Gemeinden rund ums Walberla

Die kleinen fränkischen Dörfer Dietzhof - Dobenreuth - Elsenberg - Ermreus - Gosberg - Kirchehrenbach - Kunreuth - Leutenbach - Mittelehrenbach - Oberehrenbach - Ortspitz - Pinzberg - Regensberg - Schlaifhausen - Seidmar - Weingarts - Wiesenthau bieten Ihnen Ruhe und Erholung, abseits vom Straßenlärm.
Durch die optimale Verkehrsanbindung sind Sie innerhalb kürzester Zeit in den bekannten Zentren Ebermannstadt, Forchheim, Nürnberg, Bamberg und Bayreuth.
Genießen Sie hier Ihren Urlaub in idyllischer Umgebung. Lernen Sie die Gegend rund um die Ehrenbürg zu Fuß kennen.

Gemeinde Dietzhof
Die Geschicke des Ortes wurden über Jahrhunderte durch die dort in einem Wasserschloss wohnenden adeligen Geschlechter der Stiebar und von Wiesenthau bestimmt. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wird es im Lehenbuch des Bamberger Bischofs Albrecht (1398-1421) erstmals urkundlich genannt. 1613 wird das Rittergut an das Ägidienspital in Bamberg verkauft und der ganze Besitz zertrümmert an verschiedene Bauern veräußert. Auf den Resten des adeligen Sitzes errichtete ein Wirt sein Brauhaus. Auch heute noch ist der Ort wegen dieser Brauerei mit dazugehöriger Gastwirtschaft ein Anziehungspunkt für Gäste aus nah und fern. Ein seit mehreren Jahren am Ortsrand ansässiger Fruchthof ist europaweit tätig. Kommunalpolitisch gehören die knapp 200 Einwohner von Dietzhof zur Gemeinde Leutenbach.

Gemeinde Dobenreuth
Die heute etwas über 300 Einwohner umfassende Ortschaft ist eine Rodungssiedlung. Als Obere Reuth wird sie zu Beginn des 15. Jahrhunderts im Lehenbuch des Bamberger Bischofs Albrecht (1398-1421) erstmals urkundlich genannt. Die geistlichen Fürsten übten die Grundherrschaft über nahezu sämtliche Güter aus. In bayerischer Zeit bildete der Ort ursprünglich eine eigene Gemeinde, heute gehört man zur politischen Gemeinde Pinzberg. Das prägende Element blieb bis heute die Landwirtschaft, auch wenn im Ortsrandbereich Neubauten errichtet wurden. Das Zusammenhörigkeitsgefühl der Bürger ist sehr stark entwickelt. Gemeinsam hat man früher eine Kapelle erbaut und vor ein paar Jahren ein Haus der Vereine errichtet. In Ortsnähe unterhält der Luftsportverein Forchheim ein Segelfluggelände.

Gemeinde Elsenberg
Der Ort liegt abseits von Durchgangsstraßen an einem sanften Hang am Rande des Wiesenttales. In einem Kaufvertrag des Klosters Neunkirchen am Brand 1409 wird er erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich war er als sogenanntes freies Eigen in den Händen adeliger Grundherrschaften. Neben dem Hochstift Bamberg hatte auch die Reichstadt Nürnberg und ihre Patrizierfamilien bis 1848 Untertanen im Dorf. Der heute etwas über 100 Einwohner zählende Ort gehört seit der bayerischen Zeit zur politischen Gemeinde Pinzberg. 1911 hat sich die Dorfgemeinschaft eine kleine Kapelle errichtet. Nach wie vor trägt das Ortsbild einen bäuerlichen Charakter.

Gemeinde Ermreus
Der knapp 140 Einwohner zählende Ort liegt am Fuße des Hetzlas, einem Ausläufer des Fränkischen Jura. Er wird im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Der Bischof von Bamberg und der Adel teilten sich die Grundherrschaft über die Höfe. In bayerischer Zeit bildete die Ortschaft ursprünglich eine eigene Gemeinde. Jetzt gehört man politisch zur Gemeinde Kunreuth. Die Landwirtschaft ist auch heute noch das prägende Element im Dorf, doch konnten Dorferneuerungsmaßnahmen das Ortsbild entscheidend bereichern und aufwerten.

Gemeinde Gosberg
Der auf einem sanften Hügel gelegene Ort wird in einer Kaiserurkunde des Jahre 1062 als eine nach 1007 entstandene Siedlung genannt. Einflussreichster Grundherr blieb bis 1803 der Bischof von Bamberg. Die Ortsgemeinschaft errichtete sich sogar inmitten der Siedlung ein Gotteshaus. In bayerischer Zeit bildete die Ortschaft eine eigene Gemeinde, heute gehören die rund 600 Einwohner politisch zur Gemeinde Pinzberg. Die gemeinsame Verwaltung der Gemeinden Kunreuth, Pinzberg und Wiesenthau, die Verwaltungsgemeinschaft Gosberg, hat ihren Sitz in der ehemaligen Schule des Ortes. Bei einer Fahrt durch den Ort bemerkt man noch die landwirtschaftlich ausgerichtete Grundstruktur. Landwirte bieten zu nahezu jeder Jahreszeit ihre Produkte als Selbstvermarkter in den Höfen, an den Straßen und auf Parkplätzen an. Die örtliche Gastronomie zieht Gäste aus nah und fern an. Gosberg verfügt über einen Bahnanschluß und ist auch bequem auf der Straße über die Ausfahrt Forchheim-Süd erreichbar.

Gemeinde Kirchehrenbach
Der Ort liegt am nördlichen Fuße der Ehrenbürg im Wiesenttal. Mit seinen rund 2400 Einwohnern verfügt er über alle Einrichtungen der täglichen Daseinsfürsorge. Bereits vor dem Jahre 1000 n. Chr. entstanden, übt er seit dem Mittelalter eine zentrale Funktion aus. Damals Mittelpunkt ein weitläufigen Pfarrei, wirkt er heute durch seine Infrastruktur ins Umland. hinaus. Zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte, Handwerksbetriebe, Gasthöfe, Banken, Arztpraxen , Apotheke , Hallenbad, Spiel-, Sport- und Tennisplätzen sowie eine Tankstelle ermöglichen ortsnahe Inanspruchnahme von Dienstleistungen aller Art. Im Ort hat auch die gemeinsame Verwaltung der Gemeinden Kirchehrenbach, Leutenbach und Weilersbach ihren Sitz, ebenso befindet sich hier eine Grund- und Hauptschule mit einem weitreichenden Schulsprengel. Zahlreiche Vereine bereichern das örtliche Leben. Der zentrale Dorfplatz wird überragt von der mächtigen Bartholomäuskirche aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und wird umsäumt von einer Reihe alter Fachwerkbauten. Kirchehrenbach ist nicht nur auf der Straße gut zu erreichen, sondern ist über die Wiesenttalbahn auch an das Schienennetz angeschlossen.

Gemeinde Kunreuth
Die Geschicke des Ortes, der zu Beginn des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt wird und dessen Siedlungskern in einem Talkessel gelegen ist, wurden über Jahrhunderte von den Freiherren und Grafen von Egloffstein gelenkt, denen noch heute das mächtige Wasserschloss inmitten des Dorfes gehört. Im Jahre 1458 wird Kunreuth als eigenständige Pfarrei vom St. Martin-Stift in Forchheim abgetrennt. Die Herren von Egloffstein nehmen sich des Gotteshauses an und fungieren schließlich als Patronatsherren der Pfarrei. Unter ihnen wird auch die Reformation in Kunreuth eingeführt. Bis in Mitte des letzten Jahrhunderts war Kunreuth rein evangelisch, daneben existierte unter dem Schutz der Egloffsteiner bis in das 19. Jahrhundert ein jüdische Gemeinde. Heute hat Kunreuth rund 640 Einwohner und ist als bevölkerungsstärkste Ortschaft namensgebend für das ganze Gemeindegebiet geworden. Möglich war dies nur durch die Ausweisung neuer Baugebiete und den Zuzug von außen, begünstigt durch die Tatsache, dass es am Ort Arzt und Apotheke gibt.

Gemeinde Leutenbach
Die Ortschaft breitet sich im Tal des Ehrenbach am Südosthang der Ehrenbürg aus. Erstmals 1112 im Zusammenhang mit einem sich nach dem Ort nennenden Adelsgeschlecht genannt, reichen ihre Anfänge in die Zeit vor dem Jahr 1000. Durch die Erhebung Leutenbachs zu einer eigenen Pfarrei im Jahre 1620 hat sich die Ansiedlung zum Mittelpunkt des Ehrenbachtales entwickelt. Nahezu 700 Personen haben sie momentan zum dauernden Aufenthaltsort gewählt. Früher vorwiegend landwirtschaftlich geprägt (Kirschenanbau) hat auch hier ein Strukturwandel stattgefunden. Weit über die örtlichen Grenzen hinaus ist die Leutenbacher Gastronomie bekannt. Zwei Banken unterhalten hier eine Zweigstelle. Zahlreiche Aktivitäten gehen von den vielen örtlichen Vereinen aus, viele ältere Frauen legen noch täglich ihre traditionelle Tracht an. Das neuerbaute Pfarrheim bietet sich für Veranstaltungen aller Art an. Das Gemeindegebiet umfasst weitere fünf Orte.

Gemeinde Mittelehrenbach
Der Ort am Oberlauf des Ehrenbachs wird erstmals 1007 bei der Gründung des Bistums Bamberg urkundlich genannt. Da die Anwesen teilweise unter der Lehensherrschaft von adeligen Geschlechtern standen, die sich der Reformation angeschlossen, hatten, war der Ort über Jahrhunderte hinweg gemischtkonfessionell. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war auch eine kleine jüdische Gemeinde ansässig. 1925 wurde die Filialkirche St. Wendelin errichtet. Mittelehrenbach ist auch ein Zentrum des bäuerlichen Genossenschaftswesens, wovon das neue Gebäude der Raiffeisenbank und der dortige Obstmarkt zeugen. Der Ort hat sich in den letzten Jahrzehnten durch zu einer Obstbaugemeinde entwickelt. In diesem zentralen Gemeindeteil von Leutenbach mit seinen gut 400 Bewohnern steht auch die Verbandsschule „Ehrenbürg“, an der die Jahrgänge 1 bis 6 unterrichtet werden.

Gemeinde Oberehrenbach
Die Ortschaft am Ursprung des Ehrenbachs tritt 1007 bei der Gründung des Bistums Bamberg erstmals urkundlich in Erscheinung. Eine Dorfordnung aus dem 15. Jahrhundert belegt ein schon damals reges gemeindliches Leben. Bekannt sind die Oberehrenbacher Bauern dadurch geworden, dass sie sich allen Bestrebungen des bambergischen Amtes Forchheim widersetzten und auf der Freiheit ihres gemeindlichen Besitzes von jedweder fremder Dorf- und Gemeindeherrschaft beharrten und dafür nicht nur langwierige Prozesse auf sich nahmen, sondern auch bereit waren, sich mit der fürstbischöflichen Obrigkeit handgreiflich anzulegen. Heute ist neben dem landwirtschaftlich ausgerichteten Ortskern eine eben so große neue Wohnsiedlung entstanden. Gemeinsinn zeichnet auch heute noch den dortigen Menschenschlag aus. So hat man mit vereinten Kräften das frühere Schulhaus zu einem schmucken Kirchlein umfunktioniert. Das Brauchtum in der Ortschaft, die politisch zur Gemeinde Leutenbach gehört, pflegt ein eigens gegründeter Verein.

Ortspitz
Das Dorf liegt auf einem Höhenzug des Fränkischen Jura. Von ihm hat man einen wundervollen Blick auf das Ehrenbachtal und das Massiv der Ehrenbürg, sowie die sagenumwobenene Moritzkapelle und den Burgstein der Edelfreien von Leutenbach. Entstanden ist der Ort im 16. Jahrhundert aus einem Schafhof des Rittergutes Dietzhof, als man dort mehrere Bauern ansiedelte, um den kargen Boden zu bestellen. Ein Teil seiner knapp 100 Einwohner ist immer noch in der Landwirtschaft tätig, die jüngeren Leute führt ihr Beruf in die nahegelegenen Städte Erlangen und Forchheim. Der Urlaub auf dem Bauernhof lockt in immer größeren Maße Gäste in den ruhigen Ort, der politisch der Gemeinde Leutenbach zugeordnet ist.

Gemeinde Pinzberg
Der rund 900 Einwohner zählende Ort ist namensgebend für die vier Ortsteile umfassende politische Gemeinde geworden, die der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg angehört. Die auf einer Bergkuppe am Rande des Wiesenttales gelegene Siedlung ist nach 1007 entstanden und ihr Name ist in einer Kaiserurkunde des Jahres 1062 erstmals schriftlich niedergelegt. Schon im 14. Jahrhundert hat hier eine Kirche existiert, die ihren wehrhaften Charakter bis in die Gegenwart behalten hat. Ursprünglich wurden die Gläubigen vom St.Martin-Stift in Forchheim aus betreut, 1838 wird der Ort Pfarrsitz. Am südlichen Ortsrand entsteht im 19. Jahrhundert auf dem Lohranger neben einer kleinen Annakapelle die Marienkapelle, die sich zu einem beliebten Wallfahrtsziel entwickelt. In der vorbayerischen Zeit bestimmen neben den benachbarten Adelsfamilien und verschiedenen Nürnberger Patriziergeschlechtern einige Bamberger Grundherren die Geschicke Pinzbergs. An der Hauptstraße ist die ursprüngliche Dorfanlage noch deutlich zu erkennen, die bäuerlichen Anwesen stehen mit der Giebelseite zur Straße. Besonders eindrucksvoll sind die ehemalige Dorfschmiede und der Dorfbrunnen zu erkennen, die heute eine Engstelle bilden. Dennoch ist auch hier ein deutlicher Strukturwandel zu erkennen. Die Grundschule ist bis heute im Ort geblieben. Vereine bieten verschiedenste Betätigungsmöglicheiten an, der Ruf der örtlichen Gastronomie reicht weit über die Grenzen des Landkreises hinaus.

Gemeinde Regensberg
In dem kleinen Ort an einem steil abfallenden Rand der Fränkischen Alb stand ursprünglich eine imposante Burg, zu der auch eine kleine Burgkapelle gehörte. Nur letztere hat alle Zeitereignisse unbeschadet überstanden. Die befestigte Anlage wird 1251 erstmals in den schriftlichen Quellen genannt. Sie war im Mittelalter ein wichtiger Pfeiler im militärischen Schutzkonzept des Fürstbistums Bamberg. Zunächst an verschiedene Adelsgeschlechter verliehen, fungierte sie schließlich als bischöflicher Amtsitz, in dem ein Vogt die Verwaltungsgeschäfte erledigte. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts mit dem Braurecht an zwei Bauern veräußert, gelangt es 1732 durch Kauf an das Kloster Weißenohe, in bayerischer Zeit kommt es wieder in private Hände und wird schließlich 1867/68 abgebrochen. Die Schlosskapelle war Pfarrkirche für Regensberg und das benachbarte Weingarts. Auch die vom dortigen Kirchner geleitete Schule befand sich hier und nicht im einwohnerstärkeren Nachbarort. Heute ist Regensberg mit seinen knapp 50 Bewohnern durch seine Gastronomie ein Begriff weit über die Grenzen des Landkreises hinaus. Politisch gehört die Ortschaft zur Gemeinde Kunreuth.

Schlaifhausen
Die Ortschaft liegt am Südwestabhang der Ehrenbürg. Die alten Anwesen wurden entlang einer breiten, langsam bergauf führenden Ortsstraße errichtet und vermitteln den Charakter eines Straßendorfes. 1362 wird die Siedlung erstmals urkundlich erwähnt. 1949 konnte ein eigenes Gotteshaus errichtet werden. Neben der bäuerlichen Struktur hat sich der Ort auch seine alte Frauentracht bewahrt. Neben einigen Gewerbebetrieben kann Schlaifhausen weithin bekannte Gastronomiebetriebe vorweisen. Vom Ort aus kann man zu Streifzügen über die Ehrenbürg starten. Politisch gehören die über 560 Einwohner zur Gemeinde Wiesenthau.

Seidmar
Das auf der Jurahochfläche, abseits der großen Durchgangsstraßen gelegene Dörfchen wird bereits zu Beginn des 15. Jahrhunderts im Lehenbuch des Bamberger Bischofs Albrecht (1398 bis 1421) urkundlich genannt. Es bestand 1572 aus nur drei Höfen. Auch heute noch spielt die Landwirtschaft für seine Einwohner eine wichtige Rolle. Inzwischen wuchs die Häuserzahl, das äußere Erscheinungsbild hat durch Flur- und Dorferneuerung beträchtlich gewonnen. Im Frühjahr umrahmen blühende Obst- und Kirschbäume das Dorf, im Herbst faszinieren Mischwälder in unzähligen Farben den Besucher. Die Höhenlage von über 500 Metern schenkt auch schon einmal öfter ein weißes Weihnachtsfest. 15 Minuten Fußweg von hier belohnen den Wanderer mit einem der schönsten Ausblicke am Juraabbruch, auf dem romantischen Burgstein.

Gemeinde Weingarts
Der Ort ist eine Gründung des 11. Jahrhunderts, benannt nach einem bambergischen Dienstmannen namens Meingers. In „Meigisch“, der mundartlichen Form des Ortsnamens, ist der Gründer der Siedlung heute noch präsent. Durch die Teilung des Ortes zwischen adeligen Grundherren und dem Fürstbischof von Bamberg begünstigt, wurden seine Bewohner während der Reformation zum Teil evangelisch. Heute wohnen hier etwas über 600 Einwohner, die ein reges Vereinsleben pflegen. In dem landwirtschaftlich ausgerichteten Ort hat sich ebenfalls ein Strukturwandel vollzogen. Neue Siedlungen gruppieren sich um den alten Ortskern, in Ortsrandlage haben sich zwei größere holzverarbeitende Betriebe angesiedelt. Politisch ist die Ortschaft der Gemeinde Kunreuth zugeordnet.

Gemeinde Wiesenthau
Die Geschichte des heute etwa 1200 Einwohner zählenden Ortes ist eng verbunden mit dem Geschlecht der Freiherren von Wiesenthau, deren Renaissanceschloss mit der benachbarten Pfarrkirche noch heute ein weithin sichtbares, unverwechselbares Kennzeichen der Ortschaft am Fuße der Ehrenbürg bildet. Die nach 1007 entstandene Siedlung wird 1062 in einer kaiserlichen Urkunde erstmals genannt. Die Herren von Wiesenthau, unter deren Schutz auch eine kleine jüdische Gemeinde existierte, sterben im Jahre 1816 im Mannesstamm aus. Daraufhin verkauft der bayerische Staat das Rittergut an einen anderen Adeligen. Heute befinden sich die Schlossgebäude in Privathand und werden sowohl kulturell als auch gastronomisch genutzt. Wiesenthau bildet heute mit dem Nachbarort Schlaifhausen eine Gemeinde, die der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg angehört. Um den Altort gruppieren sich zahlreiche neue Siedlungsgebiete. So konnte auch die Grundschule am Ort erhalten bleiben. Für zahlreiche Betätigungsmöglichkeiten sorgen die örtlichen Vereine, auch die ansässige Gastronomie hat einiges zu bieten. Seit kurzem hat sich ein Zahnarzt im Rathaus niedergelassen. Der aufstrebende Ort ist auch per Bahn erreichbar.

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