen dem Ailsbach- und dem Wiesenttal, etwa 450 m über dem Meer und gut 100 m über dem Talgrund, die Ortschaft Köttweinsdorf.

Kugelau

Dieses kleine Örtchen, welches aus einigen Höfen und einer Ziegelhütte besteht, hat 30 Einwohner, liegt im Zeubachgrunde und gehört eigentlich zu dem Örtchen Zeubach.

Langenloh

Laut historischen Ortsnamenbuch von Bayern, Band 2, München 1966, wird der Ortsname Langenloh erstmals zwischen 1398 und 1421 in einer Urkunde erwähnt. Cuncz Fuchse von Langen Lohe, 15 Äcker gelegen zum langen lohe bey dem Dorffe.

Löhlitz

Löhlitz ist ein Ort mit einer interessanten und für unsere Landschaft charakteristischen Geschichte. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs und bedeutet -Leute, Angehörige des Lelek-. Er war der namengebende Anführer jener slawischen Familien.

Nankendorf

Über Ursprung und Gründung der Pfarrei Nankendorf schweigen Urkunden und chronikalische Quellen. Deshalb konnte das Alter der Pfarrei vielfach umstritten sein.

Marienkirche in Seelig.

Seelig

Zahlreiche Funde aus der Steinzeit beweisen, daß in der Fränkischen Schweiz - auch bei Seelig und im angrenzenden Aufseßtal - schon seit uralten Zeiten Menschen lebten.

Heroldsberg

Otto, durch Gottes Gnade demütiger Bischof der Bamberger Kirche. Weil eine Sache leicht in Vergessenheit gerät, wenn man ihren Ursprung nicht weiß, muss der Lauf der Dinge schriftlich festgehalten werden, damit er nicht in späteren Zeiten dem Gedächtnis entgleitet.

Neusig

Der Grundbesitz vom Haus Nr.6 ist einer der ältesten in der ganzen Umgebung. Schon um das 16. Jhd. soll dieses Haus und die übrigen Hofgebäude errichtet worden sein. Die Gründer waren der Graf und Ritter vom Burgstuhl und Graf Hollmann der seinen Besitz auf dem Holleberg (Hollmannsberg) hatte.

Rabeneck

In den Steuerakten des Rentamtsbezirks Waischenfeld sind die Mühlen an der Wiesent (von Freienfels bis Rabeneck), an der oberen Aufseß (von der Quelle bis Aufseß), am Aßbach/Ailsbach (von der Schweinsmühle bis zur Oberailsfelder Mühle) und je eine Mühle an der Leinleiter (Heroldsmühle) und Lochau (Mühle Schönfeld) beschrieben.

Saugendorf

In den alten Reisebüchern über das Muggendorfer Gebirge hat man das Wiesenttal zwischen Deos und Waischenfeld Im Anklang an die Romantik jener Zeit, einst das Tal des Todes genannt. Nach der im Mittelpunkt des reizvollen Tales auf schroffen Felsen gelegenen Burg Rabeneck führt das Tal den Namen Rabenecker Tal.

Siegritzberg

Das Territorium, die Zent, Steuer, Vogtei,- Dorfs- und Gemeindeherrschaft steht dem Amte Weischenfeld zu, die Geistlichkeit der Pfarrey Nankendorf. Der Zehend gehört zur Hälfte dem Bambergischen Domstiftsvikariat, zur anderen Hälfte dem Rittergute Plankenfels.

Zeubach

 Zeubach (Zeubich) katholisch im Landkreis Hollfeld, mit 128 Einwohnern, liegt sehr zerstreut in der Nähe von Waischenfeld in einem angenehmen, zum Teil felsigten Tale. Weiter hinauf verlieren sich die Felsen. In der Nähe liegt die Försterhöhle, welche sonst zu diesem Dorf gehörte, und nur die Zeuibacher Höhle genannt wurde.

Anna-Kapelle
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