Der Druidenhain im Wiesenttal

Etwa seit der Jahrhundertwende hat sich für das etwa 8400 qm große Waldstück im "Esbach" mit seiner eigentümliche Anhäufung von Jurafelsen der Name "DRUIDENHAIN" eingebürgert.

Die auffällige Anordnung der Steine und ihre zum Teil seltsamen Ausformungen haben die Phantasie vieler Besucher angeregt. man deutete das Felsenlabyrinth als alte Kultstätte der keltischen Priesterkaste, der stern- und zauberkundigen Druiden.

Wissenschaftlich konnte diese Mutmaßung allerdings bisher nicht belegt werden. Das Institut für Geologie und Mineralogie der Universität Erlangen/Nürnberg, führte 1989 Untersuchungen durch (Neuvermessungen durch Dipl.-Geol. A. Baier und Dipl.-Geol. Th. Hochsieder, Nürnberg), welche vermuten lassen, dass verschiedene Steine von Menschen in ihre heutige Position gerückt worden sind.

Besonders auffälligen Steinen hat man Namen gegeben:

1. Pultstein
2. Schlüsselstein
3. Wächter
4. Taufstein
5. Winkelstein
6. Grab mit Heilsrune
7. Altar
8. Opferstein
9. Kanzel mit Treppe
10. Loch der Irminsäule
11. Sternstein
12. Mondkalender oder Labyrinth
13. Wackelstein
14. Eingang zur Unterwelt

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