12.12.2017

von B° RB

Missionsarbeit in Peru

Beit Shalom Peru-Hilfe e.V.: Weih-Nacht

Beit Shalom Peru-Hilfe

‚Weihen‘ - lt. Lexikon: ‚die Aufwertung einer Person oder Sache durch eine rituelle Zeremonie‘. 
Wie wahr! Wurde nicht diese eine Nacht aufgewertet wie keine zweite, durch die Geburt Jesu, des Messias.

Doch durch die Menschwerdung seines Sohnes hat Gott nicht nur die Nacht, sondern uns alle ‚aufgewertet‘ und uns Menschen seine Liebe gezeigt. Aber Jesus hat seine irdische Mission erfüllt, und jetzt gilt es für uns, diese Weih-Nacht und alle folgenden Tage und Nächte ‚aufzuwerten‘, indem wir sein Gebot zur  Nächstenliebe leben.
Dies versuchen auch Petra und Juan und ihr Team vom Peru-Hilfe Verein Beit Shalom e.V.

Petra Thümmler, die vor über 25 Jahren ihren Geburtsort Forchheim verlassen hat und nach Peru auswanderte, um dort die Botschaft unseres Herrn nicht nur in Worten, sondern auch in Taten zu verbreiten, kümmert sich in Lima um diejenigen,   denen sonst niemand hilft. Oft sind es Tagelöhner aus dem Urwald, die in die Hauptstadt reisen um eine Krankheit behandeln zu lassen und deren Ersparnisse schon durch die Reise erschöpft sind. Dann kommen aber erst noch die Kosten für Essen, Übernachtung, Medikamente und OP-Material, da meist keine Krankenversicherung vorhanden ist und dies in Peru selbst bezahlt werden muß. Beit Shalom hilft hier in vielfältiger Weise, sei es durch Stellen einer Unterkunft, oder durch Übernahme der Kosten der notwendigsten Medikamente.

Wie bei Ambrosius und Nella, Tagelöhner aus dem Urwald, die mit ihrem 2jährigen Luis nach Lima ins Krankenhaus kamen, da dieser nicht schlucken wollte, immer noch an der Brust ernährt wurde, und auch nicht sitzen konnte. Im Krankenhaus wurde eine Hirnschädigung diagnostiziert, dessen Auswirkung aber durch eine geeignete Therapie gemindert werden kann. Dazu muß die Familie für längere Zeit in Lima bleiben. Für sie allein völlig unmöglich zu stemmen. Beit Shalom hilft und die junge Familie hat wieder Hoffnung geschöpft!

Juan, Petras Mann, versucht währenddessen vor Ort im Urwald zu helfen.
Ob Hilfe bei der Planung von Straßen und Wasserleitungen, die endlich einen Ort im Urwald mit dem lebensnotwendigsten versorgen,  beim Bau von Kindergärten und Schulen, oder beim Freischaufeln einer beim letzten Sturzregen zugeschütteten Straße,  der Theologe ist sich für keine Arbeit zu schade. Auch versucht er den Menschen im Urwald zu helfen, mit modernen Anbaumethoden und Möglichkeiten der Selbstvermarktung ihren Lebensunterhalt zu sichern.

So besteht das neueste Projekt darin, zusammen mit den Bauern ein Gewächshaus zu errichten, in dem schädlingsresistente Bananentriebe großgezogen werden können.

Die unermüdliche Arbeit dieser kleinen Gemeinschaft ist nicht unbemerkt geblieben, das zeigt die Vergabe des Bundesverdienstkreuzes im Oktober diesen Jahres an Petra Thümmler für ihre aufopfernde Missionsarbeit in Peru. Bei der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes war es Petra eine Herzensangelegenheit darauf hinzuweisen, dass all ihr Wirken für die Menschen in Peru nur durch die finanzielle Unterstützung vieler möglich war.

Vielen herzlichen Dank und eine friedvolle Weih-Nacht im Namen aller, denen diese Hilfe zuteil wurde.

Spendenkonto Beit Shalom: Sparkasse Forchheim
IBAN DE15763510400000883363
BIC BYLADEM1FOR

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