Zeubach

Zeubach (Zeubich) katholisch im Landkreis Hollfeld, mit 128 Einwohnern, liegt sehr zerstreut in der Nähe von Waischenfeld in einem angenehmen, zum Teil felsigten Tale. Weiter hinauf verlieren sich die Felsen. In der Nähe liegt die Försterhöhle, welche sonst zu diesem Dorf gehörte, und nur die Zeuibacher Höhle genannt wurde. Der Bach Zeubach entspringt unterhalb des Schlögleinshofes im Bischofwalde an einem Berge, der hohle Berg genannt, und hat anfänglich nur sehr kleine Zuflüsse. Sein Lauf zieht sich meistens durch Wiesengründe, an Kugelau vorbei nach dem Orte Zeubach und vereinigt sich bei Waischenfeld mit der Wiesent. Sein ganzer Lauf beträgt kaum eine Strecke von 3 Stunden. Das Zeubachtal erhält seinen Namen durch den Bach, besteht aus Wiesengründen und waldigen Bergen, wird aber bei dem Orte Zeubach bis Waischenfeld sehr romantisch und hat auf beiden Seiten schöne Felspartien - schreibt Joseph Heller 1829 in seinem Reiseführer.

Im historischen Ortsnamenbuch von Bayern wird die erste Erwähnung des Ortsnamens in das Jahr 1362 datiert. Noch früher, 1333 gehörte der Zeubach zur Schlüsselberger Jagd. Paul Rattler, der 1953 das Waischefelder Flurnamenbuch (Dissertation) verfaßte, vermutet, daß der Name mit Zeidel-wies-bach zu erklären sei, was dann auf die Bienenzucht im Mittelalter hindeutet. Die Zeidelweide war ein Waldbezirk in dem die Bienenzucht und Honiggewinnung stattfand.

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